24 Stunden von Le Mans/F: nach acht StundenMOTORRAD Action Team-Pilot Markus Barth auf Ölspur gestürzt

Le Mans/F (abs) – Unverschuldetes Pech für das MOTORRAD Action Team: Markus Barth, einer der drei Piloten, geriet auf eine Ölspur und stürzte, wobei seine Suzuki GSX-R 750 stark beschädigt wurde – er selbst blieb unverletzt. Die Yamaha YZF R1 des belgischen »Team Zone Rouge« hatte das Öl, auf dem außer Barth noch drei andere Teilnehmer des Rennens zu Fall kamen, bei einem Motorschaden auf der Piste verteilt. Zum Glück konnte Markus Barth die Maschine in nur fünf Minuten an die Box schieben, wo sofort eine umfangreiche Reparatur begann. Verkleidung, Tank, Sitzbank und alle Hebeleien mussten gewechselt werden, gegen 00:10 Uhr kämpfte das MOTORRAD Action Team nur noch mit Startschwierigkeiten der Suzuki. Um 00:17 Uhr konnte Fernando Cristobal dann wieder wegfahren. Was dem MOTORRAD Action Team half: Nach dem Öl-Unfall der Belgier wurde eine Pace Car-Phase eingeläutet, während der nicht überholt werden darf. MOTORRAD Action Team-Chef Hanns-Martin Fraas: »Wir wissen deshalb gar nicht genau, wieviele Plätze wir verloren haben.«
An der Spitze des Feldes wurde um Mitternacht die Werks-Suzuki von Bayle/Lavieille/van den Bossche mit 277 gefahrenen Runden gesichtet, vor den Yamaha-Piloten Morrisson/Cazade/Paillot (272 Runden) und dem französischen Kawasaki-Semi-Werksteam Guyot/Dussauge/Scarnato (271 Runden). Das Honda-Werksteam mit der Startnummer 111 lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz vier, in derselben Runde wie Guyot & Co.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote