24 Stunden von Le Mans/F: nach fünf StundenMOTORRAD Action Team nach Kupplungswechsel im vorderen Mittelfeld

Le Mans/F (abs) – Nach fünf von 24 Stunden beim ersten Lauf zur Motorrad-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2000 sind die Fronten im französischen Le Mans zunächst geklärt. In Führung liegt das Suzuki-Werksteam mit den Fahrern Bayle (F)/Lavieille (F)/van den Bossche (F) vor der Werks-Honda, die von Costes (F)/Charpentier (F)/Gimbert (F) gesteuert wird. Das Honda-Team hatte zwischenzeitlich eine Runde Rückstand auf die Suzuki, doch die Suzuki-Leute ließen sich durch das Überholmanöver der Honda nicht aus der Ruhe bringen – Langstrecken-Strategie. Die schnelle Werks-Kawasaki der Piloten Sebileau (F)/Plater (GB)/Holon (F) ist nach einem frühen Sturz und zwei Kiesbett-Ausrutschern zurückgefallen, wurde aber gegen 19:30 Uhr mit der schnellsten Rennrunde registriert. Das MOTORRAD Action Team war nach einem reibungslosen Wechsel der Kupplung auf eine Position um Platz 25 zurückgefallen, musste dann aber wenig später erneut einen Boxenstopp einlegen. Pilot Gerhard Lindner: »Da ist eine winzige Feder am Verstellmechanismus des Handbremshebels gebrochen, der ist immer weiter in Richtung Lenker gewandert. Die Reparatur hat uns auch zwei bis drei Runden gekostet.« Das Team reihte sich bei Rang 37 wieder ins Renngeschehen ein.
Doch es lief gut zu diesem Zeitpunkt. »Ist zwar mühsam, aber wir kämpfen uns wieder nach vorne«, sagte Lindner, »halt immer nur um zwei bis drei Sekunden pro Runde auf die Teams, die direkt vor uns liegen.« Nebenbei hofft er auf das, was sich am Wochenende kein Motorradfahrer in Deutschland wünscht: »Da rückt eine Wetterfront an – die ist so schwarz, das es nach Weltuntergang aussieht. In spätestens zehn Minuten fängt es hier wieder an zu regnen. Dann gibt es vermutlich neue Stürze an der Spitze. Das ist unsere Chance.«

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