Motorradtraining/Instruktoren-Tipps (Teil 11) Die Wende

Foto: Sdun
Kopfsache: Wichtig beim Wenden ist der richtige Blick
Kopfsache: Wichtig beim Wenden ist der richtige Blick
Wie eng eine Wende gelingen kann, richtet sich grob nach dem Lenkanschlag des Motorrads. Für die ersten Versuche jedoch lieber ein wenig mehr Platz einplanen, so acht bis zehn Meter. Eine Markierung des Wendepunkts, zum Beispiel mit Kreide, hilft bei der Orientierung. Dann langsam anfahren, die Hinterradbremse bestimmt das Tempo. Finger weg von der vorderen Bremse! Sonst kippt das Motorrad zur Innenseite.
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Foto: Brodbeck
Das MOTORRAD action team hat schon viele tausend Motorradfahrer geschult. Detlef Jungbauer erläutert die richtige Wendetechnik.
Das MOTORRAD action team hat schon viele tausend Motorradfahrer geschult. Detlef Jungbauer erläutert die richtige Wendetechnik.
Entscheidend ist die richtige Blickführung. Also ganz bewusst Blick- und Fahrtrichtung trennen und den Kopf so weit wie möglich drehen. Denn eigentlich soll der Blick das Motorrad wenden. Der Radius lässt sich durch Drücken der Maschine und die Gewichtsverlagerung nach außen verringern. Eine langsam gefahrene Acht ist ideal, um nicht nur die Schokoladenseite zu trainieren. Beherrscht man die Übung, ändert man gerne mal seine Fahrtrichtung.

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