Motorradtraining/Instruktoren-Tipps (Teil 2) Die Fahrerausstattung

Foto: Brodbeck
Der Anspruch an gute Motorradkleidung ist hoch. Neben modischen Aspekten muss sie funktionell sein und vor Witterungseinflüssen sowie etwaigen Sturzfolgen schützen. Das funktioniert nur, wenn sie von Kopf bis Fuß komplett ist und richtig passt. Was nützt einem der teuerste Helm, wenn er zwei Nummern zu groß ist, die beste Kombi, wenn man sie so „bequem“ gekauft hat, dass sich die Protektoren im Falle eines Falles nicht mehr da befinden, wo sie eigentlich schützen sollen. Deswegen vor dem Kauf möglichst Probe fahren, wenigstens Probe sitzen. Dann merken Sie ganz schnell, wo’s zwickt und zwackt. Leute wie ich, also knapp über Normgröße, kommen um eine maßgeschneiderte Kombi meist nicht herum. Die ist zwar etwas teurer, aber dafür auch die Beste aller Varianten, denn bei ihr sitzt von den Schultern bis zur Wade wirklich alles perfekt.
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Ein paar Tipps noch: Textilklamotten sind in puncto Sicherheit nur die zweite Wahl nach Leder. Und Turnschuhe taugen nicht fürs Motorradfahren! Die Haut erfreut sich eines guten Klimas, wenn unter der Kombi Funktionswäsche getragen wird. Der Hals freut sich, wenn er nicht vergessen wird. Und das Wichtigste zum Schluss: Die Schutzkleidung tatsächlich tragen! Nur so kann sie schützen. Ihren Airbag würde Sie ja auch nicht zu Hause lassen, oder?

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