Anzeige: Dainese Rückenprotektor DAINESE – Die Geschichte der Motorradschutzbekleidung Teil 4

Die Geschichte von Dainese beginnt im italienischen Dorf, Molvena (kleines Dorf in der Nähe von Marostica, Vicenza) im Jahre 1972. Nachdem Gründer und Präsident Lino Dainese von seiner Vespa Reise von der Supermoto aus England zurückkam, stand für ihn fest: es braucht Motorradschutzbekleidung, die die Kriterien von Schutz, Komfort und Stil erfüllt – mit dieser Mission startete er sein Unternehmen.

Foto: Dainese

Inspiriert wurde Lino Dainese von den schützenden Formen der mittelalterlichen Rüstungen und maßgeblichen Beispielen aus der Natur, dies wurde zum technologischen Fortschritt des Schutzes der Sportler und für Dainese eine echte Mission. Sicherheit bedeutet für Dainese Schutz, Ergonomie und Zuverlässigkeit. Im Einklang dieser drei Eigenschaften entstehen Produkte, die den Anforderungen verschiedener Anwender gerecht werden. Wer ein Motorrad auf der Rennstrecke fährt, benötigt eine anderen Balance zwischen Schutz und Komfort als diejenigen, die auf einem Motorroller in der Stadt unterwegs sind: Die Techniker des D-Tec (Dainese Technology Center) übertragen die extremen Erfahrungen der Wettrennen wissentlich auf eine Kollektion, in der alle Motorradfahrer das geeignete Produkt finden können. Forschung, Entwicklung und Wettrennen sind somit die Grundpfeiler eines vor über vierzig Jahren begonnenen Weges. Von Giacomo Agostini bis zu Valentino Rossi – Dainese und die größten Fahrer gehören gemeinsam zum Motorsport, dank der Erfindung von Produkten, wie dem Rückenprotektor, den Knee Sliders und der Weiterentwicklung von schon bestehenden Produkten durch die Einführung von fortschrittlichen Technologien und Materialien. Dainese hat die Entwicklung „Von-Kopf-bis-Fuß“ konzipiert, die die verschiedenen Bestandteile der Bekleidung und die Schutzvorrichtungen des Motorradfahrers integriert und deren Leistungen und Schwerpunkte aufeinander optimiert.

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Foto: Dainese

Teil IV – Manis, die Protektoren-Revolution

Als Erfinder des Rückenprotektors sieht Dainese sich in der Pflicht, stets weiter daran zu forschen und den Kunden Produkte auf neustem Stand der Schutzforschung anzubieten. Mit Manis wurde ein Rückenprotektor erschaffen, der eine Revolution in der Schutzbekleidung darstellt.

Als Vorbild diente das Schuppentier (zoologischer Name: Manis). Sein Körper ist mit Hornschuppen bedeckt, die wie Dachziegel übereinander angeordnet sind und einen sehr flexiblen Rückenschild bilden. Durch die Überlappung gibt jede Schuppe einen Aufprall auch an ihre Nachbarn weiter, wodurch sich die einwirkende Kraft auf einen größeren Bereich des Rückenschilds verteilt und besser abgefedert wird. Auch beim Rückenprotektor Manis überlagern sich die einzelnen Schalen. Diese Überlappungsbereiche fungieren als eine Art Brücke, die einen Aufprall auf zwei benachbarte Schalen verteilt. So erweitert sich der Bereich der Energieaufnahme, der Druck auf den Körper verringert sich. Zudem sind die Schalen des Rückenprotektors gerippt, was zusätzlich dabei hilft, die Aufprallenergie auf einen möglichst großen Bereich zu verteilen. Eine Wabenstruktur im Inneren dient dazu, selbst eine hohe Aufprallenergie gut zu absorbieren.

Ein komplexes Geflecht aus Muskeln und Bändern verbindet die einzelnen Wirbel der menschlichen Wirbelsäule und ermöglicht ihnen große Bewegungsfreiheit in alle Richtungen (beugen, strecken, neigen, drehen). Um einen Protektor zu bauen, der sich diesen verschiedenen Körperhaltungen anpasst, war eine konstruktive Revolution nötig: Die Schutzelemente des neuen Rückenprotektors sind nicht mehr starr, sondern flexibel miteinander verbunden; so kann sich jedes Element unabhängig von den anderen bewegen. Jede dieser Schalen hat zudem eine eigene, separate Polsterung, was die Bewegungsfreiheit weiter erhöht. Die Schalen sind über einen zentralen Drehpunkt miteinander verbunden, was ein korrektes Funktionieren garantiert. Elastische seitliche Verbindungen aus Silicon sorgen für Kontrolle und Stabilität; ihr Aufbau ist den Muskeln am Querfortsatz der Wirbel und den Rippenhebermuskeln nachempfunden.

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Die Polsterung ist als Sandwichstruktur aufgebaut und besteht aus drei unterschiedlichen Materialien mit definierten Eigenschaften: ePE sorgt für Stabilität. Crash absorb für die Aufnahme von Aufprallenergie, ePU termoformato für Komfort. Der Protektor ist durchgehend perforiert, was den Wärmeaustausch zwischen Körper und  Umgebung ermöglicht und für eine optimale Belüftung sorgt.Manis ist als bestimmender Rückenprotektor auch in die Ski- und Bikekollektion von Dainese integriert.

DAINESE – Die Geschichte der Motorradschutzbekleidung

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