Alpen-Challenge I&II 2010 Das doppelte Flottchen

Jetzt gibt es gleich zwei anspruchsvolle Alpentouren für enthusiastische Pässesammler

Eine echte Herausforderung: die Alpenchallenge(s)
Eine echte Herausforderung: die Alpenchallenge(s)

Sie haben die Qual der Wahl zwischen französischen oder italienische Kurven, von denen es auf beiden Challenges mehr als genug gibt. Es waren schon Ex-WM-Crosser mit von der Partie, die am Ende des Tages kleinlaut zugaben, keine Kurve mehr sehen zu können.

Soviel ist klar, diese Touren sind kein Kaffeekränzchen, hier geht es um die reine Lehre der schrägen Lage. Linkskurven, Rechtskurven, Steilkurven, Wechselkurven, Tornante und Co. bestimmen bei dieser Tour den ganzen Tag. Savoir-vivre oder Dolce Vita bleiben hier gerne auf der Strecke, auf der es nur darum geht, jeden noch so kleinen Pass aufzuspüren und einzusammeln. Passsüchtige kommen also voll auf ihre Kosten: Weit über 100 Pässe werden in den Westalpen unter die Räder genommen, an die 90 sind es in den italienischen. Klar, dass bei so vielen Bergübergängen nicht jeder ein Zweitausender ist.

Aber auch die kleinen Pässe zählen und werden zwischen den ganz Großen wie Galibier oder Timmelsjoch gerne zum Verschnaufen genutzt. Ausgedehnte Kaffeepausen, Sightseeing oder gar formidable Mittagessen? Vielleicht im nächsten Urlaub. Wer die Alpen-Challenges bucht, der steht auf Kurven, Kurven, Kurven. Und sonst gar nichts.

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Tourprofil

Westalpen

Gesamtstrecke: zirka 2600 km
Tagesetappen: 350–520 km
Straßenzustand: Über 100 große und kleinste Pässe, alle asphaltiert, manchmal jedoch schlechter Zustand. Lediglich 3 Kilometer Schotter

Italienische Alpen

Gesamtstrecke: zirka 2400 km
Tagesetappen: 350–470 km
Straßenzustand: An die 90 große und kleinste Pässe, alle asphaltiert, manchmal jedoch schlechter Zustand. Etwa 5 Kilometer Schotter

Für beide Touren gilt:

Motorräder: Die vielen Kurven setzen den Reifen zu, deshalb vor dem Start auf volles Profil achten. Wenn nötig, härtere Gummimischung aufziehen. Ein Kartenfach auf dem Tank ist für das Fahren nach Roadbook erforderlich
Streckenführung: Ein ausgeklügeltes, leicht verständliches Roadbook weist den Weg
Fahrkönnen: Solide Bergerfahrung ist Grundvoraussetzung für diese Tour. Das Motorrad sollte auf kurvigen Strecken, besonders aber in Spitzkehren sicher beherrscht werden. Die langen Tagesetappen erfordern eine gute Kondition
Klima: Im Hochgebirge auch im Sommer zeitweise empfindlich kühl. Im Süden mildes, mediterranes Klima
Mindestteilnehmer: 15 Fahrer
Besonderheiten: Kein Sightseeing, reine Fahrtour. Anders als bei allen anderen action team-Reisen auf Asphalt gibt es für diese Tour ein Roadbook. Die detaillierte Routenbeschreibung weist jedem Fahrer den Weg. Einen Tourguide, der voraus fährt, gibt es nicht. Die meisten Teilnehmer organisieren sich in kleinen Gruppen, die sich vom Fahrstil her gleichen. Für diese äußerst anspruchsvolle Tour ist ein Schutzbrief unbedingt erforderlich!

Preise

Für beide Touren gültig:

Fahrer: 850 Euro
EZ-Zuschlag: 260 Euro

Leistungen: 7 Übernachtungen im Doppelzimmer, Halbpension, deutschsprachige Reiseleitung, Begleitfahrzeug für Notfälle (kein Gepäcktransport!), Reisesicherungsschein
Nicht eingeschlossen: Motorräder, Benzin, Mittagessen, Getränke (auch Kaffeepausen), Reiserücktrittskosten-Versicherung

(Änderungen vorbehalten)

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