Die Baiersbronn Classic fand vom 22. bis 25. September diesen Jahres statt.

Baiersbronn Classic 2016 Heiß auf Eis

Am Morgen kratzte man in Baiersbronn-Obertal noch das Eis von den Biertischen. Doch zum Start des Ruhestein-Bergpreises gab die Sonne noch einmal alles. Richtig heiß war aber auch so mancher Teilnehmer ...

Bitterkalt startete die vierte Ausgabe der Baiersbronn Classic am 24. September in den Tag, der in diesem Jahr ganz im Zeichen des 70. Jahrestages des Ruhestein-Bergrennens stand – der ersten Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Doch vom Nachtfrost ließen sich die Teilnehmer des Ruhestein-Bergpreises für Motorräder nicht abschrecken. Als die ersten Sonnenstrahlen noch zaghaft ins  Obertal blinzelten, hatten sich schon et­liche der insgesamt 63 Starter mit ihren Maschinen auf dem Platz am Feuerwehrhaus eingefunden. Sehr zur Freude von Fahrtleiter Walter Möhrle, der diesmal wieder das Mikrofon in die Hand nahm. Und die Teilnehmer mit gewohnt launigen Worten auf die acht Kilometer lange Strecke vom Obertal hinauf zum Ruhestein einstimmte.

Was nichts daran änderte, dass auch diesmal wieder einigen Piloten der Spaß an der Freud am kurvigen Geschlängel wichtiger war als das akribische Einhalten der Zeitvorgaben bei den drei Wertungsprüfungen dieses Gleichmäßigkeits-Wettbewerbs. Als Quittung bekamen die Heißsporne dann von der Jury eifrig verteilte Strafpunkte. Die Fahrtleiter Möhrle zur Freude der zahlreichen Zuschauer bei der anschließenden Preisverleihung bei nunmehr sommerlichen Temperaturen genüsslich kommentierte.

Demnach hatte Florian Klenk auf seiner 1941er-Harley WLDR 750 wohl das größte Vergnügen beim Kurvenritt – mit 1500 Strafpunkten war er in dieser Dis­ziplin der Beste. Nur deren 35 fuhr Bernd Mast ein – er hatte als Gesamtsieger auf dem Treppchen die größte Freude.

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