Im Test: BMW S 1000 RR Echtes Heizgerät

Eine Kurvenglüherin war die S 1000 RR von Anfang an, fürs 2012er-Modell gibt's sogar Heizgriffe. Wie cool.

Das Verhältnis zwischen der Zähnezahl des Ritzels und der des Kettenblatts beschreibt die Sekundärübersetzung.
Bei der BMW S 1000 RR änderte sie sich zum neuen Modell von 17:44 auf 17:45, sie wurde kürzer.
? Fantastischer Sportmotor? Top-Fahrleistungen? Jetzt auch Heizgriffe als
aufpreispflichtiges Extra? Fühlt sich noch kräftiger an? Handlichkeit ist gestiegen? Brachiale Bremsen
? Federung unkomfortabler? Nicht einmal ABS ist Serie? Billig wirkende Tankverkleidung? Teuer in Anschaffung und
Unterhalt
810 mm
1423 mm
17,5 Liter
209 kg
Motor
So muss ein sportlicher Vierzylinder
zu Werke gehen: drehfreudig, extrem stark und aggressiv im Sound. Da
akzeptiert man auch den Verbrauch.
Fahrwerk
Dass ein wenig Komfort auf der
Strecke blieb, ist zwar schade, aber zu verschmerzen. Stabilität und Handlichkeit liegen auf höchstem Niveau.
Bremsen
Nach wie vor ein Gedicht: Klasse
dosierbar und brachial in der Wirkung. Das optionale ABS regelt nun einen winzigen Hauch feiner.
Ausstattung
Wie üblich: Die richtig tollen Features wie DTC (Traktionskontrolle), ABS
und Schaltautomat kosten extra. Die gute Verarbeitung indes ist Serie.
Komfort
Windschutz naja, Sitzhaltung okay. Das nun straffer abgestimmte
Fahrwerk kostet Komfort und damit einen Bewertungspunkt.
Einsteigertauglichkeit
Anfänger besser nur mit ABS und DTC, Profis eigentlich auch. Am allerbesten: Die BMW nur auf der Rennstrecke bewegen - denn da gehört sie hin.

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