Im Test: Ducati 1199 Panigale S Ohne Rotstift

Ducati hat bei seinem neuesten Superbike wahrlich an nichts gespart. Das erfreut Rennfahrer und Alltagspiloten gleichermaßen.

1437 mm
? Extremes Fahrzeug? Insgesamt recht laut? Auspuff heizt Schenkel stark auf, besonders nervig in der Stadt? Kratzempfindliches TFT-Display
820 mm
? Hochwertige Ausstattung? Power ohne Ende? Gelungene Führung im Menü des Bordcomputers? Unverkrampfte Sitzposition? Handlich, präzise und stabil? Klasse Bremsen
195 kg
17 Liter
Aprilia RSV4 APRC
BMW S 1000 RR
Ab Werk besitzt die kompakte Aprilia nicht nur ein erstklassiges Fahrwerk, sondern auch eine Schar elektronischer Helferlein. Preis: 22 590 Euro
Drehfreudig, durchzugsstark und mit einem dicken Zubehörprogramm gesegnet kommt die BMW daher. Schwer zu toppen. Preis: 16 100 Euro
Der kantige Renner aus Österreich bietet auch untenrum ordentlich Power, verzichtet aber auf jedwede Fahrassistenzsysteme. Preis: 16 295 Euro
KTM 1190 RC8 R
Motor
Der hochgezüchtete V2 hat Kraft
ohne Ende, vor allem obenrum. Das Ride-by-Wire ist noch nicht perfekt, der Verbrauch ebenfalls noch nicht.
Fahrwerk
Eine straffe Federung ist notwendig, um der gewaltigen Beschleunigung Paroli bieten zu können. Relativ
handlich ist die Ducati obendrein.
Bremsen
Ihre Brembos haben die Bissigkeit
vorheriger Modelle abgelegt, die
Dosierbarkeit ist ausgezeichnet. Mit ABS sind extreme Verzögerungen drin.
Einsteigertauglichkeit
Liebe Greenhorns, drückt euch bitte weiter die Nase am Schaufenster platt. Sportlichen Wiedereinsteigern kommen die Fahrassistenten gelegen.
Komfort
Aus sportlicher Sicht eine klasse Ergonomie - natürlich nur für den Fahrer. Piloten mit "Rücken werden mit der harten Federung nicht klarkommen.
Ausstattung
Motor-Mappings, ABS-Stufen, variable Traktionskontrolle, LED-Licht, TFT-Cockpit - Radio und Heizgriffe überlässt die 1199 indes der Konkurrenz.

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