Im Test: Harley-Davidson Sportster Superlow

? Niedriger Schwerpunkt? Unter Cruisern: agil? Fairer Einstiegspreis? Zubehör und Umbauoptionen bis zum Abwinken? Souveräner, kultivierter Motor? Überraschend gute Bremse
? Nicht-schwarze Lackie-rungen kosten extra? Kaum Schräglagenfreiheit? Kurze Federwege;
Heck geht früh auf Block
1500 mm
695 mm
17 Liter
259 kg
Honda
Shadow 750 C
In Hondas 750er-Reihe tummeln sich einige schmucke Cruiser-Modelle, alle mit Kardanantrieb, die Shadow 750 C sogar mit ABS. Preis: 8790 Euro
Kawasaki VN 900 Custom
Das schmale 21-Zoll-Vorderrad lässt die Custom böse aussehen. Tatsächlich ist sie gutmütig und halbwegs schräglagentauglich. Preis: 8895 Euro
Triumph
Speedmaster
Ihr Reihenzweizylinder beschleunigt die Engländerin zügig; die Bremsen agieren zuverlässig. Service nur alle 10 000 km fällig! Preis: 8690 Euro
Motor
Good vibrations, wo sie Platz haben, geschmeidiger Lauf, wo er gebraucht wird. Der Riemenantrieb entschärft Lastwechselreaktionen immens.
Fahrwerk
Überraschend handlich und direkt, aber die kurzen Federwege nehmen der Harley besonders am Heck jede Chance auf eine Komfort-Federung.
Bremsen
Erstaunlich, wie zuverlässig die kleine Einzelscheibe vorn die 5-Zentner-
plus-Fahrer-Fuhre im Griff hat. Leider gibt es für die Sportster kein ABS.
Ausstattung
Die Puristin spart konsequent bei der Ausstattung. Ein Drehzahlmesser? Nein, wozu auch. Zweifarblack und weiteres Zubehör kosten Aufpreis.
Komfort
Die Sitzposition an sich ist stimmig; Windschutz ein Fremdwort.
Der Sattel versucht, die harten
Stöße vom Fahrwerk zu dämpfen.
Einsteigertauglichkeit
Wer mit einem Cruiser einsteigen will, ist in der Sportster-Baureihe goldrichtig: ein US-Original zum kleinen Preis - und vollkommen unproblematisch.
Harley-Davidson Sportster 883 R
Harley-Davidson Sportster 883 Iron
Harley-Davidson Sportster 1200 Custom
Harley-D. Sportster Nightster
Harley-Davidson XR 1200 X

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote