Im Test: Kawasaki Z 750 R Black Edition Der dunkle Ritter

Kawasaki bringt seine Z 750 R als Black Edition. Wird das beliebte Naked Bike dadurch weniger umgänglich? 2Räder unternahm eine Schwarzfahrt.

? Lässt sich präzise steuern ? Gute Sicht nach hinten? Sitzposition gefällt auch bei längeren Ausflügen? Homogene Leistungsentfaltung? ABS als Serienausstattung? Exakte Tankanzeige
? Bremsen dürften gerne mehr Biss liefern? Schwerfälliges Handling? Motor braucht hohe Drehzahlen? Eigenwillig gekröpfter Lenker
1440 mm
810 mm
18,5 Liter
228 kg
Das extrem quirlige Zweizylinder-Bike stammt von der BMW F 800 R ab und ist mit top Durchzugswerten gesegnet. Ein Spaßmacher. Preis: 11 590 Euro
Husqvarna
Nuda 900 R
KTM
690 Duke
Nur knapp über 160 Kilogramm Motorrad werden vom 70-PS-Einzylinder nur so hinfortgerissen. Hat serienmäßig sogar ABS an Bord. Preis: 7495 Euro
Triumph
Street Triple
675 R
Neues Gesicht, noch immer der gleiche, faszinierende Dreizylindermotor. Stabiles Fahrwerk, tolle Bremsen - noch immer ohne ABS. Preis: 9090 Euro
Motor
Die lange Übersetzung nagt unnötig an der Spritzigkeit des Vierzylinders. Sanfte Gasannahme und lineare
Kraftentfaltung gefallen hingegen.
Fahrwerk
Auch für den schnellen Alltagsbetrieb taugt die Federung allemal. Wer auf welligen Pisten die Sau rauslässt,
vermisst mitunter etwas Dämpfung.
Bremsen
Ihr Äußeres verspricht mehr, als sie leisten. Über Wirkung und Dosierbarkeit lässt sich nicht ernsthaft klagen, nur gibt es auch bissigere Stopper.
Ausstattung
Antiblockiersystem, Bugspoiler und
die Farbe Mattschwarz müssen
dem Z-Piloten reichen. Die Ver-
arbeitung geht voll in Ordnung.
Komfort
Nur wenige Vibrationen dringen zum Fahrer durch, der Windschutz beträgt null. An den Serienlenker gewöhnt man sich - oder man tauscht ihn aus.
Einsteigertauglichkeit
Als vollwertiges Motorrad taugt
die Zett für Einstieg und darüber
hinaus. Die Drosselung auf 34 PS bietet
Kawasaki gegen Aufpreis an.

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