Im Test: KTM 690 Duke Der Bolzebub

Weichgespülte Motorräder überlässt KTM getrost den anderen. 2Räder erlag der dunklen Seite der Macht und hat nun die Folgen zu tragen.

1472 mm
865 mm
13,5 Liter
160 kg
? Ultrascharfes Geschoss? Mächtig starker Motor? Enorme Handlichkeit sowie sportlich-straffes Fahrwerk? Sehr leicht? Schräglagenfreiheit grenzenlos? Geringer Verbrauch
? Extremes Konzept? Kleiner Tank? Eignet sich wenig für Alltag, Reisen und Soziusfahrten? Läuft arg ruppig unter 3000/min
Motor
Wow! Dieser Single macht an, dreht wie Hulle und produziert Leistung
satt, verbraucht wenig. Kehrseite der
Medaille: Untenrum ruckelt er arg.
Fahrwerk
Trotz hochwertiger Federelemente von WP und vielerlei Stellschräubchen
gelingt das optimale Setup nicht wirklich. Feedback und Präzision sind top.
Bremsen
Traumhaft, was aus so einer Einzelscheibe rauszuholen ist. Weniger
zum träumen ist das spürbare Fading nach häufigem, starken Bremsen.
Ausstattung
Die Duke glänzt im Detail:
hydraulisch betätigte Anti-Hopping-Kupplung, voll einstellbares Fahrwerk und sahnemäßige Verarbeitung.
Komfort
Weder Fahrer noch Sozius bietet die KTM ein Dauersitzmöbel, Windschutz gibt’s ohnehin nicht. Ein Crosstrainer hat ja auch keine Rückenlehne.
Einsteigertauglichkeit
Gewicht und Handlichkeit kommen Fahranfängern entgegen. Den
richtigen Umgang mit dem drehzahlgierigen Motor muss man etwas üben.

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