Im Test: Moto Guzzi Bellagio Weltenwanderer

Ein bisschen Muscle-Bike, ein bisschen Retro-Cruiser, ein bisschen Kultfahrzeug: Die Bellagio wehrt sich gegen Schubladen und Etiketten.

? Stabiles und neutrales Fahrverhalten? Sehr wirksame Bremsen? Drehfreudiger Motor mit
tollem Klang? Angenehm abgestimmtes
Fahrwerk
? Motor unterhalb von
4500/min schwach? Geringer Lenkeinschlag? Kaum für Gepäck geeignet,
noch weniger für einen Sozius
Motor
Ein starker Charakter, leider mit einer Schwäche bei niedrigen Drehzahlen. Ist die überwunden, schickt er gut verwertbare Leistung ans Hinterrad.
Fahrwerk
Hier ist die Bellagio am ehesten
ein Naked Bike. Gut abgestimmt
und harmonisch arbeiten Gabel
wie Federbein, schlucken viel Unbill.
Bremsen
320-mm-Doppelscheibe und Brembo-Sättel - noch mehr Bremsleistung könnte die Bellagio kaum umsetzen. Ein ABS stünde ihr gut zu Gesicht.
Ausstattung
Zwiespältige Sache: Der Charme speist sich auf dem Purimus der Guzzi.
Anders gesagt: An ihr ist wenig dran - zum Glück. Plus: schöne Räder.
Komfort
Der Fahrer ist passabel positioniert; kleine Menschen wünschen sich den Lenker vielleicht etwas näher am
Körper. Ein etwaiger Sozius leidet.
Einsteigertauglichkeit
Niedrige Sitzhöhe und unkompliziertes Handling sprechen für die Guzzi,
der wenig harmonische Motor ist
das kleine Aber in dieser Kategorie.

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