Im Test: Moto Guzzi California Vintage Abschluss-Zeugnis Moto Guzzi California Vintage

Moto Guzzi blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ein Stück Geschichte bewegt hingegen, wer sich für eine California Vintage entscheidet.

? Einfacher Motor? Leicht zu warten? Durch und durch gelungenes Old-School-Design? Pflegeleichter Kardan? Schöner Klang? Viel Serienausstattung
? Seltsame Sitzposition? Softes Fahrwerk? Hochschalten mit der Schaltwippe nur per Hacke möglich? Hintere Bremse erfordert Übung
780 mm
19 Liter
290 kg
1560 mm
Außer Gussrädern
gibt es auch Räder mit sogenannten Drahtspeichen. Sie sind elastischer als Speichen aus Metallguss und werden deshalb hauptsächlich bei Enduros verwendet. Bei Retro-Bikes dienen sie als Stilmittel.
Motor
Der urige Charme von Zweiventiltechnik und Luftkühlung überzeugt, Leistungsentfaltung und Sound
gefallen ebenfalls.
Fahrwerk
Gabel und Federbein setzen weder sportlichen Ansprüchen noch hoher Zuladung viel entgegen, sorgen aber für ein plüschiges Fahrgefühl.
Bremsen
Ein Integralbremssystem erleichtert das Verzögern, die umständliche Bedienung des Hinterradstoppers gehört dringend geändert. ABS gibt’s nicht.
Ausstattung
Die Guzzi lässt sich nicht lumpen:
Koffer, Windschild, Sturzbügel,
Gepäckbrücke und Nebelscheinwerfer. Dazu Chrom, soweit das Auge reicht.
Komfort
Klar macht die breite Sitzbank was her, doch die unglückliche Konstellation von Beinwinkel, Lenker, Bremspedal und Schaltwippe wiegt sie nicht auf.
Einsteigertauglichkeit
Auch wenn der Motor sicher niemanden überfordert, so eignen sich die Sitzposition und das fehlende ABS nicht gerade für Anfänger.

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