Im Test: Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré Worldcrosser Welt-Gewand

Yamaha will seine Super Ténéré um die ganze Welt schicken. Ob man dazu unbedingt die Worldcrosser-Edition braucht, klärt unser Test.

? Nicht gerade leicht? Kurzer Seitenständer? Untere Gänge trotz Traktionskontrolle drehmomentbegrenzt? Motor wirkt etwas angestrengt
? Laufruhiger Twin? Knackige ABS-Stopper? Extrem kuschelige Sitzplätze, sowohl vorn als auch hinten? Keine Kardan-Lastwechsel? Stabil bis zum Topspeed? Schützende Zusatzausstattung
1540 mm
845-870 mm
22,6 Liter
267 kg
BMW R 1200 GS Rallye
Egal ob als Sondermodell Rallye oder als Normal-GS: Die BMW steht seit Jahren ganz oben in der Gunst der Käufer. Ein Tausendsassa. Preis: 14 950 Euro
Ducati Multistrada
1200 S
Pikes Peak
Kompromisslos auf schnelle Straßenetappen ausgelegt, markiert die Multistrada die sportliche Variante eines Tourenmotorrads. Preis: 20 990 Euro
Honda Crosstourer
Ob des arg hohen Gewichts hat sie im Gelände nix verloren, auf der Straße mit optionalem Doppelkupplungsgetriebe umso mehr. Preis: 13 490 Euro
Motor
Es gibt stärkere und drehfreudigere Antriebe, aber nur wenige Twins, die laufruhiger sind. Taugt prächtig für Reisen. Geringer Verbrauch.
Fahrwerk
Zwar liegt die Grundabstimmung eher auf der soften Seite, doch in puncto Stabilität gibt's nix zu meckern. Etwas handlicher dürfte die XT aber sein.
Bremsen
Noch immer überzeugen die ehemaligen Supersportler-Stopper mit kräftigem Biss und präziser Dosierbarkeit. Das ABS arbeitet hervorragend.
Ausstattung
Als wären Traktionskontrolle, ABS und verstellbare Sitzhöhe nicht genug, trägt die Worldcrosser auch noch viele Karbonteile und Protektoren.
Komfort
Reisen könnte kaum angenehmer sein, wären da nicht die Turbulenzen hinter der Scheibe. Federung und Sitzbank sorgen für viel Behaglichkeit.
Einsteigertauglichkeit
Wer die entsprechende Statur oder etwas Wagemut mitbringt, kommt mit dem Reise-Riesen klar. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind stressfrei.

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