MOTORRAD 26/2015: Neuheiten-Nachlese von der EICMA 2015

Neuheiten-Nachlese EICMA 2015 Überraschungen von kleineren Marken

Die wichtigsten Neuheiten der großen Hersteller für die Saison 2016 haben Vorrang, ganz klar. Deshalb stellten wir diese Messehits bereits im letzten Heft vor. Doch auch die kleineren Marken, von Benelli über Bimota bis SWM, waren auf dem Mailänder Salon für so manche Überraschung gut.

Weil die Kölner INTERMOT pausierte, fand 2015 nur eine Motorradmesse von Weltruf statt, eben die EICMA in Mailand. 1470 Aussteller und mehr als 600.000 Besucher drängten sich an den sechs Messetagen in den Hallen. Wer von Osten auf das riesige Ausstellungsgelände in Rho nördlich von Mailand kam, musste allerdings zunächst einen Hindernislauf zwischen Seide, Baumwolle und Viskose hinlegen, da dort zeitgleich eine Textilmesse stattfand. Doch war man erst einmal zu den Motorrädern vorgedrungen, entschädigte die EICMA für die Strapazen. „Il Salone“ nennen die Italiener die Show in Mailand mit ihrem eleganten Flair. Gerade die einheimischen Hersteller versuchen, sich dort besonders in Szene zu setzen. Ducati tat das mit gleich neun Neuheiten (­siehe MOTORRAD 25/2015), doch auch kleinere Marken ließen sich nicht lumpen. 

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Foto: EICMA
... wertiger Verarbeitung und originellem Look eine Alternative in der 48-PS-Klasse. Mit ABS. Preis: um 6000 Euro.
... wertiger Verarbeitung und originellem Look eine Alternative in der 48-PS-Klasse. Mit ABS. Preis: um 6000 Euro.

Benelli

Eine freudige Überraschung gelang Benelli, denn nun brüllt er wieder, der Löwe aus Pesaro. Seit der Übernahme durch den chinesischen Hersteller Quian­jiang (QJ) vor zehn Jahren schien die traditionsreiche Marke in der Versenkung verschwunden. Doch nun stand da in Mailand die Leoncino, auf Deutsch „kleiner Löwe“: 

ein bildschöner Scrambler mit neuem 500er-Zweizylinder, perfekt für die 48-PS-Klasse und mit schnuckeligen Details wie dicker Upside-down-Gabel, Retro-Scheinwerfer, Wave-Bremsscheiben, Speichenrädern und Stollenreifen. Die Verarbeitungsqualität sieht mehr als ordentlich aus, der originelle italienische Look stammt vom neuen Design-Center in Pesaro. Der Preis steht noch nicht fest; angestrebt sind dem Vernehmen nach um die 6000 Euro. Nach Jahren des Zögerns scheint sich der Mutterkonzern QJ nun also doch auf das Europa-Geschäft einzulassen. Dafür spricht auch, dass in Deutschland wieder ein Importeur eingesetzt wird, nämlich KSR aus Österreich (siehe auch Brixton). 

Weitere gute Idee bei Benelli: die TRK 502, eine Art kleine Multistrada für die 48-PS-Klasse. Mit 20-Liter-Tank, verlängerten Federwegen und angetrieben vom erwähnten Reihen-Zweizylinder stößt sie in eine Lücke, denn Reiseenduros mit 48 PS sind dünn gesät. Der angestrebte Preis liegt unter 8000 Euro. Beide neuen Benellis kommen erst in der zweiten Jahreshälfte 2016. Hoffnung gibt es zudem für die Fans des gewaltigen Dreizylinders von Benelli, der zwar etwas in die Jahre gekommen ist, aber immer noch spannende und hochemotionale Momente verheißt. Er soll für die Euro 4-Norm, die ab 2017 für alle neuen Motorräder gilt, fit gemacht werden, ABS natürlich inklusive.

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Foto: Benelli
Benelli TRK 502: In eine kleine Lücke stößt Benelli mit dieser Reiseenduro für die 48-PS-Klasse. Sie soll im zweiten Halbjahr 2016 kommen und unter 8000 Euro kosten.
Benelli TRK 502: In eine kleine Lücke stößt Benelli mit dieser Reiseenduro für die 48-PS-Klasse. Sie soll im zweiten Halbjahr 2016 kommen und unter 8000 Euro kosten.

Benelli TRK 502

In eine kleine Lücke stößt Benelli mit dieser Reiseenduro für die 48-PS-Klasse. Sie soll im zweiten Halbjahr 2016 kommen und unter 8000 Euro kosten.

Daten

Zweizylinder-Reihenmotor, 500 cm³, 35 kW (48 PS) bei 8500/min, 45 Nm bei 4500/min, Stahl-Gitterrohrrahmen, Upside-down-Gabel, Zweiarmschwinge, Kettenantrieb, Sitzhöhe 815 mm, fahrfertig ca. 230 kg

Foto: Benelli
Benelli Leoncino: Mit diesem gut gemachten Scrambler meldet sich Benelli wieder zu Wort. Dank ...
Benelli Leoncino: Mit diesem gut gemachten Scrambler meldet sich Benelli wieder zu Wort. Dank ...

Benelli Leoncino

Mit diesem gut gemachten Scrambler meldet sich Benelli wieder zu Wort. Dank wertiger Verarbeitung und originellem Look eine Alternative in der 48-PS-Klasse. Mit ABS. Preis: um 6000 Euro.

Daten

Zweizylinder-Reihenmotor, 500 cm³, 35 kW (48 PS) bei 8500/min, 45 Nm bei 4500/min, Stahl-Gitterrohrrahmen, Upside-down- Gabel, Zweiarmschwinge, Kettenantrieb, Sitzhöhe 815 mm, Gewicht fahrfertig ca. 185 kg

Foto: EICMA
... einen Kompressor anbieten, der Leistung und Drehmoment um bis zu 20 Prozent steigern soll.
... einen Kompressor anbieten, der Leistung und Drehmoment um bis zu 20 Prozent steigern soll.

Bimota

Der frühere Chefingenieur Pierluigi Marconi ist zurück, und seine Leidenschaft sind Achsschenkellenkungen. Damit stattete er die RaceCafe aus, ein Naked Bike auf Basis des luftgekühlten 800er-V2 der Ducati Scrambler. Über zwei Exzenter lässt sich die Höhe des Motorrads variieren, die Sitzbank so zwischen 757 und 803 Millimetern verstellen. Trocken wiegt die Neue nur 161 Kilogramm. Einen Preis nannte Bimota noch nicht, aber unter 30.000 Euro wird es angesichts der vielen Carbon- und Leichtmetallteile wohl nicht hinhauen. Das gilt auch für die Impeto, die auf dem mächtigen 160-PS-V2 der Ducati Diavel aufbaut. Sie bringt Ride-by-Wire, Traktionskontrolle und ABS mit und setzt, wie alle Bimotas, auf edle Komponenten und eine hauseigene Einspritzung. Impeto heißt Schwung, und dafür soll auch die dritte Neuheit sorgen, ein Kompressor, der Drehmoment und Leistung laut Werk um 15 bis 20 Prozent verbessert. Er ist zunächst für die Impeto vorgesehen, soll später aber für alle Bimotas mit wassergekühlten Motoren angeboten werden. Wer sich nun fragt, was aus der BB3 auf Basis der BMW S 1000 RR geworden ist: Mangels Motorenlieferung von BMW gibt es das straffe Fahrwerk und die Komponenten nur noch als Kit für knapp 21.000 Euro; den Umbau erledigt Bimota.

Foto: Bimota
Bimota Tesi 3D RaceCafe: Die Achsschenkellenkung ist wieder da: Diese Bimota mit dem luftgekühlten Motor der Ducati Scrambler dürfte für wahre Aufläufe vor dem Café sorgen. Der Preis steht noch nicht fest, liegt aber voraussichtlich bei rund 30.000 Euro.
Bimota Tesi 3D RaceCafe: Die Achsschenkellenkung ist wieder da: Diese Bimota mit dem luftgekühlten Motor der Ducati Scrambler dürfte für wahre Aufläufe vor dem Café sorgen. Der Preis steht noch nicht fest, liegt aber voraussichtlich bei rund 30.000 Euro.

Bimota Tesi 3D RaceCafe

Die Achsschenkellenkung ist wieder da: Diese Bimota mit dem luftgekühlten Motor der Ducati Scrambler dürfte für wahre Aufläufe vor dem Café sorgen. Der Preis steht noch nicht fest, liegt aber voraussichtlich bei rund 30.000 Euro.

Daten

V2-Motor, 803 cm³, Leis­tung k. A., Verbundrahmen aus Alu-Profilen und Zweiarmschwingen vorn und hinten, Kette, Sitzhöhe 757–803 mm, Gewicht fahrfertig ca. 181 kg

Foto: EICMA
... einen Kompressor anbieten, der Leistung und Drehmoment um bis zu 20 Prozent steigern soll.
... einen Kompressor anbieten, der Leistung und Drehmoment um bis zu 20 Prozent steigern soll.

Bimota Impeto

Ein kantiges Design, dazu der Power-Motor der Ducati Diavel und natürlich High-End-Komponenten. Zudem will Bimota einen Kompressor anbieten, der Leistung und Drehmoment um bis zu 20 Prozent steigern soll.

Daten

V2-Motor, 1189 cm³, 119 kW (162 PS) bei 9250/min, 130,5 Nm bei 8000/min, Stahl-Brückenrohrrahmen mit Alu-Profilen, Upside-down-Gabel, Zweiarmschwinge, Kette, Sitzhöhe 800 mm, fahrfertig ca. 195 kg

Foto: EICMA
... Der Rest sind Farbtupfer hier und da. Gilt auch für die 800er-Variante.
... Der Rest sind Farbtupfer hier und da. Gilt auch für die 800er-Variante.

Kawasaki

Foto: Kawasaki
Kawasaki Z 1000 Sugomi Edition: Akrapovic-Schalldämpfer – das ist der herausragende technische Unterschied zur Standard-Z-1000. ...
Kawasaki Z 1000 Sugomi Edition: Akrapovic-Schalldämpfer – das ist der herausragende technische Unterschied zur Standard-Z-1000. ...

Kawasaki Z 1000 Sugomi Edition

Akrapovic-Schalldämpfer – das ist der herausragende technische Unterschied zur Standard-Z-1000. Der Rest sind Farbtupfer hier und da. Gilt auch für die 800er-Variante.

Foto: Kawasaki
Kawasaki J125: Der J300 bekommt einen kleinen Bruder, und zwar auf Wunsch gleich als Special Edition in den Kawa-Hausfarben. Erwachsen aussehen tut das neue Familienmitglied allemal.
Kawasaki J125: Der J300 bekommt einen kleinen Bruder, und zwar auf Wunsch gleich als Special Edition in den Kawa-Hausfarben. Erwachsen aussehen tut das neue Familienmitglied allemal.

Kawasaki J125

Der J300 bekommt einen kleinen Bruder, und zwar auf Wunsch gleich als Special Edition in den Kawa-Hausfarben. Erwachsen aussehen tut das neue Familienmitglied allemal.

Foto: Kawasaki
Kawasaki SC-02 Soul Charger: Zukunftsmusik - Wohl um zu dokumentieren, dass man dranbleibt, präsentierte Kawasaki nach Tokio eine zweite Kompressor-Neuheit – auf dem Papier.
Kawasaki SC-02 Soul Charger: Zukunftsmusik - Wohl um zu dokumentieren, dass man dranbleibt, präsentierte Kawasaki nach Tokio eine zweite Kompressor-Neuheit – auf dem Papier.

Kawasaki SC-02 Soul Charger

Zukunftsmusik: Wohl um zu dokumentieren, dass man dranbleibt, präsentierte Kawasaki nach Tokio eine zweite Kompressor-Neuheit – auf dem Papier.

Foto: SWM
... echten Offroad-Fertigkeiten. Kommt im Frühsommer für deutlich unter 8000 Euro.
... echten Offroad-Fertigkeiten. Kommt im Frühsommer für deutlich unter 8000 Euro.

SWM

Deutlich tiefer liegen die Preise bei SWM. Der neue Hersteller und inoffizielle Husqvarna-Erbe zeigte in Mailand die Super Dual, eine Reiseenduro, die diesen Namen tatsächlich verdient. Sie stößt in eine Lücke, denn echte Abenteuer-Reisende vermissen seit Jahren ein Motorrad mit relativ einfacher Technik, geringem Gewicht, echten Offroad-Fertigkeiten und günstigem Preis. Die Super Dual wiegt mit vollem 19-Liter-Tank nur etwa 172 Kilogramm; technisch basiert sie im Wesentlichen auf SWMs Hardenduro RS 650 R (Test in MOTORRAD 22/2015) und damit auf dem großen 600er-Einzylinder von Husqvarna. Alle Daten gab SWM noch nicht bekannt, doch der Einzylinder dürfte um die 54 PS leis­ten, der Preis soll deutlich unter 8000 Euro liegen. Die Super Dual kommt mit einer moderaten Sitzhöhe von 86 Zentimetern, zur Serienausstattung gehören Motorschutz und Sturzbügel, Windschild und Gepäckträger. Kofferhalter gibt es als Zubehör. Auf den Markt kommen soll das Motorrad im Frühsommer 2016.

Foto: SWM
SWM Super Dual: Endlich mal eine Reiseenduro mit Betonung auf Enduro: relativ leicht, mit einfacher Technik, robustem Fahrwerk und ...
SWM Super Dual: Endlich mal eine Reiseenduro mit Betonung auf Enduro: relativ leicht, mit einfacher Technik, robustem Fahrwerk und ...

SWM Super Dual

Endlich mal eine Reiseenduro mit Betonung auf Enduro: relativ leicht, mit einfacher Technik, robustem Fahrwerk und echten Offroad-Fertigkeiten. Kommt im Frühsommer für deutlich unter 8000 Euro.

Daten

Einzylindermotor, 600 cm³, 40 kW (54 PS) bei 7500/min, 53 Nm bei 6500/min, Brückenrahmen, Upside-down-Gabel, Zweiarmschwinge, Kettenantrieb, Sitzhöhe 860 mm, Gewicht fahrfertig 172 kg

Foto: Hertler
Horex VR6 Black Edition: Heiß, stark, schwarz. Und 68 500 Euro teuer. Jede Menge Karbon veredelt diese Sonder­edition. 33 Stück sollen gebaut werden. Die Serie für ca. 40.000 Euro startet 2016.
Horex VR6 Black Edition: Heiß, stark, schwarz. Und 68 500 Euro teuer. Jede Menge Karbon veredelt diese Sonder­edition. 33 Stück sollen gebaut werden. Die Serie für ca. 40.000 Euro startet 2016.

Aprilia, Horex und mehr

Erst im letzten Jahr hat Aprilia seine Supersportlerin RSV4 RR komplett runderneuert, und so beschränkt man sich 2016 auf ein minimales Facelift an der Front. Zudem kommt die hochwertigere, limitierte Version RSV4 RF mit einem neuen Öhlins-Federbein und serienmäßig mit der Multimedia-Plattform V4MP. 

Die fungiert als Telemetrie-Assistent und stellt dank GPS die Traktions- und Wheeliekontrolle auf der Rennstrecke automatisch passend für jede Kurve ein; ­Data-Recording und ein Setup des Fahrwerks per Smartphone klappen ebenfalls. 

Außerdem stellt Aprilia mit der RSV4 FW (steht für „Factory Works“) sein Rennsport-Know-how sowohl Profi- als auch Hobby-Racern zur Verfügung und baut Motorräder für jede gewünschte natio­nale und internationale Rennserie auf. Mehr als 230 PS ­sollen möglich sein.

Ein exklusives Vergnügen, keine Frage. Ebenso wie der zweite Streich von Horex, die „Black Edition“ der VR6. Nach der „Silver Edition“ das nächste, auf 33 Stück reduzierte Sondermodell – und mit 68 500 Euro sogar noch einmal 4000 Euro teurer als die Silberne. Den Unterschied zwischen den beiden machen neben der Farbe ein Lenkkopf aus Karbon sowie die Café-Racer-Konfiguration mit Einzelsitzbank und dem niedrigeren Lenker der „Black Edition“.

Noch exklusiver – und trotzdem bezahlbarer. Das dürfte auf die MWT-9 zutreffen. Mit ihr will Yamaha offenbar das dritte Rad am Motorrad etablieren. Den Threewheeler gibt es zwar noch nicht zu kaufen, aber er wird wohl so kommen – irgendwann. Die Studie mit dem 115-PS-Dreizylinder aus der MT-09 jedenfalls wirkte durchaus seriös.

Dreizylinder? 115 PS? Kleinkram für die Jungs von Aurora Motorcycles. 417 PS und über 340 km/h verheißen die Australier für ihre an die 300 Kilogramm schwere Hellfire. Vor fünf Jahren begann die Entwicklung des V8-Motors, der 90 Kilogramm wiegt und als tragende Struktur für das Motorrad dient. Vorn arbeitet eine modifizierte Hossack-Gabel aus Karbon, die Kraftübertragung zum Hinterrad läuft über einen Kardan-Antrieb; beide sind mit Öhlins-Federbeinen ausgestattet. 

Das Fünfgang-Getriebe lässt sich per Pedal oder über Tasten am Lenker schalten, unterschiedliche Mappings sind ebenso an Bord wie ABS und eine Wheelie-Kontrolle, die man angesichts der Leistung bestimmt brauchen kann. Erste Tests in Neuseeland verliefen laut Aurora gut, deshalb soll in Thailand eine Kleinserie gebaut werden. Die mächtige Hellfire wäre dann das stärkste Serienmotorrad der Welt. 

Foto: Aprilia
Aprilia RSV4 RF: Der auf 500 Stück limitierte Racer bekommt die Multimedia-Plattform V4MP (Foto unten) jetzt serienmäßig. Die passt unter anderem Wheelie- und Traktionskontrolle an jede Rennstrecke und Kurve an.
Aprilia RSV4 RF: Der auf 500 Stück limitierte Racer bekommt die Multimedia-Plattform V4MP (Foto unten) jetzt serienmäßig. Die passt unter anderem Wheelie- und Traktionskontrolle an jede Rennstrecke und Kurve an.

Aprilia RSV4 RF

Der auf 500 Stück limitierte Racer bekommt die Multimedia-Plattform V4MP jetzt serienmäßig. Die passt unter anderem Wheelie- und Traktionskontrolle an jede Rennstrecke und Kurve an. 

Daten

Vierzylinder-V-Motor, 999 cm³, 148 kW (201 PS) bei 13 000/min, 115 Nm bei 10 500/min, Brückenrahmen mit Alu-Profilen, Upside-down-Gabel, Zweiarmschwinge, Kette, Sitzhöhe 840 mm, Gewicht fahrfertig 199 kg

Foto: EICMA
Aprilia RSV4 R-FW: „Factory Works“ heißt die Plattform auf Basis der RSV4 RR. Daraus machen die Aprilia-Techniker das passende Bike für jede gewünschte Rennserie, Schulung eingeschlossen.
Aprilia RSV4 R-FW: „Factory Works“ heißt die Plattform auf Basis der RSV4 RR. Daraus machen die Aprilia-Techniker das passende Bike für jede gewünschte Rennserie, Schulung eingeschlossen.

Aprilia RSV4 R-FW

„Factory Works“ heißt die Plattform auf Basis der RSV4 RR. Daraus machen die Aprilia-Techniker das passende Bike für jede gewünschte Rennserie, Schulung eingeschlossen.

Daten

Vierzylinder-V-Motor, 999 cm³, über 230 PS möglich, Brückenrahmen mit Alu-Profilen, Upside-down-Gabel, Zweiarmschwinge, Kette, Sitzhöhe 840 mm, Gewicht k. A.

Foto:

Brixton BX 125

Sie schießen aus dem Boden, die asiatischen Klein-Motorräder mit charmantem Auftritt. Die BX 125 ist Pilot-Projekt, KSR aus Österreich ist Importeur. Preis: 2399 Euro.

Foto: Hertler
Honda City Adventure Concept: Nach den Crossover-Motorrädern nun der Crossover-Roller: Honda zeigte in Mailand eine Art Mix aus Integra und der Africa Twin. Vorläufig nur als Studie, demnächst in Serie.
Honda City Adventure Concept: Nach den Crossover-Motorrädern nun der Crossover-Roller: Honda zeigte in Mailand eine Art Mix aus Integra und der Africa Twin. Vorläufig nur als Studie, demnächst in Serie.

Honda City Adventure Concept

Nach den Crossover-Motorrädern nun der Crossover-Roller: Honda zeigte in Mailand eine Art Mix aus Integra und der Africa Twin. Vorläufig nur als Studie, demnächst in Serie.

Foto: Hertler
Horex VR6 Black Edition: Heiß, stark, schwarz. Und 68 500 Euro teuer. Jede Menge Karbon veredelt diese Sonder­edition. 33 Stück sollen gebaut werden. Die Serie für ca. 40.000 Euro startet 2016.
Horex VR6 Black Edition: Heiß, stark, schwarz. Und 68 500 Euro teuer. Jede Menge Karbon veredelt diese Sonder­edition. 33 Stück sollen gebaut werden. Die Serie für ca. 40.000 Euro startet 2016.

Horex VR6 Black Edition

Heiß, stark, schwarz. Und 68.500 Euro teuer. Jede Menge Karbon veredelt diese Sonder­edition. 33 Stück sollen gebaut werden. Die Serie für ca. 40.000 Euro startet 2016.

Daten

Sechszylinder-VR-Motor, 1218 cm³, 125 kW (170 PS) bei 9300/min, 138 Nm bei 7000/min, Alu-Brückenrahmen, Upside-down-Gabel, Einarmschwinge, Kettenantrieb, Sitzhöhe 780 mm, Gewicht fahrfertig ca. 230 kg

Foto: Yamaha
Yamaha MWT-9: Das hat nichts mehr von Betulichkeit: Nach dem Roller Tricity entwickelt Yamaha das Dreiradkonzept mit MT-09-Motor weiter und vermittelt seriös, dass man das durchaus ernst meint. Warum auch nicht, ist man angesichts der dynamischen Studie geneigt zu fragen.
Yamaha MWT-9: Das hat nichts mehr von Betulichkeit: Nach dem Roller Tricity entwickelt Yamaha das Dreiradkonzept mit MT-09-Motor weiter und vermittelt seriös, dass man das durchaus ernst meint. Warum auch nicht, ist man angesichts der dynamischen Studie geneigt zu fragen.

Yamaha MWT-9

Das hat nichts mehr von Betulichkeit: Nach dem Roller Tricity entwickelt Yamaha das Dreiradkonzept mit MT-09-Motor weiter und vermittelt seriös, dass man das durchaus ernst meint. Warum auch nicht, ist man angesichts der dynamischen Studie geneigt zu fragen.

Foto: Hertler
Yamaha Resonator 125: In alle Richtungen denken – das ist derzeit die große Stärke von Yamaha. Das dokumentiert sich auch im gelungenen Mix aus Alt und Neu dieser luftgekühlten 125er-Studie.
Yamaha Resonator 125: In alle Richtungen denken – das ist derzeit die große Stärke von Yamaha. Das dokumentiert sich auch im gelungenen Mix aus Alt und Neu dieser luftgekühlten 125er-Studie.

Yamaha Resonator 125

In alle Richtungen denken – das ist derzeit die große Stärke von Yamaha. Das dokumentiert sich auch im gelungenen Mix aus Alt und Neu dieser luftgekühlten 125er-Studie.

Foto: Motociclismo Italia
Aurora Hellfire OZ26: 417 PS und über 340 km/h Topspeed aus einem V8-Zylinder verspricht die australische Firma Aurora für ihre Schöpfung namens Höllenfeuer. Das Teil soll sogar in Kleinserie gebaut werden.
Aurora Hellfire OZ26: 417 PS und über 340 km/h Topspeed aus einem V8-Zylinder verspricht die australische Firma Aurora für ihre Schöpfung namens Höllenfeuer. Das Teil soll sogar in Kleinserie gebaut werden.

Aurora Hellfire OZ26

417 PS und über 340 km/h Topspeed aus einem V8-Zylinder verspricht die australische Firma Aurora für ihre Schöpfung namens Höllenfeuer. Das Teil soll sogar in Kleinserie gebaut werden.

Daten

V8-Motor, 2575 cm³, 311 kW (417 PS) bei 9500/min, 319 Nm, Hossack-Gabel, Multilink-Schwinge hinten, Sitzhöhe 820 mm, Gewicht fahrfertig ca. 292 kg

Foto: Hertler
Mondial Hipster 125/250: Die alte Marke Mondial ist wieder neu da: diesmal nicht mit sportlichen Motorrädern, sondern mit dem 125er/250er-Scrambler Hipster. Ob der überhaupt je nach Deutschland kommt, steht aber noch nicht fest.
Mondial Hipster 125/250: Die alte Marke Mondial ist wieder neu da: diesmal nicht mit sportlichen Motorrädern, sondern mit dem 125er/250er-Scrambler Hipster. Ob der überhaupt je nach Deutschland kommt, steht aber noch nicht fest.

Mondial Hipster 125/250

Die alte Marke Mondial ist wieder neu da: diesmal nicht mit sportlichen Motorrädern, sondern mit dem 125er/250er-Scrambler Hipster. Ob der überhaupt je nach Deutschland kommt, steht aber noch nicht fest.

Daten

Einzylindermotor, 124/249 cm³, 11/18,5 kW (15/25 PS) bei 9750 / 9000/min, 12/22 Nm bei  7500/min, Stahlrahmen, Telegabel, Zweiarmschwinge, Kette, Sitzhöhe 785 mm, Gewicht fahrfertig 144 kg 

Foto: Hertler
Honda CBSix50 Concept: Funbike oder der tausendste Scrambler? Die CBSix50 mit Stollenreifen ist bulliger als die CB4 und wirkt ausgefallen und pfiffig.
Honda CBSix50 Concept: Funbike oder der tausendste Scrambler? Die CBSix50 mit Stollenreifen ist bulliger als die CB4 und wirkt ausgefallen und pfiffig.

Im Verborgenen: Studien von Honda

Gleich vier Konzeptstudien zeigte Honda in Mailand. Leicht zu finden waren sie, abgesehen vom prominent platzierten City Adventure (siehe vorige Seite), allerdings nicht. So versteckte sich die Adventure-Version der Africa Twin mit größerem Tank und professionellerem Fahrwerk neben dem Serienmotorrad, von dem sie sich optisch kaum unterscheidet. Die weiteren Konzeptstudien, beide auf Basis des Vierzylinders CB 650 F, verbannte Honda an den hinteren Rand des Messestands, obwohl die Besucher zu ihnen ihre Meinung kundtun sollten. Alle vier Studien wurden in Italien entwickelt; Africa Twin Adventure und Crossover-Roller gehen in Serie. 

Foto: Hertler
Honda CB4 Concept: Café Racer mit für Honda ungewohnt kantigen Formen und Einarmschwinge. Live sieht sie recht elegant und fast futuristisch aus.
Honda CB4 Concept: Café Racer mit für Honda ungewohnt kantigen Formen und Einarmschwinge. Live sieht sie recht elegant und fast futuristisch aus.

Honda CB4 Concept

Honda CB4 Concept: Café Racer mit für Honda ungewohnt kantigen Formen und Einarmschwinge. Live sieht sie recht elegant und fast futuristisch aus.

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