Fahrbericht: Yamaha XJ 6 Der X-Faktor

Es grenzt ans Übersinnliche, was die XJ6 alles kann. Die potente 600er ist gutmütig wie ein junges Reh und dabei durchzugstark wie ein erfahrener Bock.

? Kerniger Vierzylinder? Handlich und spurtreu? Komfortable Sitzposition? Gutmütige Fahreigenschaften? Relativ günstig? Geringer Verbrauch? Für kleine Fahrer geeignet
? Hauptständer nicht
serienmäßig? Verarbeitung teils unschön? Bremsen verlangen Kraft und sind nur mäßig dosierbar
785 mm
1440 mm
17 Liter
215 kg
Motor
Der starke 600er-Vierzylinder hängt gleichmäßig am Gas, spricht gefühlvoll an und zieht souverän durch. Die Drehmomentkurve ist ansehnlich.
Fahrwerk
Das Fahrwerk verdient zumindest
einen respektablen Applaus. Es ist ausreichend stabil, lässt sich leicht dirigieren. Die Auslegung ist aber zu soft.
Bremsen
Die zufriedenstellenden Stopper verlangen nach festem Griff. Die Dosierbarkeit überzeugt nicht vollends, das optionale ABS regelt etwas grob.
Ausstattung
Ein etwas ernüchternder Punkt, denn die XJ6 geizt mit der Ausstattung. Kein serienmäßiger Hauptständer und teils unsaubere Verarbeitung - Schade.
Komfort
Beginnen wir hinten: Der Sozius ist gerne dabei, auch der Fahrer hat seine Freude auf der Sitzbank. Gelungene Ergonomie, fehlender Windschutz.
Einsteigertauglichkeit
Wenn nicht die, welche dann? Gutmütige Fahreigenschaften, handliches Fahrwerk, geringe Sitzhöhe und optionales ABS - wie gemacht für Newbies.
Schwarz
Weiß
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