Produkttest: Sommerliche Kurzhandschuhe Für eine Handvoll Sommer

Die Sonne brennt, und alle anderen sind mit Bikini und Shorts am Wasser. Da möchte man am liebsten die Hände auch nur spärlich bekleiden. 14 Sommer-Kurzhandschuhe sollen im Test beweisen, wer die Anfahrt zum Badesee am besten meistert.

Mal ganz nüchtern betrachtet: Warum trägt man eigentlich auf dem Motorrad Handschuhe? Spontane Antwort: Um keine kalten Pfoten zu kriegen. Was aber, wenn es draußen so heiß ist, dass man sich eigentlich lieber das T-Shirt vom Leib reißen möchte, als sich um etwaige Frostschäden zu sorgen? Gut, dann gibt es ja immer noch die unangenehme Situation, das sich Mann oder Frau unfreiwillig vom Motorrad löst - und dann häufig zuerst mit den Händen da landet, wo es richtig wehtut: auf dem Asphalt. Je nach Sturz kann das mit ordentlich Aua ausgehen. Brüche, Prellungen, Abschürfungen, über Schlimmeres möchte man lieber gar nicht nachdenken. Handschuhe sollen vor Verletzungen schützen, und das bei jedem Wetter. Schönwetterfahrer sind nämlich ebenso wenig vor einem Unfall gefeit wie Racer, Tourenfahrer oder Motorradpendler. Ohne Überzieher für die Hände geht also gar nichts. Trotzdem: Ein Unfall ist selten, gutes Wetter hoffentlich häufiger. Speziell im Hochsommer ergibt sich also ein Konflikt: möglichst sicher kleiden und dementsprechend sicher schwitzen, oder auf etwas Sicherheit verzichten, dafür aber gut belüftet und entspannt ans Ziel kommen? Einen guten Kompromiss für die warme Jahreszeit versprechen sommerliche Kurzhandschuhe. Ohne lange Stulpe erlauben sie dem
Fahrtwind, durch die Ärmel der Motor-
radjacke zu wehen. Ohne wasserdichte Membran lassen sie zwar Regen rein, Schweiß aber auch schneller raus, sind nicht nur auf dem Papier atmungsaktiv. Sicherlich ist ein Touren-Allrounder erste Wahl für Reisen und ein voll armierter Sporthandschuh klare Empfehlung für die Rennstrecke. Aber auf kurzen Ausflügen, Stadtfahrten und als Zweithandschuh
für Touren in südliche Gefilde machen die "Kurzen" eine prima Figur. Zum Einkau-
fen in die City rückt man ja auch lieber
mit wendigem Kleinwagen aus als mit gepanzerter Staatskarosse, obwohl diese sicherlich jeden Crashtest besser übersteht. Komfort und einfache Handhabung sowie gute Belüftung sind die schlagenden Argumente für die 14 hier vor-
gestellten Handschuhe. Jedes Modell versucht sich jedoch auf eigene Weise beim Sommerfahrer einzuschmeicheln. Die einen kommen eher als zünftige
Vertreter der Gelände-Kaste daher (BMW, Klim, Modeka, Polo), andere bleiben
auf der Straße und versuchen es mit Sport (Alpinestars, Büse, IXS) oder nostalgischen Gefühlen (Hein Gericke). Die übrigen könnte man mit böser Zunge "Nicht-Fisch-nicht-Fleisch" nennen. In WerbeprospektDeutsch heißen sie auch "Crossover-Handschuhe". Bedeutet alles aber erstmal gar nichts, denn was zählt, sind die wirklichen Qualitäten. Und damit ist man automatisch wieder beim Unfallschutz. Die Kurzhandschuhe decken in der Regel die Hand bis zum Gelenk ab, mal etwas knapp bemessen (Polo), mal beinahe schon so gut (IXS), dass der Begriff "kurz" kaum noch zutreffend ist. Wichtig ist ein guter Abstreifschutz, den Stulpenhandschuhe erfahrungsgemäß besser leisten können; denn ist der Handschuh futsch, war es das mit dem Schutz. Miserabel benehmen sich unter diesem Aspekt der Modeka und Spidi, die mit laschem Sitz und wenig wirkungsvollem Handgelenk-Klettriegel kaum vertrauenseinflößend wirken. Andere Kandidaten, die ebenfalls offensichtlich stark auf einfache Handhabung und bequeme Passform getrimmt sind, wie der Macna oder der Klim, zeigen mit gutem Sitz und straff schließendem Riegel, wie es besser funktionieren kann. Die häufigsten Handverletzungen bei einem Motorradsturz sind Abrasionen (Abschürfungen), wenn das Material auf dem Asphalt durchscheuert, beziehungsweise Kapselrisse, Prellungen und Brüche, wenn die Hand nicht gut genug beim Aufschlag gedämpft und in Form gehalten wird. Hier helfen Polsterungen, Protektoren und generell eine ordentliche Stützfunktion durch den Handschuh. Lederhandschuhe haben dabei die Nase vorn, sofern das Leder eine gewisse Dicke und Qualität aufweist. Die "Sportler" im Testfeld sind naturgemäß genetisch besser veranlagt und deshalb tendenziell sicherer. Diese Sicherheit erkauft man sich jedoch mit geringerem Komfort; insbesondere das An- und Ausziehen kann zur Nervenprobe werden. Im Alltag und für Kurzfahrten bei Sommerhitze will man das ganz bestimmt nicht. Hier punkten also wiederum die Vertreter der Endurofamilie und die Crossover-Handschuhe. Und auch bei der Belüftung, denn spezielle Textilgewebe ventilieren die Hand einfach besser als Leder, selbst, wenn dieses gelocht ist. Doch zu starke Belüftung bedeutet manchmal leider auch, dass Touren in den Abendstunden oder über eine Passhöhe schon unangenehm kühl für empfindliche Griffel werden können. Und auch, wenn die Kurzen nur an warmen Tagen genutzt werden - ein bisschen Touring sollten sie schon beherrschen.
Toll, dass einige Kandidaten so breitbandig sind und für mehr als nur eine Handvoll Sommer taugen.

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Anbeter

Côte dAzur, Südfrankreich. Angenehme Temperaturen, viel Sonne. Hier ermittelten die Tester auf einer hügeligen Landstraßenrunde mit vielen Kuppel- und Bremsvorgängen das Trageverhalten und den -komfort der 14 Test-Handschuhe. Wie lassen sich Schalter und Armaturen bedienen, wirken in aktiver Griffhaltung Wülste und Falten störend? Ebenfalls war bei den Fahrtests die Klimatisierung der einzelnen Kurzhandschuh-Modelle im Fokus. Belüftung, Isolierung und Windschutz wurden bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad in Fahrtests überprüft. Die Verarbeitung und Ausstattung haben die Tester im Anschluss bewertet. Was bietet der Hersteller fürs Geld? Werden bewährte Materialien verwendet, wie hochwertig und robust sind das ein-
gesetzte Leder und die Textilien? Zum Testkriterium Sicherheit:
Befinden sich an sturzgefährdeten Zonen Polster, Protektoren und Materialdoppelungen, und sind die dort verwendeten Materialien vertrauenswürdig? Wie gut ist der Abstreifschutz (enger Sitz und effizienter Handgelenk-Riegel)? Aus der Summe aller eingeheimster Punkte ergibt sich die Gesamtnote, siehe unten.

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Die "Kurzen" sind Spezialisten für warme Tage. Als alleiniger Handschuh für Reise, Alltag und schnelle Runde taugt keiner der Kandidaten kompromisslos. Hauptsächlich, weil die zumeist stark belüfteten Kurzhandschuhe nicht wasserdicht sind. Und auch bei der Sicherheit können sie kaum
mit "Vollwert-Handschuhen" konkurrieren. Als Zweithandschuh im Gepäck oder für kurze Touren bei Hitze sowie Fahrten in die City taugt immerhin mehr als die Hälfte des Testfelds gut bis sehr gut. Diese Modelle, egal ob Sport-, Enduro- oder Crossover-Handschuh, sind ihren Preis absolut wert. Die sehr windigen Kandidaten, die zwar prima Klima bei Hitze machen, aber nur mäßig schützen, sollte man hingegen lieber mit Vorsicht genießen.

*100 bis 85 Punkte = sehr gut; 84 bis 70 Punkte = gut; 69 bis 55 Punkte = befriedigend; 54 bis 40 Punkte = ausreichend; 39 bis 0 Punkte = mangelhaft

Vanucci Summer Touring

Anbieter: Alpinestars, Telefon 0039/0423/5286 (Italien), www.alpinestars.com; Preis: 99,95 Euro; Größen: S bis 3XL
Plus
Hochwertiges Rindleder; großflächiger, sehr robuster Hartschalen-
Knöchel-Protektor mit guter Passform; Abstreifschutz hervorragend; vorbildlich enger Sitz; angenehm im Griff; gut klimatisiert;
sauber verarbeitet
Minus
Umständlich zu bedienender Handgelenk-Riegel; Passform etwas
gewöhnungsbedürftig; drückt und spannt etwas an den Gelenken
Teuer, aber gut. Der eher knackig-eng sitzende Kurzhandschuh aus vergleichsweise dickem Leder bietet die beste Sicherheit im Testfeld. Und ordentliche Belüftung. Passt wie die Faust aufs Auge zu sportlichen Naked Bikes auf sommerlichen Ausflügen.
gut
Anbieter: BMW Motorrad, Telefon 01805/5001972, www.bmw-motorrad.de; Preis: 75 Euro; Größen: 6 bis 12
Plus
Leichtes, hochwertiges Leder an Innenhand; sehr gut belüftet, hochsommertauglich; gutes Griffgefühl, trägt nur dünn auf; großer Knöchelprotektor aus robustem Kunststoff mit guter Passform
Minus
Klettverschluss etwas umständlich zu bedienen; sehr einseitig auf Offroad-Einsätze getrimmt; bei Temperaturen unter 20 Grad kaum noch tourentauglich, weil zu stark belüftet
GS-Fahrer, die mit ihrer Maschine regelmäßig im Gelände wandern, sind gut bedient. Gelände-/Straßen-Touristen, die den perfekten Allrounder suchen, werden auf Dauer mit diesem tollen, aber sehr luftigen Enduro-Handschuh weniger glücklich.
gut
Anbieter: Büse, Telefon 02471/12690, www.buese.com; Preis: 79,95 Euro; Größen: 8 bis 13
Plus
Super Abstreifschutz; ordentlich
gepolstert, sinnvolle Materialdoppelungen, Kevlar-Einlagen, Handballenschleifer aus festem Kunststoff, großer Hartschalen-Protektor mit prima Passform
Minus
Enger Einstieg, mühselig zu verschließen; Belüftung eher mäßig;
im Griff etwas sperrig, Bewegungsfreiheit im Vergleich zu den
meisten anderen Testkandidaten etwas eingeschränkt
In der Handhabung zu unpraktisch fürs schnelle Rein-Raus,
und an sehr heißen Tagen wünscht man sich mehr Belüftung. Der sportliche Kurzhandschuh aus solidem Leder punktet aber durch vorbildliche Sicherheit. Mehr als nur kurzstreckentauglich.
gut
Anbieter: Dainese, Telefon 089/35396766, www.dainese.com; Preis: 59 Euro;
Größen: XS bis XXL
Plus
Einfacher Ein- und Ausstieg; sehr
geschmeidiger Sitz und extrem
beweglich, prima Griffgefühl;
klasse Verarbeitung; Klimatisierung breitbandig genug für längere Touren
Minus
Störende Nahtwulst an den Fingerkuppen; Abstreifschutz gerade noch akzeptabel, jedoch nicht optimal, weil der Handgelenk-Klett-
riegel nicht fest genug verschließt
Gelungener Leder-Textil-Mix. Durchaus auf das Genre "Enduro" zugeschnitten, aber dennoch mit der nötigen Portion Alltagstauglichkeit. Komfortables Handling, gute Qualität, fairer Preis - der Italo-Crossover-Handschuh ist ein Sommer-Liebling.
gut
Anbieter: Motoport, Telefon 04451/915210, www.motoport.de; Preis: 54 Euro; Größen: XS bis XXL
Plus
Sehr leicht; einfache Handhabung beim Ein- und Ausstieg; Belüftung gut; Lederbesatz an Handkante
Minus
Futter reibt etwas unangenehm; Nahtwülste spürbar; spannt beim Greifen; Abstreifschutz durch zu dehnbaren Bund und wenig wirkungsvollen Handgelenk-Klettriegel
kaum akzeptabel; insgesamt geringer Sturzschutz, wenig gepolstert; kaum Windschutz, Hände kühlen unter 20 Grad schnell aus
Der Akira Air ist eine ziemliche Luftnummer. Zwar kommt der Fahrer selbst im Hochsommer wegen der guten Belüftung nicht ins Schwitzen, beim Gedanken an einen Sturz indes sehr wohl. Der dünne Kurzhandschuh bietet nur mäßige Sicherheit.
ausreichend
Anbieter: Hein Gericke, Telefon 0211/98989, www.hein-gericke.de; Preis: 39,95 Euro;
Größen: XS bis XXL
Plus
Sehr geschmeidiges Ziegenleder;
angenehmer Tragekomfort mit guter Klimatisierung wegen gelochtem Leder an Innenhand, tolles Griffgefühl; passende Proportionen, gute Passform; fällt als reiner
Lederhandschuh überraschend leicht aus
Minus
Lediglich dünn gepolstert und sparsame Materialdoppelungen an Sturzzonen; nur bedingt tauglich für längere Touren unter 20 Grad
Wunderbar anschmiegsamer Leder-Kurzhandschuh für warme Tage, der gerade noch ausreichend Sicherheit bietet. Zeitloses Aussehen, deshalb ideal für klassische Naked Bikes und Cruiser. Außerdem sehr tragbar: der Preis. Sympathisch.
gut
Anbieter: Held, Telefon 0 8321/66460, www.held.de;
Preis: 69,95 Euro;
Größen: 7 bis 12
Plus
Guter Abstreifschutz; wirkungsvolle Materialdoppelungen und Verstärkungen an Handballen und -kante; großer, belüfteter Hartschalen-Knöchelprotektor; sehr einfache Handhabung; ultrabequem; klasse Klimatisierung; Verarbeitung und Ausstattung sehr gut
Minus
Sturzschutz an Daumen etwas gering
Enduro- oder Sommerhandschuh? Beides. Der beste Allrounder im Testfeld erobert mit Top-Tragekomfort, guter Sicherheit und klasse Klimatisierung die Herzen im Sturm. Der Gegenwert fürs Geld stimmt, bei diesem Angebot scheint immer die Sonne.
sehr gut
Anbieter: IXS, Telefon 07631/18040, www.ixs.de; Preis: 62,50 Euro; Größen: S bis 5XL und DS bis DL (Damengrößen)
Plus
Riesige Größenvielfalt; anschmiegsames Ziegenleder in ordentlicher Qualität; gute Ventilation durch Mesh-Gewebe; Lederbesatz und Polster an Fingern
Minus
Hartschalenprotektor reibt etwas; Passform und Proportionen
nicht ganz gelungen; bei Temperaturen unter 20 Grad kühlen die
Finger sehr schnell aus
Kompromisslos auf Sommer eingestellt. Das beschert zwar
eine super Belüftung an sehr heißen Tagen, aber etwas mehr breitbandige Tourentauglichkeit wäre wünschenswert.
Dem geforderten Preis hinkt die Ausstattung etwas hinterher.
befriedigend
Anbieter: MMD Europa, Telefon 0041/79/8157882 (Schweiz), www.macmeierdistribution.com; Preis: 107 Euro; Größen:
XS bis 3XL
Plus
Trotz knackig-engem Sitz volle Bewegungsfreiheit; ersklassiges, direktes Griffgefühl; gut ventiliert; sehr hochwertiges, geschmeidiges Leder an Innenhand; guter Sturzschutz durch Materialdoppelungen und Polster
Minus
Für längere Touren unter 20 Grad nicht gut genug isoliert;
Handballenpolster drückt etwas bei langen Fahrten
Die Motorrad-Geländewanderungs-Spezialisten aus den USA haben ein gutes Händchen bewiesen; denn der ultraleichte (Enduro-)Handschuh ist klasse klimatisiert, sitzt bombensicher an der Hand und braucht deshalb keinen Asphalt zu scheuen.
gut
Anbieter: Dieter Braun GmbH, Telefon 07322/22509, www.macna.com; Preis: 43,90 Euro; Größen: S bis 3XL
Plus
Großflächige Leder-Materialdoppelungen mit Polsterungen an Innenhand; geschmeidiges Leder; Oberhand komplett aus dichtem, elastischem, aber luftigem Textilgewebe; sehr wirkungsvoller Handgelenk-Klettriegel; komfortable Handhabung.
Minus
Teilweise störende Nahtwülste (je nach Testfahrer);
Windschutz eher mäßig, deshalb nur bedingt tourentauglich.
Innen Leder, außen Textil: Der Mix funktioniert bei diesem sommerlichen Enduro-Straße-Handschuh. Sehr kurz geschnitten und in der Handhabung äußerst stressfrei, trotzdem gibt sich der sehr luftige Holländer bei der Sicherheit keine Blöße.
gut
Anbieter: Modeka, Telefon 02521/85030, www.modeka.de; Preis: 29,95 Euro; Größen: 6 bis 12
Plus
Leicht; unkompliziertes Handling; preisgünstig; großer Hartschalen-
Knöchelprotektor
Minus
Faltenbildung an Innenhand; filzartiges Futter schwitzig; schlechter Windschutz, Hände kühlen bei normalem Landstraßentempo schon bei sommerlichen Temperaturen schnell aus; schwammiges Griffgefühl; Nahtwülste reiben an Fingerkuppen; Unfallschutz unterdurchschnittlich.
Schön billig ist er ja. Aber leider auch billig gemacht. Unter der misslungenen Passform leidet der Tragekomfort, und die im Vergleich nur sehr mäßige Klimatisierung verleidet ebenfalls längere Ausflüge. Für die Stadt okay, mehr aber nicht.
ausreichend
Anbieter: Polo, Telefon 0180/ 5225785, www.polo-motorrad.de; Preis: 49,95 Euro;
Größen: S bis XXL
Plus
Gepolsterte Leder-Material-
doppelungen an Handballen;
großer Hartschalen-Knöchelprotektor; luftig und leicht
Minus
Faltenbildung an Innenhand; Schwächen bei der Passform, tendenziell zu eng geschnitten, Proportionen ungünstig; Leder und Textilgewebe billige Standardware; Verarbeitung eher mäßig; schlechter Abstreifschutz; bietet insgesamt nur mäßige Sicherheit
Macht einen auf böser Crosser, sollte sich als Crossover-
Handschuh aber lieber mit Allrounderqualitäten hervortun.
Das macht der PX-1 nicht - zu dünn, zu wenig schützend und
tourentauglich. Auf dem Boulevard durchaus mit Showtalent.
ausreichend
Anbieter: Shark Helme Deutschland, Telefon 04108/45 80 00, www.spidi.com; Preis: 79,90 Euro;
Größen: S bis 3XL
Plus
Bequemer Ein- und Ausstieg, einfaches Handling; angenehm belüftet;
sinnvolle Materialdoppelungen aus
Leder an Handkante und Daumen
Minus
Störende Nahtwulste an Fingern; Abstreifschutz durch sehr
elastisches Bündchengummi mangelhaft; Handgelenk-Klettriegel
zu lasch ausgelegt; nur durchschnittliche Ausstattung
Der Preis ist angesichts einer zwar ordentlichen, aber eher sparsamen Ausstattung und Verarbeitung nicht besonders heiß.
Die Außentemperaturen hingegen dürfen ruhig heiß sein, denn der Leder-Textil-Mix funktioniert dann ausgesprochen gut.
befriedigend
Anbieter: Louis, Telefon 040/73419360, www.louis.de; Preis: 69,95 Euro;
Größen: S bis 3XL
Plus
Sattes, direktes Griffgefühl;
bequemer Ein- und Ausstieg; komfor-
tables Handling durch einfach zu verschließenden Handgelenk-Klettriegel; prima Klimatisierung; gute Ausstattung
Minus
Abstreifschutz trotz vergleichsweise langer Stulpe nicht
ausreichend; etwas zu geringe Isolation für Temperaturen unter
20 Grad; an Innenhand nur dünn gepolstert
Die Modellbezeichnung ist nicht besonders originell, aber
absolut zutreffend. Für Motorrad-Exkursionen in der warmen Jahreszeit ist der Vanucci bestens geeignet. Mit besserem
Abstreifschutz hätte er einen Platz auf dem Podest verdient.
gut

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