Richtig kaufen: Sport Integralhelme Harte Schale: Sport Integralhelme im Vergleich

Ja, man kann durchaus 1500 Euro für einen schicken Integralhelm mit Rennsport-Anspruch ausgeben. Ob das Geld gut angelegt ist, klärt dieser Test.

Was ein Helm grundsätzlich können muss, werden wir hier nicht in aller Breite erklären - Schutz vor Fahrtwind, Insekten und anderen Flugobjekten sowie beim Sturz verstehen sich von selbst. Etwas interessanter und schwieriger zu beantworten sind dagegen die Fragen, mit welchen Mitteln welcher Helm diese Anforderungen erfüllen möchte und wie erfolgreich er damit ist.
Im Genre der sportlichen High-End-Integralhelme hängen die Trauben sogar noch etwas höher: Eine Visierverriegelung beispielsweise ist unerlässlich, damit der Helm im Falle eines Falles auf der Rennstrecke nicht zur Kiesschaufel wird. Die Hersteller lösen diese Pflicht recht unterschiedlich: Die Helme von Arai und Schubert verriegeln das Visier automatisch, wenn man das es mit leichtem Druck schließt. Fast alle anderen Hersteller verlangen dafür einen Extra-Handgriff, der beispielsweise bei Shoei recht einfach, bei X-Lite und Scorpion eher fummelig und schwierig auszuführen ist. Das gestaltet sich aber immer noch besser als die "Lösung" am Blauer-Helm: Dieser verzichtet gänzlich auf eine Visier-Verriegelung.
Außerdem ist im Rennsport ein Doppel-D-Verschluss zwingend vorgeschrieben. Der Kinnriemen wird bei jedem Aufsetzen des Helms optimal gestrafft. Natürlich sind Steck- oder Ratschenschlösser schneller, einfacher und bequemer zu bedienen. Es besteht aber die Gefahr, dass sich die Kinnriemen im Lauf der Zeit unbemerkt längen und der Helm nicht stramm genug auf dem Kopf sitzt - was schlimmstenfalls erst dann auffällt, wenn der Fahrer hinfällt. Und dann kann es zu spät für die Erkenntnis sein. Also: Nichts geht über Doppel-D, und das anfangs etwas fummelige Einfädeln hat man schnell verinnerlicht.
Dafür dürfen die Sportler auf Komfortmerkmale wie eine integrierte Sonnenblende verzichten, um das Gewicht möglichst niedrig und die Schlagdämpfungswerte möglichst hoch zu halten. Äußerlich gehören auffällige Lackierungen, womöglich mit Replika-Anspruch nach Art der Kopfbedeckung eines möglichst erfolgreichen Grand-Prix-Fahrers zum guten Ton.
Wer daraus allerdings folgert, dass der betreffende Fahrer tatsächlich mit einem auch nur annähernd ähnlichen Kopfschutz seine WM-Punkte einfährt, geht einer Marketing-Methode auf den Leim: Die schnellen Helden bekommen maßgeschneiderte Spezialanfertigungen mit dem Logo einer Marke, die sich dank der prominenten Unterstützung dann besser verkaufen soll. Das darf Bradl-, Biaggi-, Rossi- und Stoner-Fans nicht davon abhalten, sich ihrem Idol via Helmwahl besonders nahe zu fühlen. Ob sie damit objektiv die beste Preis-Leistungs-Option gezogen haben, steht auf einem anderen Blatt.
Im Zuge dieses Vergleichstests wurden auf dem Prüfstand des TÜV Rheinland in Köln die Schutzwirkung wie folgt ermittelt: Die Helme schlugen mit der rechten Seite bei einer Fallgeschwindigkeit von 7,5 m/s sowie mit der linken Seite bei 5,5 m/s auf einen stählernen Sigmapfosten. Aus der Verzögerung des Sensors und weiteren Parametern lässt sich ein sogenannter HIC-Wert errechnen. Die Abkürzung steht für Head Injury Criterion ("Kopfverletzungskriterium") und gilt als Maß für die Wahrscheinlichkeit schwerer Schädel-/Hirn-Verletzungen. Nach der Helmnorm ECE-R 22.05 darf er höchstens 2400 betragen. Dieses Limit unterboten alle Helme im Test. Am besten schnitt beim 7,5-m/s-Aufschlag der BMW Sport ab; er erreichte einen HIC-Wert von 1168. Am anderen Ende der Liste findet sich der Vemar Eclipse, der mit 1813 aber immer noch innerhalb der Norm liegt. Den niedrigsten HIC-Wert beim 5,5-m/s-Aufschlag erreichte der Scorpion Exo-1000 Air: 634, den mit 1102 höchsten wiederum der Vemar Eclipse. Zu seiner Ehrenrettung soll aber nicht verschwiegen werden, dass er beim Schlag auf das Kinnteil (mit 7,5 m/s auf einen Kantenamboss) den zweitbesten Verzögerungswert zu Protokoll gab. Ein HIC-Wert ist bei den Kinnschlägen nicht aussagekräftig, da ein Teil der Energie in den Kinnriemen weitergeleitet wird, weshalb das Test-Team auf eine Berechnung verzichtete.
Nach der Schlagtest-Orgie waren von jedem Testkandidaten zwei Helme schrottreif. In weiser Voraussicht waren aber jeweils fünf geordert worden, sodass drei weitere in verschiedenen Größen für Fahrtests zur Verfügung standen. Folgende Kriterien wurden hierbei geprüft: Wie verhalten sich Auftrieb und Geräuschentwicklung bei verschiedenen Geschwindigkeiten und beim Schulterblick? Wie gut funktioniert die Belüftung, und wie leicht sind ihre Regler zu bedienen? Ist das Sichtfeld, speziell in sportlicher Fahrhaltung, groß genug, oder ragt die obere Kante des Visierausschnitts hinein? Wie verhält es sich mit dem allgemeinen Tragekomfort und der Passform, wie fühlt sich das Helmfutter an? All diese Punkte flossen außerdem in die Gesamtbeurteilung der Helme ein. Ausstattungsmerkmale wie ein Beschlagschutz via Doppelvisier oder Visierbeschichtung ergaben weitere Pluspunkte.
Welcher ist nun der beste sportliche Integralhelm? Der Testsieg geht an den X-Lite X-802 R. Der BMW Sport folgt knapp dahinter und ist sogar die bessere Wahl für denjenigen, der besonderen Wert auf die Schlagdämpfung, leise Windgeräusche und wenig Auftrieb legt und dafür Einbußen beim Tragekomfort hinnimmt. Das breite Mittelfeld stellen Schubert S2, Shoei XR 1100, Arai RX-7 GP und Scorpion Exo-1000 Air. Ihre jeweiligen Stärken und Schwächen sind in den Kästen genannt. Der Blauer Force One - in Replika-Lackierung für 1500 Euro der teuerste Kandidat - und der Vemar Eclipse reihen sich noch dahinter ein.
Bei aller Testerei mit dem Anspruch, objektive Ergebnisse zu erzielen, bleiben aber die persönliche Anprobe und nach Möglichkeit ein Fahrtest auf dem eigenen Bike das A und O des Helmkaufs. Kopfformen, Sitzpositionen und der Windschutz auf dem Motorrad sind so verschieden, dass jetzt bitte niemand nur aufgrund dieser Seiten den Testsieger einfach so im Versandhandel ordert.
Anbieter: Arai Helmet (Deutschland), Telefon 0 28 02/94 84 80, www.araideutschland.de; Preise: Uni-Farben 849 Euro, Dekor-Versionen 999 Euro; Größen: XS bis XXL; Gewicht (Gr. L): 1560 ± 50/1592 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Grau plus elf Dekor-/Replica-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: Japan; ECE-Prüfzeichen: E 4 (Niederlande); Ersatzvisiere: klar/getönt 69,95 Euro, verspiegelt 119,95 Euro, Max-Vision mit integriertem Pinlock-Visier 99,95 Euro, Rennvisier/Fünfer-Set Abreißfolien 74,95/14,95 Euro; Ausstattung: ausziehbarer Windabweiser am Kinn, Polster herausnehmbar, Wangenpolster mit Notfallentriegelung, Pinlock-Visier (beigelegt), Helmbeutel, Pflegeöl, Visier-Einstellwerkzeug
Sehr gute, knackige Passform mit satter, straffer Polsterung (Stichwort: Turnschuh!), umschließt den Kopf sehr gut; Kinnriemen perfekt zu schließen; sehr gute Aerodynamik mit stabilem Sitz; hocheffektive Belüftungsfunktion; sehr großes Sichtfeld, wird bei sportlicher Haltung nicht eingeschränkt; sehr gute Brillentauglichkeit
Helm bekommt beim Schulterblick ab Tempo 160 spürbaren Windimpuls; insgesamt
sehr laut, Windgeräusche bereits ab Tempo 80 sehr
präsent; extrem fummelige Belüftungstaster
Reinschlüpfen und sich wohlfühlen. Auch das sportliche Topmodell von Arai verwöhnt mit sensationeller Passform und tollem Tragekomfort. Allerdings stören Gewicht, Lautstärke und hohe HIC-Werte.
GUT
Anbieter: FC Moto, Telefon 0 24 05/4 95 00 50, www.fc-moto.de; Preise: Dekor-Versionen 409/429 Euro,
Limited Edition 1500 Euro; Größen: XS bis XL; Gewicht (Gr. L): 1290 ± 50/1344 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Rot, Grün, Blau plus 19 Limited Edition-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: Italien; ECE-Prüfzeichen: E 3 (Italien); Ersatzvisiere: klar/getönt/verspiegelt 39,90/49,90/59,90 Euro; Ausstattung: Atemluftabweiser, beschlagfreies Visier, herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Knackige Passform (mit allerdings sehr eng anliegendem Kinnteil); Sichtfeld auch bei sportlicher Haltung gut; geringes Gewicht; sehr gute Brillentauglichkeit
Sehr dünne, leicht schwitzige Polsterung mit wenig Komfort und vielen Druckstellen (Stirn, Schläfe, Hinterkopf), dünstet im Neuzustand stark aus; dünner Kinnriemen, verdreht sich beim Einfädeln, schlechte Aerodynamik mit starkem Auftrieb ab Tempo 130; hoher Geräuschpegel mit hochfrequenter Pfeifkulisse, Lüftungshebel bereits im Neuzustand ausgeleiert (Oberkopf) bzw. schwergängig (Kinn); Kinn- und Oberkopfbelüftung zu schwach, dafür starker Dauerzug von unten; Visierbelüftungsstellung zu weit; keine Visierarretierung
Der Blauer punktet durch knackigen Sitz, gute Sicht und tolle HIC-Werte, nervt im Alltag aber durch viele Unzulänglichkeiten wie seine laute Geräuschkulisse, die Windanfälligkeit und den zugigen Innenraum.
Befriedigend
Ein Auge für die Ausstattung
Anbieter: BMW Motorrad, Telefon 01 80/5 00 19 72,
www.bmw-motorrad.de; Preise: Uni-Farben 425/445 Euro, Dekor-Versionen 490 Euro; Größen: 52/53 bis 62/63; Gewicht (Gr. 60/61): 1450 ± 50/1464 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Grau plus drei Dekor-Versionen; Helmschale: GFK; Verschluss: Ratsche*; Herstellungsland: Deutschland; ECE-Prüfzeichen: E 13 (Luxemburg); Ersatzvisiere: klar/getönt 55/75 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn, Antifog-Innenvisier (montiert), herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Kormfortables Polster mit hohem Kuschelfaktor (für Sportfahrer gegebenenfalls eine Spur zu soft); umschließt den Kopf mit weit herunter gezogener, eng anliegender Halskrause sehr gut; bietet viel Platz im Kinnbereich; sehr gute Aerodynamik mit sattem, stabilem Sitz bei allen Tempolagen; sehr gute Geräuschdämmung; hoch wirksame Belüftung; straffe Visierrastung mit praxisnaher Belüftungsstellung; sehr gute Brillentauglichkeit
Extrem enger Ein- und Ausstieg, kann
schmerzhaft sein; Kinnbelüftungstaster sehr schwergängig; Blickfeld seitlich durch Keilform eingeschränkt; Visierverriegelung mit zu schwacher Rückmeldung
Ein BMW-Helm mit echtem S-Klasse-Feeling. Paart Sport mit viel Komfort und überzeugt durch top HIC-Werte, leisen Innenraum und satten Sitz. Sportfans werden sich aber am Ratschenschloss stören.
sehr gut
Anbieter: Schuberth, Telefon 03 91/8 10 60, www.schuberth.de; Preise: Uni-Farben 499,99 Euro, Fluo-/Dekor-Versionen 569,99/579,99 Euro; Größen: 50/51 bis 64/65; Gewicht (Gr. 58/59): 1450 ± 50/1480 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Mattschwarz, Mattweiß, Leuchtgelb plus drei Dekor-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Ratsche*; Herstellungsland: Deutschland; ECE-Prüfzeichen: E 13 (Luxemburg); Ersatzvisiere: klar/getönt/verspiegelt 55/70/75 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn plus einklettbare Verlängerung, Sonnenblende, Antennen-Vorrüstung für Bluetooth-Einbau, Pinlock-Visier (beigelegt), herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Satte Passform, die den Kopf sehr gut umschließt; vermittelt ein geborgenes Gefühl durch dicht anliegenden Halsabschluss; gute Aero-
dynamik mit allerdings kleinem Impuls beim Seitenblick bei flottem Tempo (130 plus); sehr leiser Innenraum; noch gute Belüftung (für den Sporteinsatz gegebenenfalls zu schwach); leichtgängige Belüftungsschieber; gute Brillentauglichkeit
Ratschenschloss drückt durch weit hinten
platzierte Aufhängung stark auf Kehlkopf;
Sicht bei sportlicher Haltung durch ausgeprägte Kante am oberen Rand eingeschränkt
Müssen Sportfahrer leiden? Nein, sagt Schuberth und schickt mit dem S2 einen absolut komfortablen Sporthelm mit umfangreicher Ausstattung (Sonnenblende!) auf die Strecke. Manko: der Kinnriemen.
gut
gut
Der Scorpion macht durch seine umfangreiche Ausstattung (Sonnenblende, Luftpolsterung) sowie die guten HIC-Werte auf sich aufmerksam. In der Praxis muss er aber an Komfort zulegen. Sehr schwer!
Synthetisches, leicht kratziges und schwitziges Futter mit zu dünner Polsterung, die Druckstellen an Stirn und Schläfen hervorrufen kann; sehr wenig Platz im Kinnbereich; Sichtfeld bei sportlicher Haltung durch Kante und Sonnenblende im Blick stark eingeschränkt; Kinn- und Oberkopfbelüftung insgesamt zu schwach; wackliger Hebel für Visierarretierung
Leichter Einstieg; stabiler Sitz auch bei hohem Tempo (allerdings minimaler Störimpuls beim Seitenblick spürbar); leiser und zugfreier Innenraum; sehr gute HIC-Werte; gut erreichbare Belüftungsschieber; Brillentauglichkeit noch okay
Anbieter: Scorpion Sports, Telefon 08 00/1 83 08 99,
www.scorpionsports.eu; Preise: Uni-Farben 299,90 Euro, Fluo-/Dekor-Versionen 329,90 bis 354,90 Euro; Größen: XS bis XXL; Gewicht (Gr. L): k. A./1606 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Silber, Mattschwarz, Mattanthrazit plus 23 Dekor-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: China; ECE-Prüfzeichen: E 9 (Spanien); Ersatzvisiere: klar/getönt/verspiegelt 35,90/35,90/44,90 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn, Atemluftabweiser, Sonnenblende, Pinlock-Visier (montiert), aufpumpbare Wangenpolster, herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Anbieter: Shoei, Telefon 02 11/1 75 43 60, www.shoei-europe.com; Preise: Uni-Farben 419 Euro, Metallic-/Dekor-Versionen 449/519 Euro, Replica 549 Euro; Größen: XXS bis 3XL; Gewicht (Gr. L): 1465/1488 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Grau, Silber, Rot, Mattschwarz, Mattgrau plus 21 Dekor-/Replica-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: Japan; ECE-Prüfzeichen: E 6 (Belgien); Ersatzvisiere: klar/getönt 69 Euro, verlaufend getönt 69 Euro, verspiegelt 99 Euro, Rennvisiere 119 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn, Pinlock-Visier (beigelegt), herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Sehr bequeme Passform mit satt anliegender, straffer und hautsympathischer Polsterung;
umfasst den Kopf sehr gut, ohne dabei zu entkoppeln; viel Platz fürs Kinn; leichtes sowie sehr gut austariertes Tragegefühl; stabiler, auftriebsfreier Sitz bei allen Geschwindigkeiten; sehr effektive Belüftung (ideal für Sporteinsätze); sehr gutes Sichtfeld auch bei sportlicher Haltung, sehr gute Brillentauglichkeit
Visierrastung zu weich (schließt aber satt); Belüftungsschieber teils schlecht erreichbar; leichtes (hochfrequentes) Grundpfeifen stört die ansonsten leise Akustik; reagiert minimal auf Turbulenzen hinter kleinen Verkleidungsscheiben
Der Turnschuh für den Kopf: Shoei verwöhnt viele Köpfe mit exzellenter Passform und hohem Wohlfühlklima. Trotz der guten Note bleiben einige Baustellen: bessere HIC-Werte, leichter erreichbare Schieber.
gut
Anbieter: FC Moto, Telefon 0 24 05/4 95 00 50,
www.fc-moto.de; Preise: Uni-Farben 369,90 Euro, Dekor-/Replica-Versionen 399,90 bis 489,90 Euro, derzeit preisreduziert ab 289,90 Euro (uni) erhältlich; Größen: XXS bis 3XL; Gewicht
(Gr. M): 1390 ± 50/1432 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Silber, Mattschwarz plus 20 Dekor-/Replica-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: Italien; ECE-Prüfzeichen: E 3 (Italien); Ersatzvisiere: klar/getönt/verspiegelt 49/59/69 Euro, Antifog 59 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn, beschlaghemmendes Visier, herausnehmbares Polster, Helmbeutel
Stabiler Sitz bei allen Geschwindigkeiten;
straffe Visierrastung; gute Brillentauglichkeit
Kratziges Futter mit dünner Polsterung, liegt leicht zerklüftet an und kann partiell auf Wangen und Stirn drücken; Innenraum dünstet im Neuzustand stark aus; sehr laute Geräuschentwicklung mit penetranter Pfeif- und Heulkulisse; Belüftungsschieber nur fummelig zu erreichen beziehungsweise sehr schwergängig, Belüftung selbst sehr dürftig, dafür aber starker, nicht regelbarer Luftzug von unten; Visierverriegelung mit Handschuhen schlecht zu bedienen
Dürftig gepolstert, laut und zugig. Der Vemar wirkt wie ein Relikt aus den frühen Neunzigern und bietet nur minimalen Komfort. Zu den Defiziten im Alltag gesellt sich der schlechteste HIC-Wert im Test.
Ausreichend
sehr gut
Der Helm der Weltmeister: Lorenzo trägt ihn so, Stoner nur inkognito. Verstecken braucht sich der X-Lite jedenfalls nicht, punktet nicht nur durch hohen Tragekomfort, sondern auch gute HIC-Werte.
Visier mit unpraktischer, weil zentral platzierter Öffnerlasche öffnet in Belüftungsstellung zu weit; fummelige, zum Teil zu schwergängige Schieber/Taster (Visierverriegelung, Belüftung)
Sehr bequem auf- und abzusetzen, vermittelt auf Anhieb einen satten Sitz mit einwandfreiem Tragekomfort; sehr hautsympathisches Futter mit angenehm aufgerauter Oberfläche; stabiler Sitz bei allen Geschwindigkeiten (allerdings minimaler Impuls beim Seitenblick); leiser, zugfreier Innenraum; hervorragend austarierte Belüftung; sehr gute Brillentauglichkeit
Anbieter: Nolangroup Deutschland, Telefon 0 71 59/9 31 60, www.nolangroup.de; Preise: Uni-Farben 449,95 Euro, Dekor-Versionen 489,95 bis 529,95 Euro, Replica-Versionen 579,95; Größen: XS bis XXL; Gewicht (Gr. L): 1360/1410 Gramm (Herstellerangabe/gewogen); Farben: Schwarz, Weiß, Mattschwarz plus 26 Dekor-/Replica-Versionen; Helmschale: GFK-Mix; Verschluss: Doppel-D; Herstellungsland: Italien; ECE-Prüfzeichen: E 3 (Italien); Ersatzvisiere: klar/getönt 46,95 Euro, blau/silber verspiegelt 62,95/73,95 Euro, Rennvisiere ab 54,95 Euro, Abreißvisier-Dreierset 23,95 Euro; Ausstattung: Windabweiser am Kinn, Pinlock-Visier (beigelegt), herausnehmbares Polster, Helmbeutel, Pflegeöl, Visierputztuch

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