Aktuelle Dreizylinder: Triumph Street Triple.

Test: Triumph Street Triple R Der Spaßritter

Wie viel Freude kann ein Motorrad machen? Die Triumph Street Triple R ist praktisch schon ganz nah am theoretischen Maximum. Suchtgefahr: riesig.

? Enorm drehfreudiger und kräftiger Dreizylinder? Feinfühlige Gasannahme? Relativ leicht? Extrem handlich und präzise? Einstellbare Federelemente? Toller Sound
? ABS nicht erhältlich? Etwas karge Ausstattung? Gelegentlich harte Lastwechsel? Zubehör recht teuer
1405 mm
830 mm
17,4 Liter
190 kg
BMW F 800 R
Der druckvolle Paralleltwin der BMW ist gelungen abgestimmt und sparsam im Verbrauch. Der Preis ist okay; ABS kostet Aufpreis. Preis: 7990 Euro
Ducati Monster 796
Sportlich - vor allem das will die 796 sein: vorderradorientierte Sitzhaltung, hohe Fußrasten und ein Charakter-V2. ABS ist Serie. Preis: 9690 Euro
Kawasaki Z 750 R
Trotz sportlicher Auslegung ist die
Sitzposition Langstreckentauglich. Ein straffes Fahrwerk und ABS sind im
fairen Preis inklusive. Preis: 8995 Euro
Motor
Vorbildlich die Leistungsabgabe,
spontan die Gasanahme, grandios
die Drehfreude. Der druckvolle
Motor sprüht vor Lebensfreude.
Fahrwerk
Die voll einstellbare Gabel vorn
und das Federbein hinten
sprechen feinfühlig an, arbeiten
auf oberstem Niveau. Gefällt!
Bremsen
Die Vierkolben-Festsattelzangen der Nissin-Bremsanlage arbeiten bissig und sind, wie im Rennsport üblich, radial verschraubt. ABS - Fehlanzeige.
Ausstattung
Purismus ist nicht nur das Motto, was den reinen Fahrspaß betrifft. Es gilt auch bei der Ausstattung, z. B. dem Windschutz. Zubehör kostet Aufpreis.
Komfort
Die Ergonomie für den Fahrer ist okay. Abgesehen davon ist die Street Triple eben ein straffes Naked Bike - ohne besonderen Komfort-Anspruch.
Einsteigertauglichkeit
Sehr handlich und leicht, der Motor bestens dosierbar. Auch Sitzposition und Bremsen stimmen, letztere
leider ohne Antiblockiersystem.

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