Produkttest inklusive Videos zu den Auspuffanlagen Nachrüstschalldämpfer für Kawasaki Z 750
Leichter und lauter kann jeder. Doch wie sieht es mit der Leistung aus? Zehn Auspufftöpfe für die Z 750 treten gegen das Original an.
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Kawasaki Z 750
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Der Auspuff zählt immer noch zu den beliebtesten Umbauteilen am Bike. Kein Wunder: Erstens ist das Umrüsten an einem launigen Samstagnachmittag mit der Bundesligakonferenz im Hintergrund extrem schnell erledigt. Zweitens kann man dem Bike kaum schneller und einfacher eine wirklich spürbare Abspeckkur spendieren. Und drittens liegen die meisten Endtöpfe aus den Zubehörregalen in der Soundwertung weit über dem brav und bieder herunter geregelten Serienteil. Warum nicht gleich so, mag sich manch Umbauwilliger nach erfolgreicher Umtopfaktion denken? Die Antwort darauf ist recht einfach.
Die rechtlichen Vorgaben für die Fahrzeughomologation lassen den Motorradherstellern kaum noch Spielraum - so auch an dem Testbike von MOTORRAD, einer 2010er-Kawasaki Z 750, zu sehen. Eine per Stellmotor betätigte Drosselklappe im Auspufftrakt muss das Fahrzeug den Geräuschgrenzwerten anpassen.
Die Endtöpfe aus dem Zubehörhandel verfügen dagegen über solch technische Finessen nicht - und scheitern in den Messreihen von MOTORRAD oft am gesetzlich festgelegten Fahrgeräuschlimit von 80 dB (A).Trotzdem aber besitzen alle Test-Anlagen eine EG-BE für die Kawasaki Z 750. Und keine davon ist laut E-Kennzeichnung in irgendeiner exotischen Bananenrepublik ausgestellt worden. Die Prüforte befinden sich laut der amtlichen Dokumente in den Kernstaaten der EU, besonders häufig in Luxemburg. Wer weiß, vielleicht ist dort im Dunstkreis der Brüsseler Bürokratie die Luft etwas dicker...
Im untenstehenden Video erklärt MOTORRAD Test-Redakteur Jörg Lohse die Besonderheiten dieses Auspufftests und auf den folgenden Seiten sehen und hören Sie die Testkandidaten.