Test: Nachrüstschalldämpfer Suzuki GSX-R 1000 (K7/K8)

Bei den Seriendämpfern der sportlichsten Suzuki herrscht weitgehend Einigkeit – kaum einem Besitzer gefallen die voluminösen Tüten. MOTORRAD hat 13 Alternativen ausprobiert.

Foto: Bilski
Zugegeben, Geschmäcker sind verschieden, doch so verschieden nun auch wieder nicht, als dass nicht dem allergrößten Teil der Motorradfahrer die voluminösen GSX-R-Endschalldämpfer ein Dorn im Auge sind. Somit ein ideales Feld für den Zubehörmarkt, der jede Menge Alternativen anbietet. Selbst Suzuki vertreibt mit der Yoshimura GP Evo II einen optischen Leckerbissen. Weitere Testteilnehmer kommen von Akrapovic, Arrow, Bos, Gianelli, GPR, KR-Tuned, Laser, Leo Vince, Micron, Mivv, Shark und Termignoni. Zu den Wertungskriterien zählen Verarbeitung, Passform/Montage, Gewicht, Spitzenleistung und Leistungsentfaltung. So mussten zunächst alle Teilnehmer auf dem MOTORRAD-Prüfstand ihre Muskeln spielen lassen. Und siehe da, bis auf die Micron-Töpfe, mit der die Suzuki drei PS weniger auf die Rolle drückt, liegen die Zubehördämpfer wenigstens auf Serien-Niveau oder finden wie im Falle von Akrapovic, Bos, Gianelli und Termignoni gar noch bis zu drei zusätzliche PS. Ein erfreuliches Ergebnis, denkt man an die Leistungseinbußen bei zurückliegenden Tests mit anderen Motorradmodellen.

Doch nicht nur die Spitzenleistung charakterisiert gute Nachrüstdämpfer, auch die Leistungsentfaltung sowie der Drehmomentverlauf spielen eine wichtige Rolle. Und darin überbieten einige Kandidaten die Serie deutlich. Vor allem Bos gelingt es, einige Einbrüche im Drehmomentverlauf zu glätten und beispielsweise im Bereich von 3000/min rund zehn Nm mehr zur Verfügung zu stellen.
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