Alles zu Bimota

Hauptsitz der Firma: Rimini/Italien
Gründungsjahr: 1973
Neuzulassungen in Deutschland (Januar bis Oktober 2014): 11

Die Situation bei Bimota ist unübersichtlich. Im Oktober 2013 hatten Marco Chiancianesi und Daniele Longoni, zwei Italiener mit Schweizer Wohnsitz, die Marke gekauft und kurz darauf auf der Messe in Mailand den Supersportler BB3 vorgestellt. Als deutscher Importeur wurde Benny Wilbers eingesetzt, und in der Superbike-WM 2014 fuhr die BB3 durchaus Erfolge ein.

Doch im Sommer kam es zur Trennung von Wilbers, gleichzeitig wurde Bimota wegen zu geringer Produktionszahlen der BB3 – es sollen nur 40 Stück gebaut worden sein – aus der Superbike-WM ausgeschlossen. Auf der Mailänder Messe im November 2014 zeigte Bimota nur drei Modelle, die Eigner glänzten durch Abwesenheit, der Importeursposten in Deutschland ist weiter vakant. Die Produktpalette wurde eingedampft, die Preise erhöht. Teurer geht’s aber auch, denn das „Bimota-Atelier“ soll künftig der Kundschaft Luxus-Motorräder auf den Leib schneidern.

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