02.02.2011 Von: Sabine Welte
MOTORRAD

Report: Custom-Café-Racer aus der Schweiz Britalmoto/Hyde Harrier auf Triumph-Basis

Der englische Performance-Guru und Triumph-Tuner Norman Hyde stellte den ersten Hyde Harrier 1987 auf der Motorcycle Show in England vor. zum 21. Geburtstag des Hyde Harriers und gleichzeitig zum 50-jährigen Jubiläum der Triumph Bonneville, entwickelte Norman Hyde zusammen mit Harris Performance die "Hyde Harrier Jubilee".

Britalmoto aus der Schweiz stellt den Englischen Hyde Harrier vor.

Foto-Show: Triumph Britalmoto / Hyde Harrier.   30 Bilder

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Gleich zwei verschiedene Kits, die auch locker untereinander gemixt werden können, entwickelte der Engländer Norman Hyde für den Fan britischer Motorrad-Legenden. Die hier vorgestellte Schöpfung, gemäß seinem Begründer "Hyde Harrier" genannt, basiert auf genau dem zweiten Rahmen aus der "Jubilee"-Serie, aufgelegt vom  legendären Race-Spezialisten Harris-Performance.

Triumph-Britalmoto-HydeHarrier-swelte-0005 (jpg)

Der Schweizer Ivo Tschumi interpretiert seine Café-Racer-Leidenschaft neu mit dem Harris-Spezial-Kit des Englischen Tuners.  

Foto: Welte  

Der jetzt 30-jährige Schweizer Ivo Tschumi befasst sich bereits seit seiner Kinderzeit mit Café Racern in ihrer ursprünglichsten Form:  "Im Jahr 2005 gründete ich die Firma ITD (Ivo Tschumi Design). Anfangs nur mit dem Schwerpunkt auf Custom-Painting  und Airbrush-Design, fand ich im Laufe der Zeit immer mehr gefallen daran, die Motorräder auch gleich komplett umzubauen. Das stellt mittlerweile auch die Haupttätigkeit von ITD dar, eben ein Motorrad optisch wie auch technisch aufzuwerten und ihm ein eigenes Styling zu geben. Der Café Racer ist meiner Meinung nach ein Motorrad, welches erfahrbare Sportlichkeit und eine coole Optik sehr gut vereint."

Ivo's Vater, Fritz Tschumi, gründete bereits im Jahr 1997 die Firma Britalmoto, welche sich primär auf das Motoren-Tuning, sowie den Aufbau klassischer Racer britischer und italienischer Motorrad-Schmieden spezialisiert hat.

Am 28. Dezember 2009 dann erhielt der Schweizer Ivo endlich den Kit der „Hyde Harrier“ aus der Serie „Jubilee“ frisch aus England, der Rahmen mit der Nummer 2, passend dazu Schwinge, Tank, Sitz, Verschalung und weitere Kleinteile. Damit konnte die Arbeit des jungen Schweizers mit einer Maschine aus einer T 100 Bonneville beginnen, die spezifisch für eine Thruxton vorgesehen war.  Auspuffsystem, Fußrasten und Gabelbrücken, ebenso wie das Bodywork, entstammen dem Hyde Harrier-Kit. Wer nun aber glaubt, dass er die angebliche Katalog-Ware nur nehmen und zusammenstecken muss, der liegt klar daneben und unterschätzt das Prozedere arg.

Zunächst gilt es, sich die Teile aus dem Basis- und den weit teureren Verlockungen des Top-Kits zusammen zu stecken. Während die Basis mit gut 5000 Euro die Kasse belastet, gehören bei der besten Ausstattungsvariante auch die betörenden PVM-Felgen, spezielle Fahrwerkskomponenten und Bremsen als auch die Racing-Auspuffanlage, die für den wahren Fan Britischer Racing-Kultur klassisch dazu gehört. Dann aber auch gut und gerne an die 17.000 Euro verschlingen. Auch Ivo konnte zumindest den wertvollen Rädern mit den 20 Speichen als auch der charismatischen Hyde-Auspuffanlage nicht widerstehen.


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Den italienischen Momenten im Namen BRITALMOTO entsprechend verband Ivo die Harris-Performance-Gabelbrücken mit der Showa-Upside-Down-Gabel aus einer Ducati 916. Der Brit-Italo-Mix an der Front zeichnet sich auch aus durch die Verwendung des Frontfenders aus Carbon, von einer Ducati Monster entnommen – und der Bremspumpe der 996, im gut-nachbarlichen Einvernehmen an den Armaturen einer Triumph Thruxton. Racing-Lenkerstummel gab es wieder von Harris-Performance dazu. Für die Bremsanlage mit 8-Kolben-Zangen vorn und Zwei-Kolben-Zange von Brembo hinten zeichnet Spiegler für die Scheiben verantwortlich.

Triumph-Britalmoto-HydeHarrier-swelte-0027 (jpg)

Basis-Maschine aus einer T 100 Bonneville, spezifisch für eine Thruxton vorgesehen.  

Foto: Welte  

Das Twin-Kraftpaket stemmt nach sorgfältiger Überarbeitung der Einlasskanäle und Brennräume, der Bestückung mit 39-mm-FCR Flachschiebervergaser von Keihin, offenen Trichtern, schärferen Nockenwellen und einer insgesamt höheren Verdichtung von 10,5 : 1 an die 85 PS an der Kurbelwelle bei nunmehr forschen 865 ccm Hubraum. Die schweizerische Präzisionsarbeit von Vater und Sohn findet Ausdruck an diesem Krad in traditioneller englischer Racer-Kultur durch seine stimmige Ausstrahlung von Retro-Vibes, verbunden mit zeitgemäßer Performance und beständiger Technik. "Norman Hyde und Harris bereiten eine Straßenzulassung für England vor, was die Zulassung in der Schweiz bald um einiges erleichtern sollte."


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