Anzeige DAINESE – Die Geschichte der Motorradschutzbekleidung

Die Geschichte von Dainese beginnt im italienischen Dorf, Molvena (kleines Dorf in der Nähe von Marostica, Vicenza) im Jahre 1972. Nachdem Gründer und Präsident Lino Dainese von seiner Vespa Reise von der Supermoto aus England zurückkam, stand für ihn fest: es braucht Motorradschutzbekleidung, die die Kriterien von Schutz, Komfort und Stil erfüllt – mit dieser Mission startete er sein Unternehmen.

Foto: Dainese

Inspiriert wurde Lino Dainese von den schützenden Formen der mittelalterlichen Rüstungen und maßgeblichen Beispielen aus der Natur, dies wurde zum technologischen Fortschritt des Schutzes der Sportler und für Dainese eine echte Mission. Sicherheit bedeutet für Dainese Schutz, Ergonomie und Zuverlässigkeit. Im Einklang dieser drei Eigenschaften entstehen Produkte, die den Anforderungen verschiedener Anwender gerecht werden. Wer ein Motorrad auf der Rennstrecke fährt, benötigt eine anderen Balance zwischen Schutz und Komfort als diejenigen, die auf einem Motorroller in der Stadt unterwegs sind: Die Techniker des D-Tec (Dainese Technology Center) übertragen die extremen Erfahrungen der Wettrennen wissentlich auf eine Kollektion, in der alle Motorradfahrer das geeignete Produkt finden können. Forschung, Entwicklung und Wettrennen sind somit die Grundpfeiler eines vor über vierzig Jahren begonnenen Weges. Von Giacomo Agostini bis zu Valentino Rossi – Dainese und die größten Fahrer gehören gemeinsam zum Motorsport, dank der Erfindung von Produkten, wie dem Rückenprotektor, den Knee Sliders und der Weiterentwicklung von schon bestehenden Produkten durch die Einführung von fortschrittlichen Technologien und Materialien. Dainese hat die Entwicklung "Von-Kopf-bis-Fuß" konzipiert, die die verschiedenen Bestandteile der Bekleidung und die Schutzvorrichtungen des Motorradfahrers integriert und deren Leistungen und Schwerpunkte aufeinander optimiert.

DAINESE – Die Geschichte der Motorradschutzbekleidung

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Foto: Dainese

Teil I – Die Anfänge in den 70er Jahren

Das erste Produkt des italienischen Traditionsunternehmens war eine Motocross Hose. Dank weiterer Bekleidungsstücke, die mit neuen Schnitten und erstmaligen elastischen Einsätzen auf den Markt kamen, wurde der Komfort der Piloten um ein vielfaches gesteigert, sodass schnell erfahrene Renngrößen auf die Produkte zurückgriffen. Dieter Braun war der erste offizielle Dainese-Rennfahrer.

1978 entstand in Zusammenarbeit mit Barry Sheene der erste weltweite Rückenprotektor. Entwickelt von Designer Marc Sadler wurde speziell für die Wirbelsäule eine Schutzvorrichtung mit weicher Basis und harten Außenschale zur Absorption und Dispersion der Aufprallenergie erarbeitet. Der so zusammengesetzte Schutz war ähnlich eines Rückenpanzers des Gürteltiers oder auch eines Lobsters durch in sich greifenden Lamellen flexibel. Auf diese Weise konnte der Protektor sich dem Rücken in verschiedenen Positionen anschmiegen und zu jedem Zeitpunkt im Kontakt mit dem Rücken sein, umso das Verletzungsrisiko zu minimieren. Eng am Körper anliegend war der Schutz stets dort, wo er gebraucht wurde.

Mit dem ersten Rückenprotektor für Motorradfahrer schrieb Dainese Geschichte. Seitdem fanden viele Weiterentwicklungen im Forschungszentrum in Molvena statt. Mittlerweile gibt es ganze Generationen an Rückenprotektoren aus dem Traditionshaus, die stets bis ins kleinste Detail weiterentwickelt werden.

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Foto: Dainese

Nach der Erfindung und Einführung des Rückenprotektors von Dainese eiferten viele Hersteller ihnen nach. Dainese blieb stets dem Grundgedanken des zusammengesetzten, flexiblen und komfortablen Schutzes treu. Nur so ist zu gewährleisten, dass Aufprallenergie abgeleitet werden kann. Ein wichtiges Merkmal der Dainese Protektoren. Bei einem starken Aufschlag wirken Kräfte, denen Konstrukte, die die Energie punktuell abfangen sollen, nicht gerecht werden können, auch wenn diese Produkte oftmals bei Tests eben wegen der punktuellen Messwerte gut abschneiden.

Wird diese Energie jedoch nicht abgeleitet, kann das im Ernstfall fatale Folgen nach sich ziehen. Eine Tatsache, der sich vor allem Profis aus verschiedenen Sportarten bewusst sind. Deshalb vertrauen sie auf die Rückenprotektoren von Dainese, da sie um ihre Beschaffenheit und Konstruktion wissen.

Mit seinen Erfindungen war es das italienische Traditionsunternehmen aus Molvena, das Motorradschutzbekleidung im heutigen Sinne erfand und nach wie vor mit Innovationen wie beispielsweise den ersten Motorradfahrer-Airbag weiter Geschichte schreibt und Maßstäbe in dem Segment setzt. Der erste Rückenprotektor der Welt war dabei vor fünf Dekaden nur der Anfang.

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