D-air®, das innovative Airbag-System von Dainese hat eine Gesamtaktivierungszeit von nur 45ms

Anzeige: Dainese D-air DAINESE – Die Geschichte der Motorradschutzbekleidung Teil 5

Die Geschichte von Dainese beginnt im italienischen Molvena, einem kleinen Dorf in der Nähe von Marostica, Vicenza, im Jahre 1972. Nachdem Gründer und Präsident Lino Dainese von seiner Vespa-Reise und der Supermoto aus England zurückkam, stand für ihn fest: es braucht Motorradschutzbekleidung, die die Kriterien von Schutz, Komfort und Stil erfüllt – mit dieser Mission startete er sein Unternehmen.

Foto: Dainese
D-air®, das innovative Airbag-System von Dainese hat eine Gesamtaktivierungszeit von nur 45ms
D-air®, das innovative Airbag-System von Dainese hat eine Gesamtaktivierungszeit von nur 45ms

Inspiriert wurde Lino Dainese von den schützenden Formen der mittelalterlichen Rüstungen und maßgeblichen Beispielen aus der Natur. Dies wurde zum technologischen Fortschritt des Schutzes der Sportler und für Dainese eine echte Mission. Sicherheit bedeutet für Dainese Schutz, Ergonomie und Zuverlässigkeit. Im Einklang dieser drei Eigenschaften entstehen Produkte, die den Anforderungen verschiedener Anwender gerecht werden. Wer ein Motorrad auf der Rennstrecke fährt, benötigt eine andere Balance zwischen Schutz und Komfort als diejenigen, die auf einem Motorroller in der Stadt unterwegs sind: Die Techniker des D-Tec (Dainese Technology Center) übertragen die extremen Erfahrungen der Wettrennen wissentlich auf eine Kollektion, in der alle Motorradfahrer das geeignete Produkt finden können. Forschung, Entwicklung und Wettrennen sind somit die Grundpfeiler eines vor über vierzig Jahren begonnenen Weges. Von Giacomo Agostini bis zu Valentino Rossi – Dainese und die größten Fahrer gehören gemeinsam zum Motorsport, dank der Erfindung von Produkten wie dem Rückenprotektor, den Knee Sliders und der Weiterentwicklung schon bestehender Produkte durch die Einführung von fortschrittlichen Technologien und Materialien. Dainese hat die Entwicklung „Von-Kopf-bis-Fuß“ konzipiert, die die verschiedenen Bestandteile der Bekleidung und die Schutzvorrichtungen des Motorradfahrers integriert und deren Leistungen und Schwerpunkte optimiert.

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Aus einer Vision wird Wirklichkeit. Die ersten Skizzen des Airbag-Systems
Aus einer Vision wird Wirklichkeit. Die ersten Skizzen des Airbag-Systems

D-air, die Revolution in puncto Sicherheit begann vor 15 Jahren

Im Jahr 2000 wurde aus einer Vision Wirklichkeit, der erste Prototyp des D-air®, eines Airbag-Systems für Motorradfahrer wird offiziell vorgestellt. Mit diesem bahnbrechenden Sicherheitskonzept begann eine neue Ära, die heute maßgeblich zum Schutz auf der Rennstrecke, sowie auf der Straße beiträgt. Doch bis dahin war es ein weiter Weg mit unzähligen Tests, die unter anderem durch Studien wie die der renommierten Institution Safety Research Project, welche sich eingehend über die Dynamik des Piloten und des Fahrzeugs befasste, unterstützt wurden. Sechs Jahre später war es dann endlich soweit. In der kleinen Stadt Adria in der italienischen Region Venetien wurde 2006 die erste Stunt-Test Aktivierung des D-air® Racing erfolgreich durchgeführt. Bereits ein Jahr später konnte die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Dainese, während des Grand Prix in Valencia, D‑air® Racing im vollständig aktivem Modus einführen.

Ein gewaltiges Medienecho entstand als Simone Grotzky während des offiziellen Trainings ausrutschte und zum ersten Mal D-air® Racing während einer offiziellen Veranstaltung auslöste. Von da an ging es Schlag auf Schlag und nur zwei Jahre danach war Dainese mit seinem System in allen Klassen des Grand Prix in Deutschland vertreten, erhielt 2010 nach mehr als 800 Einzel-Tests von der renommiertesten europäischen Zertifikationsbehörde TÜV SÜD seine Zertifikation und ist seit 14. März 2011 für die Öffentlichkeit erhältlich.

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D-air® findet seinen Weg auf die Straße

Fast zeitgleich zur damals ersten Aktivierung durch Grotzky im Jahr 2008 war die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Dainese bereits einen Schritt weiter. Das Team arbeitete seit längerem an einer Straßenversion des D-air® Racing, und führte zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal Crashtests mit dem D-air® Street durch, der schließlich ein halbes Jahr nach dem D-air® Racing, nämlich am 8. November 2011, die D-air® Familie bereichern sollte. Auch die Straßenversion wurde, wie auch die Rennversion nach 800 Einzel-Tests von TÜV SÜD zertifiziert und gilt mit einer Gesamtaktivierungszeit von 45ms als das reaktivste System. Diese außergewöhnlichen Leistungen des D‑air® Street wurden durch den deutschen Automobilclub ADAC anerkannt, der dieses Ergebnis 2012 bestätigt. Kurze Zeit später erhält D-air® Street 5-Sterne von der SRA (Sécurité et Réparation Automobiles) und somit die höchste Auszeichnung dieser Kategorie.

Mehrere Kooperationen in verschiedenen Bereichen sollten folgen. Von der italienischen Verkehrspolizei, welche als Begleitpersonal der Giro d’Italia mit D-air® Street ausgestattet wurde, über namhafte Hersteller wie Ducati, die gemeinsam mit der Ducati Multistrada D‑air® das erste serienmäßig vorgerüstete Motorrad auf den Markt brachten, bis hin zur Zusammenarbeit mit Yamaha, die zum weltweiten Launch der Modelle R1 und R1M mit einer Sonderanfertigung des D-air® Racing Rennanzugs erneuert wurde. Das Erfolgskonzept D-air® ist nicht zu bremsen und Dainese versteht sich darin, maßgeschneiderte Lösungen für Profis und Amateure anzubieten. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die Daten der italienischen Motorradunfallstatistik, die seit 2011 das wertvollste Database für die Forschungen des D-tec und die Entwicklung der D-air® darstellen und gemeinsam mit einem Trauma-Ärzteteam in Mailand entwickelt und geführt wird.

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D-air® wird zur „open platform“

Nach mehr als 15 Jahren Forschung im Bereich der Lufttechnologie durch das Dainese Technology Centre D-tec® präsentierte das italienische Unternehmen im Mai diesen Jahres mit dem Airbag D‑air® Armor einen weiteren Meilenstein. Auf der Technologie D‑air® basierend, wird das System unter dem Anzug getragen und garantiert so die Sicherheit von D‑air®, wie sie in den Kombis von Werksfahrern vorhanden ist. Das gesamte Schutz-System mit Elektronik, Gasgenerator, Verkabelung, Batterie und GPS ist dabei im Rückenprotektor untergebracht. D‑air® Armor wurde nur zwei Wochen nach der offiziellen Präsentation von Sam Lowes am ersten Tag des Großen Preises von Katalonien zum ersten Mal bei einem offiziellen Wettbewerb ausgelöst und schützte ihn bei zwei Stürzen optimal.

Am 10 September diesen Jahres feierte Dainese die 1000 Aktivierungen des D-air® und präsentierte der Welt zum ersten Mal D-air® Misano 1000. Die neue Jacke mit elektronischem Stand-alone-Airbag-System für den Straßengebrauch. Das Besondere daran ist, dass sie keine Installation von Sensoren am Fahrzeug mehr erfordert, da diese gemeinsam mit der Elektronik und dem GPS-System direkt im Rückenprotektor integriert sind. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Anwendung des Systems und erlaubt die Benutzung auf mehreren Motorrädern. Sechs Sensoren in der Jacke überwachen dabei 800 Mal pro Sekunde die Dynamik des Motorradfahrers und er-rechnen anhand dieses Algorithmus, ob und wann der Airbag aktiviert werden muss. Misano 1000 stellt dabei nur einen weiteren wichtigen Schritt in einer langfristigen Entwicklungsstrategie von Dainese dar. Denn die Revolution die vor mehr als 15 Jahren begann ist noch lange nicht zu Ende…

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