Dauertest-Wertung Kawasaki ZX-10R

Die Wertungstabelle gibt einen Überblick der MOTORRAD-Dauertestmaschinen der letzten Jahre. 100 Punkte können maximal eingefahren werden, aufgeteilt
in fünf Abschnitte. Zu den Kosten pro Kilometer zählen Ausgaben für Inspektion,
Ersatz- und Verschleißteile, etwa Reifen und Kettensätze. Grundlage für die Bewertung des Benzinverbrauchs ist der durchschnittliche Verbrauch über die gesamten 50000 Kilometer. Der Wertverlust basiert auf einer DAT-Schätzung am Ende des Dauertests. Bewertet wird die Relation zum Listenpreis bei Beginn des Tests. Außerordentliche Werkstattbesuche führen zu einem Abzug von jeweils einem Punkt.
Pannen, bei denen das Motorrad nicht weiterfahren konnte, werden mit fünf Punkten Abzug bestraft. Beim technischen Zustand fließen die Verschleißmaße sowie der
optische Zustand der Einzelteile ein. Unterm Strich liegt Hondas zuverlässige VFR vorn, obwohl sie bei Kosten und Benzinverbrauch nur schwach punktet. Diesbe-
züglich ist die Suzuki V-Strom 1000 besser, sie musste allerdings viermal außer-planmäßig in die Werkstatt.
Die MZ 1000 S hat das beste Verschleißbild. Die Yamaha XT 660 reiht sich mit
dem geringsten Verbrauch und pannenfreier Fahrt auf Rang vier ein, gleichauf mit der Kawasaki ZX-10R. Dass die 10er trotz ihres hervorragenden Zustands am Ende der Distanz sich nicht weiter vorne platzieren konnte, liegt an den hohen Unterhaltskosten und an dem Kettenriss, der zu einem Werkstattaufenthalt zwang. Mit nur
einem Punkt Rückstand folgt die BMW R 1200 GS, die wegen zwei Pannen ins Mittelfeld zurückfällt. Dahinter die Kawasaki Z 1000, die in keinem Kriterium unan-
genehm auffällt, und die Harley-Davidson V-Rod, die mit solider Technik Anschluss hält. Bei KTM 950 Adventure und Ducati 999 waren viele Werkstattbesuche und der mäßige technische Zustand ausschlaggebend für das bescheidene Endergebnis. gt

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel