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In MOTORRAD 19/2015: Dauertest-Zwischenbilanz Ducati 1199 Panigale.

Dauertest-Zwischenbilanz Ducati 1199 Panigale Halbzeit im 50.000-Kilometer-Test

Die Ducati 1199 Panigale sorgte mit ihrem kompromisslosen Konzept für Gesprächsstoff und Begeisterung. In der ersten Hälfte des Dauertests fuhr sie meistens, stand aber auch oft.

Die 50.000 Kilometer werden die Hölle und dauern bestimmt vier Jahre.“ Das Urteil von Werkstatt-Chef Gerry Wagner nach seiner ersten Kontaktaufnahme mit der Ducati 1199 Panigale im Dauertest-Fuhrpark war im Sommer 2013 ebenso knapp wie hart. Der Konter kam prompt: „Was für ein Höllengerät! Eines, für das man sonntagsmorgens um fünf aufsteht, um allein auf der Straße zu sein“, befand Service-Chef Jörg Lohse. Treffender hätte man das Spannungsfeld, in dem sich die Panigale fortan durch unseren Dauertest bewegte, nicht beschreiben können als diese ersten beiden Fahrtenbucheinträge.

Wobei Gerry zumindest in einem Punkt recht behalten könnte: Bis hierhin, zur Zwi­schenbilanz, hat die Ducati 1199 Panigale zwei Jahre ­gebraucht. Doch der Reihe nach. Wie noch jede Ducati vor ihr, die den Dauertest in Angriff nahm, spaltete auch die Panigale die Redaktion in zwei Lager: Bewunderer und Zweifler. Dabei hatte die letzte Dauertest-Duc, die Multi­stra­­da, einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. In der Bestenliste gar BMW GS und KTM 1190 Adventure hinter sich gelassen.

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Zu Beginn problemlos und zuverlässig

Andererseits landeten die Ducati-Sportler bislang stets am unteren Ende. Also gut, lassen wir mal alle Vorurteile, die positiven wie die anderen beiseite und gehen das Ganze sachlich an. Denn als wolle sie alle Skeptiker Lügen strafen, legte sich die Ducati 1199 Panigale von Anfang an mächtig ins Zeug. Rannte problemlos, startete zuverlässig, machte keine Zicken. Und so zierten in den ersten Monaten lediglich Eintragungen das Fahrtenbuch die ihre Sportlichkeit, die Stabilität, den Sound und die gar nicht so unbequeme Sitzposition lobten. Oder eben die mangelnde Alltagstauglichkeit, ihre Lautstärke und die kräftezehrenden Umgangsformen im Stadtverkehr, wie etwa den vom hinteren Krümmer mächtig aufgeheizten Hintern, geißelten.

Denn auf der alltäglichen Ochsentour zwischen Redaktion und zu Hause, zwischen Autokolonnen und im Stadtgewühl, ist die Ducati 1199 Panigale schlicht deplatziert. Weil eben der Auspuff dem Fahrer mächtig Feuer unterm Hintern macht, der rappelige Motorlauf bei niedrigen Geschwindigkeiten Konzentration erfordert und das Federbein mit Komfort nur wenig am Hut hat. Keine Frage, in der Stadt verlangt die Ducati von ihrem Fahrer Nehmerqualitäten.

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Verbrauch zwischen sechs und sieben Liter

Immerhin, ändert man das Motormapping von „Hi“ auf „Lo“, lässt sich mit den Manieren des V2 im Alltag leben. Und für Komfortsuchende probierten wir ein Mupo AB1 Evo-Federbein (1200 Euro, Zupin, www.zupin.de) aus. Grundsätzlich ähnlich straff und damit renntauglich abgestimmt wie das Original der Ducati 1199 Panigale, spricht es feinfühliger auf kleine Unebenheiten an, reagiert auf harte Kanten etwas weniger brüsk und spendet somit etwas mehr Komfort, zu dem auch die höhere Verkleidungsscheibe aus dem Ducati-Zubehörprogramm beiträgt (134 Euro, www.ducati.de).

Und schließlich, um zumindest ein wenig Stauraum zu schaffen, bekam die Ducati 1199 Panigale aus dem hauseigenen Zubehörangebot eine zwölf Liter fassende Tanktasche. Schließlich ging sie doch das ein oder andere Mal auf größere Tour. Trotz ihres Verbrauchs, der sich je nach Fahrweise zwischen sechs und sieben Litern – manchmal auch darüber – einpendelte. Was die Reichweite letztlich auf etwas mehr als 220 Kilometer begrenzt. Bei zwei Litern Reserve wird da die Tankstellensuche leicht zum Nervenkitzel. „40 Kilometer auf Reserve geschafft, uff“, notierte prompt Chef Michael Pfeiffer ins Fahrtenbuch.

Spritzschutz von hinten quasi nicht vorhanden

Klar waren bei sehr zurückhaltender Gashand auch mal Verbräuche um fünf ­Liter drin. Aber mal ehrlich, holt man sich dafür so einen Brenner? Eine leckende Ventildeckeldichtung zwang die Ducati 1199 Panigale bei Kilometer 7700 kurzfristig in die Werkstatt, dann ging es auch schon weiter, erstmals auf Herbstausfahrt. Und bei den herrschenden widrigen Bedingungen nahm Testfahrer Sven Loll die Sitzheizung der Duc gerne in Kauf. Nur mit dem Spritzschutz von hinten ist das so eine Sache, weil quasi nicht vorhanden. Die Duc selbst jedenfalls ertrug Kälte und Sauwetter stoisch, und alles schien in bester Ordnung. Bis hierhin.

Doch im Frühjahr 2014 berichtete Autor Ralf Schneider von einem stotternden Motorlauf, zähem Hochdrehen. Als ob der Motor nur auf einem Zylinder liefe. Und tippte auf eine defekte Zündkerze oder -spule. Erste dunkle Wolken über der bis dato so zuverlässigen Darbietung der Ducati 1199 Panigale? In der Werkstatt wurde eine festgegangene Auspuffklappe als Übeltäterin entlarvt und wieder flottgemacht.

24.000er-Inspektion kostet 1500 Euro

Fortan spulte die Ducati 1199 Panigale wieder fleißig Kilometer ab, absolvierte erst ein Renntraining auf dem Sachsenring, anschließend eine 3100 Kilometer lange Urlaubstour durch die französischen Seealpen – ohne Zwischenfälle. Wenngleich mit 16 Tankstopps. Mit knapper Reichweite und begrenzten Gepäcktransport-Kapazitäten wird man aber nicht zum Kilometerfresser. Und so stand bereits die zweite Herbstausfahrt wieder an. Vorher wurde die Rote mit einem neuen Kettensatz (Kilometerstand 18.000) fit gemacht. Und mit Bridgestone S20.

Dank besserem Kalt- und Nassgrip als die serienmäßigen Pirelli Supercorsa SP war die Ducati 1199 Panigale damit für die anstehende Herbstausfahrt und die kühlen, nassen Bedingungen des Herbstes gewappnet. Die 1000-km-Tour in die Alpen spulte die Signorina ohne mit der Wimper zu zucken ab. Gezuckt hat anschließend Fuhrpark-Chef Rainer Froberg, als er die Rechnung für die fällige 24.000er-Inspektion in den Händen hielt: Knapp 1500 Euro sind ein Schlag ins Kontor. Aber der komplexe Aufbau der Panigale fordert eben Tribut in Form von Arbeitswerten. Schrauberfreundlich war gestern.

Werk, Werkstatt und Redaktion ratlos

Und problemlos auch. Auf einer Heimfahrt von der Redaktion bei drei Grad und Regen blieb erneut phasenweise ein Zylinder weg, kam bei höheren Drehzahlen wieder dazu, bis die Ducati 1199 Panigale endgültig nur noch auf einem Topf lief und der Autor die Maschine stotternd eben noch von der Autobahn bugsierte. Die Fehlersuche in der Werkstatt blieb erfolglos. Anschließend lief die Maschine wieder klaglos. Bis sie kurz darauf bei ähnlichen Wetterbedingungen zwei weitere Male streikte, ohne dass sich die Ursache finden ließ. Werk, Werkstatt und Redaktion waren ratlos, die dunkle Jahreszeit inzwischen vorbei. Und die Rote rannte in der milden Frühlingsluft wieder wie gewohnt. „Läuft in Hockenheim tadellos“, frohlockte Volontär Jens Müller. Und auch Thomas Schmieder genoss die Bologneserin auf einer Ostdeutschlandtour 1100 problemlose Kilometer lang.

Dann traf die Ducati 1199 Panigale der Schlag. Genauer: Ein Mitarbeiter eines ebenfalls im GP- und Superbike-Rennsport beheimateten oberitalienischen Herstellers torpedierte bei einer gemeinsamen Ausfahrt unseren PS-Kollegen Volkmar Jacob, der auf der Ducati unterwegs war. Diagnose: Diverse Verkleidungsteile, Halter und Stecker gingen zu Bruch. Weil Uneinigkeit herrschte, welche Versicherung denn nun für den Schaden zuständig sei, stand die Maschine drei Monate in der Werkstatt, ehe die Boxenampel für die Reparatur mit neuem Kabelbaum auf Grün sprang. Und gleich darauf ging es auch schon, inzwischen mit frischem TÜV versehen, auf 1500-Kilometer-Tour nach Norddeutschland. Auch diesen Trip spulte die Duc im Schnelldurchlauf übers Wochenende in souveräner Manier ab, ebenso wie sie den Dauertest auch begonnen hat. Scheint also wieder alles im Lot, die dritte Herbstausfahrt kann kommen. Damit die Ducati die restliche Distanz zügig zu Ende bringt. Nicht, dass Gerry am Ende doch noch recht behält.

Foto: Münchinger
Die letzten schönen Tage führten die Duc auf einen ausgedehnten Trip an die Nordsee.
Die letzten schönen Tage führten die Duc auf einen ausgedehnten Trip an die Nordsee.

Technische Daten Ducati 1199 Panigale

Technische Daten Ducati 1199 Panigale (H8)
Modelljahr 2012
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 112,0 / 60,8 mm
Hubraum 1198 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 12,5
Leistung 143,0 kW ( 194,5 PS ) bei 10750 /min
Max. Drehmoment 132 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Monocoque
Federweg vorn/hinten 120 mm / 130 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 200/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 330 mm Vierkolben-Festsättel / 245 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1437 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 100 mm
Leergewicht vollgetankt 188 kg
Sitzhöhe 825 mm
Zulässiges Gesamtgewicht 370 kg
Höchstgeschwindigkeit 296 km/h
Preis
Neupreis 19690 Euro
Foto: jkuenstle.de
Wie schlägt sich die Ducati 1199 Panigale nach der Hälfte des MOTORRAD-Dauertests?
Wie schlägt sich die Ducati 1199 Panigale nach der Hälfte des MOTORRAD-Dauertests?

Defekte im Dauertest

Foto: Froberg
Welche Defekte traten bisher auf? Bei den Zündungsproblemen ähnelten die Symptome jenen der festgegangenen Auspuffklappe. Keine Leistung, der Motor ist gefühlt nur auf einem Zylinder da, neigt zum Absterben.
Welche Defekte traten bisher auf? Bei den Zündungsproblemen ähnelten die Symptome jenen der festgegangenen Auspuffklappe. Keine Leistung, der Motor ist gefühlt nur auf einem Zylinder da, neigt zum Absterben.

Zündungsprobleme

Die Symptome ähnelten jenen der festgegangenen Auspuffklappe. Keine Leistung, der Motor der Ducati 1199 Panigale ist gefühlt nur auf einem Zylinder da, neigt zum Absterben. Allerdings traten sie nur bei Nässe und einstelligen Temperaturen auf. Das aber wiederholt und so kräftig, dass die Tester aus Sorge um den Motor die Maschine abstellten. Die Fehlersuche blieb erfolglos. Und inzwischen ist ja Sommer und ein neuer Kabelbaum drin.

Foto: mps-Studio
Auspuffblenden: Nach etwas mehr als 23.000 Kilometern mischte sich unter ihren lautstarken Bass ein hörbares Klappern und Schnarren. Die Befestigungsschrauben der Auspuffblenden hatten sich gelöst.
Auspuffblenden: Nach etwas mehr als 23.000 Kilometern mischte sich unter ihren lautstarken Bass ein hörbares Klappern und Schnarren. Die Befestigungsschrauben der Auspuffblenden hatten sich gelöst.

Auspuffblenden

Nach etwas mehr als 23.000 Kilometern mischte sich unter ihren lautstarken Bass ein hörbares Klappern und Schnarren. Die Befestigungsschrauben der Auspuffblenden hatten sich gelöst. Durch die vibrierenden Bleche fransten die Befestigungslöcher aus. Der Tausch ging auf Garantie.

Foto: mps-Studio
Auspuffklappe: Die Klappe der Ducati sorgte durch Schwergängigkeit nach 9400 Kilometern dafür, dass die Panigale nur unwillig und mit deutlichen Leistungseinbußen hochdrehte.
Auspuffklappe: Die Klappe der Ducati sorgte durch Schwergängigkeit nach 9400 Kilometern dafür, dass die Panigale nur unwillig und mit deutlichen Leistungseinbußen hochdrehte.

Auspuffklappe

Klappensysteme sind in modernen Fahrzeugen gang und gäbe. Die Klappe der Ducati 1199 Panigale sorgte durch Schwergängigkeit nach 9400 Kilometern dafür, dass die Panigale nur unwillig und mit deutlichen Leistungseinbußen hochdrehte. Nachdem die Klappe wieder gangbar gemacht worden war, war der Spuk vorbei.

Foto: Wagner
Ventildeckeldichtung: Eigentlich keine große Geschichte, aber nach Aussage eines Mechanikers auch kein Einzelfall. Nach etwa 7700 Kilometern drückte etwas Öl aus der Ventildeckeldichtung des stehenden Zylinders, eine neue Dichtung wurde fällig.
Ventildeckeldichtung: Eigentlich keine große Geschichte, aber nach Aussage eines Mechanikers auch kein Einzelfall. Nach etwa 7700 Kilometern drückte etwas Öl aus der Ventildeckeldichtung des stehenden Zylinders, eine neue Dichtung wurde fällig.

Ventildeckeldichtung

Eigentlich keine große Geschichte, aber nach Aussage eines Mechanikers auch kein Einzelfall. Nach etwa 7700 Kilometern drückte etwas Öl aus der Ventildeckeldichtung des stehenden Zylinders, eine neue Dichtung wurde fällig. Der Austausch hätte außerhalb der Garantiezeit aber immerhin mit rund 150 Euro zu Buche geschlagen.

Foto: Möller-Töllner.
Defekter Steckverbinder: Diesen Defekt kann man der Ducati nun wirklich nicht anlasten. Bei einem unverschuldeten Zusammenprall wurde eine Steckverbindung beschädigt.
Defekter Steckverbinder: Diesen Defekt kann man der Ducati nun wirklich nicht anlasten. Bei einem unverschuldeten Zusammenprall wurde eine Steckverbindung beschädigt.

Steckverbinder

Diesen Defekt kann man der Ducati 1199 Panigale nun wirklich nicht anlasten. Bei einem unverschuldeten Zusammenprall wurde eine Steckverbindung beschädigt. Erwähnenswert deshalb, weil deswegen der ganze Kabelbaum getauscht werden musste. Vielleicht sind damit die unauffindbaren Zündaussetzer bei Kälte und Nässe mit abgestellt? Ein Schelm …

Foto: jkuenstle.de
Sommer, Sonne, Kurven fräsen, da ist die Panigale in ihrem Element.
Sommer, Sonne, Kurven fräsen, da ist die Panigale in ihrem Element.

Zubehör für die Ducati 1199 Panigale

Foto: mps-Studio
Zubehör für die Ducati 1199 Panigale: Die Tanktasche von Ducati (238,57 Euro, mit Regenhaube) fasst zwölf Liter, ein guter Kompromiss zwischen Stauraum und Bewegungsfreiheit. Die Befestigung der Grundplatte ist etwas fummelig.
Zubehör für die Ducati 1199 Panigale: Die Tanktasche von Ducati (238,57 Euro, mit Regenhaube) fasst zwölf Liter, ein guter Kompromiss zwischen Stauraum und Bewegungsfreiheit. Die Befestigung der Grundplatte ist etwas fummelig.

Ducati-Tanktasche

Alltag und Gepäcktransport sind nicht die Stärke, aber auch nicht die Bestimmung der Panigale. Manchmal geht es aber eben doch auf Tour. Die Tanktasche von Ducati (238,57 Euro, mit Regenhaube) fasst zwölf Liter, ein guter Kompromiss zwischen Stauraum und Bewegungsfreiheit. Die Befestigung der Grundplatte ist etwas fummelig.

Foto: mps-Studio
Mupo-Federbein: Von einem Sportler erwartet niemand, dass er federt und dämpft wie eine Sänfte. Aber das Original-Federbein geht doch etwas knochig zu Werke. Gnädiger geht auf Flicken das Mupo-Federbein zu Werke, ohne die rennmäßig straffe Abstimmung darüber zu vernachlässigen.
Mupo-Federbein: Von einem Sportler erwartet niemand, dass er federt und dämpft wie eine Sänfte. Aber das Original-Federbein geht doch etwas knochig zu Werke. Gnädiger geht auf Flicken das Mupo-Federbein zu Werke, ohne die rennmäßig straffe Abstimmung darüber zu vernachlässigen.

Mupo-Federbein

Von einem Sportler erwartet niemand, dass er federt und dämpft wie eine Sänfte. Aber das Original-Federbein geht doch etwas knochig zu Werke. Gnädiger geht auf Flicken das Mupo-Federbein (oben, 1200 Euro, www.zupin.de) zu Werke, ohne die rennmäßig straffe Abstimmung darüber zu vernachlässigen.

Foto: mps-Studio
Auch eine Schönheit gewinnt durch edle kleine Accessoires an Attraktivität hinzu. Hierzu zählen auch nette Kleinigkeiten wie der eloxierte, aus dem Vollen gearbeitete Öleinfüllverschluss aus dem Ducati-Zubehörprogramm für 29 Euro. Wem das Rot zu auffällig ist, die Schraube gibt es auch golden oder schwarz eloxiert.
Auch eine Schönheit gewinnt durch edle kleine Accessoires an Attraktivität hinzu. Hierzu zählen auch nette Kleinigkeiten wie der eloxierte, aus dem Vollen gearbeitete Öleinfüllverschluss aus dem Ducati-Zubehörprogramm für 29 Euro. Wem das Rot zu auffällig ist, die Schraube gibt es auch golden oder schwarz eloxiert.

Öleinfüllverschluss

Auch eine Schönheit gewinnt durch edle kleine Accessoires an Attraktivität hinzu. Hierzu zählen auch nette Kleinigkeiten wie der eloxierte, aus dem Vollen gearbeitete Öleinfüllverschluss aus dem Ducati-Zubehörprogramm für 29 Euro. Wem das Rot zu auffällig ist, die Schraube gibt es auch golden oder schwarz eloxiert.

Foto: mps-Studio
Das Sitzpolster der ersten Panigale besaß einen recht rutschigen Bezug. Mit der ersten Modellpflege wich dieser einem griffigeren. Das Polster ist für 150 Euro nachrüstbar. Daneben bietet Ducati auch ein Racingpolster (192 Euro) mit speziellem Profil und Material sowie eine stärker gepolsterte Komfortsitzbank (181 Euro).
Das Sitzpolster der ersten Panigale besaß einen recht rutschigen Bezug. Mit der ersten Modellpflege wich dieser einem griffigeren. Das Polster ist für 150 Euro nachrüstbar. Daneben bietet Ducati auch ein Racingpolster (192 Euro) mit speziellem Profil und Material sowie eine stärker gepolsterte Komfortsitzbank (181 Euro).

Sitzpolster

Das Sitzpolster der ersten Ducati 1199 Panigale besaß einen recht rutschigen Bezug. Mit der ersten Modellpflege wich dieser einem griffigeren. Das Polster ist für 150 Euro nachrüstbar. Daneben bietet Ducati auch ein Racingpolster (192 Euro) mit speziellem Profil und Material sowie eine stärker gepolsterte Komfortsitzbank (181 Euro).

Foto: mps-Studio
Die originale Verkleidungsscheibe betont zwar die geduckte Silhouette, sieht schick und sportlich aus, bietet aber kaum Windschutz. Die höhere Scheibe von Ducati (134 Euro) schützt spürbar besser, ist aber nur für die Rennstrecke zugelassen. Eine höhere Scheibe mit ABE hat MRA (www.mrashop.de) für 79,90 Euro im Programm.
Die originale Verkleidungsscheibe betont zwar die geduckte Silhouette, sieht schick und sportlich aus, bietet aber kaum Windschutz. Die höhere Scheibe von Ducati (134 Euro) schützt spürbar besser, ist aber nur für die Rennstrecke zugelassen. Eine höhere Scheibe mit ABE hat MRA (www.mrashop.de) für 79,90 Euro im Programm.

Verkleidungsscheibe

Die originale Verkleidungsscheibe betont zwar die geduckte Silhouette, sieht schick und sportlich aus, bietet aber kaum Windschutz. Die höhere Scheibe von Ducati (134 Euro) schützt spürbar besser, ist aber nur für die Rennstrecke zugelassen. Eine höhere Scheibe mit ABE hat MRA (www.mrashop.de) für 79,90 Euro im Programm.

Foto: mps-Studio
Lenkungsdämpfer: Serienmäßig ist bei der Panigale ein nicht einstellbarer Lenkungsdämpfer an Bord, der über weite Bereiche ordentlich funktioniert. Wer sich aber für ruhige Fahrweise und geschmeidigeres Handling weniger oder für Rennstreckenbetrieb mehr Dämpfung wünscht, ist mit dem Öhlins-Dämpfer besser bedient.
Lenkungsdämpfer: Serienmäßig ist bei der Panigale ein nicht einstellbarer Lenkungsdämpfer an Bord, der über weite Bereiche ordentlich funktioniert. Wer sich aber für ruhige Fahrweise und geschmeidigeres Handling weniger oder für Rennstreckenbetrieb mehr Dämpfung wünscht, ist mit dem Öhlins-Dämpfer besser bedient.

Lenkungsdämpfer

Serienmäßig ist bei der Ducati 1199 Panigale ein nicht einstellbarer Lenkungsdämpfer an Bord, der über weite Bereiche ordentlich funktioniert. Wer sich aber für ruhige Fahrweise und geschmeidigeres Handling weniger oder für Rennstreckenbetrieb mehr Dämpfung wünscht, ist mit dem Öhlins-Dämpfer (375 Euro, www.ohlins.eu) besser bedient.

Foto: jkuenstle.de

Reifenempfehlung

Foto: Hersteller
Reifenempfehlung Nummer 1: Bridgestone S20 Evo.
Reifenempfehlung Nummer 1: Bridgestone S20 Evo.

Bridgestone S20 Evo

Wer seine Ducati 1199 Panigale auch in der kalten Jahreszeit bewegt, sollte sich den Bridgestone S20 Evo genauer anschauen. Angenehmes Handling, gute Präzision, vor allem aber seine gegenüber der Originalbereifung höheren Haftungsreserven bei Nässe und niedrigen Temperaturen gefallen.

Foto: Hersteller
Reifenempfehlung Nummer 2: Dunlop Sportsmart 2.
Reifenempfehlung Nummer 2: Dunlop Sportsmart 2.

Dunlop Sportsmart 2

Beim Kurvenräubern ist der Dunlop Sportsmart 2 mit viel Grip ein verlässlicher Partner. Allerdings will er ordentlich warm gefahren werden, um seine Qualitäten in Sachen Feedback, Lenkverhalten und Grip zu entfalten. Trotz guter Nassperformance liegt ihm die kühle Jahreszeit weniger.

Foto: Hersteller
Reifenempfehlung Nummer 3: Pirelli Supercorsa SP.
Reifenempfehlung Nummer 3: Pirelli Supercorsa SP.

Pirelli Supercorsa SP

Muss man da noch große Worte verlieren? Der Erstausrüsterreifen braucht nicht lange, um auf Touren zu kommen, liefert dann tollen Grip, harmoniert mit der Ducati in puncto Lenkverhalten und Stabilität tadellos. Für Sportfahrer eine sichere Bank, für Nässe und Kälte gibt es geeignetere Spielpartner.

Foto: jkuenstle.de
Herbstausfahrt 2013.
Herbstausfahrt 2013.

Fahrermeinungen

Foto: Sdun
Georg Jelicic (Tester):
Georg Jelicic (Tester): "Faszinierend, aber man braucht Leidensfähigkeit".

Georg Jelicic, Tester

Auf einer 3100 Kilometer langen Urlaubstour durch Südfrankreich behauptete sie sich gut. Ohne Probleme kam die Ducati 1199 Panigale durch die dicksten Regenschauer. Wer lange mit der „Belladonna“ unterwegs sein möchte, muss jedoch etwas leidensfähig sein. Die Auspuffschlange unter der Sitzbank heizt im Stau den Allerwertesten kräftig auf. Aufgrund der ausgeprägten Soundkulisse empfiehlt sich auf längeren Fahrten Gehörschutz. Trotz allem faszinierend.

Foto: markus-jahn.com
Jörg Lohse (Service-Testchef) über die Panigale:
Jörg Lohse (Service-Testchef) über die Panigale: "Will keinen Kilometer mit ihr missen".

Jörg Lohse, Service-Testchef

Die erste Fahrt mit der noch jungfräulichen Dauertest-Panigale war der Hammer. Was für ein irrer Sound! Klar, dass es an diesem Wochenende noch eine Extratour geben musste. Den Wecker auf fünf in der Früh gestellt, ab ins Elsass. Mittags malträtiert wieder zu Hause. Flottes Autobahn-Heizen ist auf der Ducati 1199 Panigale genauso aufreibend wie verwinkeltes Kurvenwedeln. Ich habe die bockige Diva bislang auf jeder Tour verflucht. Aber ich will keinen Kilometer mit ihr missen.

Foto: Gargolov.
Thomas Schmieder (Testredakteur):
Thomas Schmieder (Testredakteur): "Auf Dauer martert sie"

Thomas Schmieder, Testredakteur

Tempo 70 ist mit dem feurig roten Renner Höchststrafe, er macht erst ab 140 km/h wirklich Freude. Klasse, wie die Ducati 1199 Panigale bei Vmax telepathisch gesteuert der Blickrichtung folgt, ihre Federelemente lange Bodenwellen perfekt absorbieren. Doch die Ernüchterung folgt rasch: Jede Trennfuge haut hart ins Kreuz, bald muss man tanken. Die 1199 martert auf Dauer. Ihr Nachfolger 1299 hat nicht bloß mehr Midrange-Punch, sondern ist bewusst „weicher“, fahrbarer, runder.

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