Lesererfahrungen

Fahre die GSX-R 1000 seit einem Jahr und insgesamt 12000 Kilometer als Gespann völlig problemlos, vorher hatte sie schon 9000 solo hinter sich. Nur tanken, neue Reifen und sonst nix!!! Das einzige Teil, das nicht optimal ist, ist die Kupplung. Sie rupft manchmal beim Anfahren leicht – es ist schon peinlich, ein solches Fahrzeug an der Ampel abzuwürgen, aber was soll’s...Ansonsten genialer Motor, Beschleunigung und Durchzug, soviel man haben will, eine fast direkte Umsetzung dessen, was man als Fahrer denkt. Ein Fahrzeug ohne Macken und Zicken, völlig problemlos zu fahren, sei es durch die Stadt bummeln, zügig auf der Landstraße oder schnell auf der Rennstrecke.
Wolfgang Bürgel, Solingen.

Als überzeugter und langjähriger Honda-Fahrer ist mir auf einer Frühjahrsmesse 2005 die neue Gixxer sehr positiv aufgefallen. Zum einen passte die Sitzposition auf Anhieb »hondagleich«, und das Design, speziell mit Yoshimura-Tüte, war geil! Ein Jahr später habe ich einem Bauchgefühl nach­-gegeben und mir eine schwarze GSX-R in Yoshimura-Aus­-führung zugelegt. Seitdem bin ich zirka 14000 Kilometer gefahren: auf der Hausstrecke, in den Urlaub und auch auf der Rennstrecke. Bis heute hatte ich noch nicht die kleinste Kleinigkeit, keinen Ölverbrauch, nichts! Einen Abstrich muss ich trotzdem machen: Die gefühlte Solidität und Verarbeitung, speziell im Bereich Verkleidung, ist weit weg von meiner alten Fireblade. Aber alles andere ist natürlich der Hammer! Die besten Pellen auf öffentlichen Straßen sind auf der Suzi für mich Michelin Pilot Power. Und nachdem ich die ersten Berichte der K7 gelesen hatte (bin sie übrigens auch schon gefahren), bin ich noch mehr überzeugt, dass mein Bauch­gefühl von damals richtig war.
Jürgen Knigge, Nellingen.

Seit Januar 2007 fahre ich eine 2006er-Gixxer 1000. Momentane Fahrleistung: zirka 5000 Kilometer, ohne Prob­-leme. Außer dass die Einspritzung komischerweise im Kaltlauf die Drehzahl extrem niedrig hält. Das zwingt mich, bei Minus­temperaturen manchmal zwei- bis dreimal zu starten, bis sie anbleibt. Und bei warmem Motor kracht es, wenn der erste Gang eingelegt wird. Ich bin vor dem Kauf so viele Motorräder Probe gefahren, Ducati Monster, R 1200 GS, K 1200 S, Fazer 1000, Raptor 1000 et cetera. Alles super Mopeds, aber keine bietet nur annähernd eine so gute Mischung aus perfekter Alltagstauglichkeit, Funktion, Faszination und Preis. Dann der Motor, Power-Cruising at its best. Dazu dieser präsente, aber nicht aufdringliche Klang aus dem schönen Titanauspuff plus Ansaugröcheln unter dem Tank. Man braucht eigentlich keinen Drehzahlmesser, weil man immer hört, was das Ding macht, und es eh immer vorwärtsgeht, als wäre man auf der Flucht. Fazit: Jedem, der einen Sport-Tourer sucht und ab und zu auch mal auf Sport­fahrerlehrgänge geht, sei die GSX-R 1000 wärmstens empfohlen.
Markus Schuster, Michigan, USA.

Im Dezember 2006 habe ich mir meinen Traum erfüllt. Die »Kilo-Gixxer« ist bereits mein 8. GSX-R Modell seit 1986. Ich habe das Moped nach vier Wochen auf einen SBK-Lenker umgerüstet, da ich sehr häufig in den Bergen und auf kurvi­-gen Strecken unterwegs bin. Die Übersichtlichkeit ist durch das aufrechte Sitzen klasse, nur der Winddruck nimmt ab 160 km/h stark zu, was aber durch den baldigen Anbau einer Puig-Racing-Scheibe gemildert werden soll. Ich habe noch nie ein Motorrad gehabt, was einen solchen Fahrspaß bietet. Das Fahrwerk ist über jeden Zweifel erhaben, und der Motor geht einfach mörderisch. Es ist jede Menge Druck ab niedrigen Drehzahlen für entspanntes Power-Cruisen vorhanden. Und oben­herum braucht man keine Worte zu verlieren. Das einzige Manko ist das Kaltstartverhalten, denn bei Temperaturen unter zirka 20 Grad stirbt der Motor ab. Erst nach nochmaligem Anlassen läuft er stabil. Nach bislang 4200 Kilometern ist das einzige Problem die Soziustauglichkeit. Die Einzige, die richtig bequem hintendrauf sitzt, ist meine neunjährige Tochter. Dennoch: Die Optik und das Fahrverhalten sind vom Feinsten.
Axel Steinmann, Pittenhard.

Nach Zwölf Jahren auf Yamaha bewog mich Suzuki mit der GSX-R 1000 K6 zum Umstieg. Kurz gesagt: Liebe auf den ersten Blick. Das Fahrwerk handlich und neutral. Der Motor ein Hammer. Eine absolut berechenbare Kraft­maschine. Power in allen Lagen – egal, welcher Gang gerade eingelegt ist. Diese lineare Kraftentfaltung mit perfektem An­-sprechverhalten und ohne jegliche Lastwechsel. Die Sitz­-haltung taugt tatsächlich auch zur längeren Tour. Zu zweit allerdings mit mehreren Pausen. Einziger echter Wermutstropfen: die Originalbereifung Bridgestone BT 014. Eigent­-lich eine Schande für solch ein Motorrad. Nach Umstieg auf Metzeler Sportec M3 eine neue Welt. Handlicher und auch endlich bei kalten Reifen ausreichend Grip – kurzum: absolut harmonisch. Nach einer Fahrt mit einer K7 steht für mich fest, dass ich meiner K6 noch lange treu bleiben werde!
Matthias Buberl, Schwabenland

Ich habe mir im April dieses Jahres eine GSX-R 1000 K6 mit gerade einmal 2500 Kilometer auf der Uhr gekauft. Leider sind erst 1000 Kilometer dazugekommen. Es wurde ja viel über diesen Hammermotor geschrieben, aber die Realität übertrifft alles. Der Vorbesitzer hat bereits drei Umbauten vorgenommen, darunter eine blaue MRA-Scheibe, die auch bei 300 genügend Windschutz bietet. Nachgedacht habe ich über Gilles-Fußrasten, da ich relativ lange Beine habe (Körpergröße 1,86 Meter) und diese stark anwinkeln muss. Was mich ein bisschen nervt, ist der Lenkungsdämpfer. In Verbindung mit etwas Kettenspiel werden Kurven bei unter 30 zum Kampf. Ein richtiges Ärgernis aus meiner Sicht ist der viel zu weiche Lack. Die Rennstrecke hat mein Bike noch nie gesehen. Daher habe ich auch keine Prob-leme mit der Bridgestone-Serienbereifung. Zum Fahren am oberen Rand der StVO reicht diese mehr als aus.
Christian Latze, Berlin

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote