Lesererfahrungen Honda CBR 600 F

Ein Erfahrungsbericht über die CBR 600 F kann eigentlich nur eine Lobeshymne werden. Warum? Weil sie keine Tourenmaschine ist (da gibt es sicher bessere) und auch kein Motorrad »nur« für die Rennstrecke. Sie ist definitv beides. Du kannst ein paar schnelle Runden über den Kurs jagen, du kannst zum Einkaufen fahren, du kannst zu zweit einen Campingurlaub durchziehen oder einfach Spaß haben. Der Motor hat mit der Einführung der Einspritzung (endlich mit Kat) gewonnen. Nun zieht er ohne Loch ruckfrei und gleichmäßig über den gesamten Drehzahlbereich. Leider ist auch der Benzinverbrauch gestiegen, aber aufgrund der gebotenen Fahrleistungen verzeiht man das gerne.Trotz 180er-Hinterradreifens gibt sich die CBR noch kurvenwilliger und lässt im Verbund mit den sehr guten Bremsen auch lange Bergetappen nicht in Arbeit ausarten. Nicht so gut finde ich die Anzeige der Benzinreserve. Dieses penetrante Blinken hat mir so manche Schweißperle auf der Stirn beschert. Dafür ist das Licht super. Alles in allem heißt mein Fazit mit der CBR 600: jederzeit wieder!Achim Kastein, SchwerinIch bin stolzer Erstbesitzer einer CBR 600 F (PC 35), Erstzulassung 01. 06. 2002. Am Anfang neigte der Motor beim Anfahren zum Absterben. Dieses Problem war jederzeit reproduzierbar und führte bei Kilometerstand 200 zu ersten Kratzern, verschwand dann aber nach dem ersten Kundendienst. Dafür fing die CBR bei 3000 Kilometern an zu rasseln. Bei der 6000er-Inspektion wurde der Steuerkettenspanner gewechselt: Rasseln weg, dafür wieder Probleme mit dem Anfahren. Das wird beim nächsten Kundendienst erneut in Angriff genommen. Mit der Erstbereifung (Michelin Pilot Sport E) fuhr ich genau 7504 Kilometer. Der Reifen ist top, ich werde ihn wieder aufziehen. Das Handling der Maschine ist gut, die Sitzposition auch. Dafür ist der Windschutz schon ab 130 km/h miserabel.Stefan Wick, VohenstraußNach einem Jahr auf einer BMW R 1150 GS war das Verlangen nach einem handlichen und sportlichen Motorrad wieder da. Es wurde eine CBR 600 F, weil die Konkurrenz wegen ihrer kompromisslosen Sportlichkeit ausfiel. Nachdem der Transponder der Wegfahrsperre bereits nach 500 Metern ausfiel, habe ich seither (8500 Kilometer) keine Probleme. Besonders hervorzuheben ist die – auch tourentaugliche – Sitzposition sowie der Motor.Nach dem Anheben des Fahrzeughecks mittels vier Millimeter starker Distanzscheiben ist auch endlich mehr Schräglagenfreiheit vorhanden. Die Erhöhung der Federvorspannung im Solobetrieb über die dritte Position hinaus brachte nur ein stuckerndes Hinterrad ein. Alles in allem ist die CBR wegen ihrer Vielseitigkeit ein sehr empfehlenswertes Motorrad, dessen Kauf ich bis heute nicht bereut habe. Jörg Hoerner, per E-MailMit meiner CBR 600 bin ich bisher 4500 Kilometer gefahren und kann daher über den Verschleiß noch keine Auskunft geben. Technische Defekte sind bisher nicht aufgetreten. Die Erstbereifung Dunlop D 207 ist langlebig, hat aber nicht so viel Grip wie der Michelin Pilot Sport. Der Spritverbrauch könnte niedriger sein, da man nur bei ganz gemächlicher Fahrweise unter sechs Liter kommt. Die Sitzposition und die gesamte Ergonomie sind für mich mit einer Körpergröße von 1,72 Meter ideal und das Handling ist einfach spitze. Alles in allem würde ich mir dieses Modell jederzeit wieder kaufen, wobei man sich angesichts der Preisentwicklung einen Neukauf sehr genau überlegen muss.Mario Pfeifer, GubenIch fahre meine CBR 600 F Sport seit Februar 2002 und habe bisher 12000 Kilometer absolut problemlos zurückgelegt. Als Erstbereifung waren Dunlop D 207 aufgezogen, nach 10500 Kilometern wechselte ich zu Bridgestone BT 012 SS. Die bieten eine sehr guten Grip nass wie trocken und glänzen mit hoher Lenkpräzision. Umbauten wurden folgende vorgenommen: Racingscheibe von MRA, Racing-Fußrasten, Hinterradabdeckung, Miniblinker, Sturzpads und Shark-Auspuffanlage. Mein Fazit: ein absolut problemloses, zuverlässiges Motorrad. Super!Waldemar Sklorz, Löhne Seit Anfang 2001 fahre ich die CBR 600 als Nachfolgerin des direkten Vorgängermodells. Ich hoffe, es stört nicht, dass ich als Instruktor des MOTORRAD ACTION TEAM unterwegs bin und eine großen Teil der Kilometer auf der Nordschleife gefahren habe. Folgende Änderungen habe ich vorgenommen: Heizgriffe und eine höhere Scheibe von Five Stars. Beides hat sich sehr gut bewährt. Fahrwerk und Federelemente reichen im Normalbetrieb völlig aus.Der Motor hat gegenüber dem Vorgängermodell eine etwas ausgewogenere Leistungsentfaltung, aber die Kiste säuft im Schnitt rund ein bis zwei Liter mehr als die Vergaser-Variante. Spitzenverbrauch: 13 Liter auf 100 Kilometer! Unter sechs Litern geht nichts. Einziger Defekt bisher war der Steuerkettenspanner, der auf Garantie getauscht wurde. Insgesamt ein tolles Motorrad, taugt zum Rasen und zum Reisen (solo).Andreas Dittman per E-Mail

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