Lesererfahrungen

Von technischen Problemen blieb ich verschont.
Rostende Speichennippel wurden anstandslos ersetzt. Mit der Gel-Sitzbank ist der Tourenkomfort okay. Der Motor läuft erst mit halblegalen Modifikationen vernünftig (Airbox, 16er-Ritzel, Akrapovic). Und der Lüfter hat auch erst seit Montage eines Kühlergitters statt des Kühlerprotektors mehr Ruhe. Weiterhin finde
ich den Spritverbrauch von 6,5 Litern auf 100 Kilometer zu hoch. Für ein Nachfolgemodell wünsche ich nur ein ABS. Auf kleinere Räder, weniger Federweg und Einspritzung könnte ich verzichten.
Eduard Kraus, Sachsenheim
Bin immer noch sehr begeistert von diesem Motorrad. Im Mai 2003 zugelassen, hat sie jetzt 31000 Kilometer auf dem Buckel. Umrüstungen: leichtere Akrapovic-Schalldämpfer, 16er-Ritzel, Hauptständer. Der Windschutz ist selbst bei Höchstgeschwindigkeit noch gut. Und die KTM macht sogar vollgepackt
mit Packsack und Seitentaschen Spaß. Das Fahrwerk schlägt bei Sprüngen nicht durch oder bricht, wie es mir mit der R 1100 GS passiert ist. Negativ bemerkbar machen sich nur der enge Wendekreis und die große Sitzhöhe. Habe im Herbst 2003 eine Afrikareise von Kapstadt nach Mombasa gemacht (fast 8000 Kilometer). Die Fahrdynamik ist einfach klasse, egal auf welchem Untergrund. So einen Fahrspaß hatte ich noch mit keinem anderen Motorrad. 0,75 Liter Öl nachfüllen, mehrfaches Reifenflicken – sonst nichts. Die Metzeler Karoo waren nach 1500 Kilometern abgefahren.
Michelin Desert sind nicht ganz so spurstabil, dafür haltbarer.
Die vielen kleinen Probleme wie bei Eurem Dauertest hatte ich nicht. Die Verarbeitungsqualität ist super bis ins Detail. Die Kunststoffbeschichtung von Rahmen und Anbauteilen bewährte sich. Es gibt immer noch kein Klappern in Verkleidung oder Motor. Schade, dass der MOTORRAD-Dauertest den Eindruck erwecken muss,
es handelt sich bei der LC8 um ein unausgereiftes Motorrad.
Thomas Stock
Habe meine Adventure im Oktober 2004 gekauft.
Superpreis, Hauptständer, Sitzbank vom 2005er-Modell, erste drei
Inspektionen umsonst. Nach Winterpause zog der Motor bei null Grad und feuchter Witterung nicht: KTM will kostenlos Vergaserheizung nachrüsten. Gabel zehn Millimeter durchgesteckt, dadurch ist die 950er wendig und flink, ohne instabil zu werden. Windgeräusch hält sich in Grenzen. Sozia auf erster Fahrt begeistert vom Sitzkomfort. Erster Hinterreifen (Pirelli) war bei 5700 Kilometern
fällig. Lenkanschlag an Verstellschrauben auf Maximum justiert. Hepco & Becker-Träger angebracht, kein Pendeln bis 200 km/h. 16er-Ritzel installiert. Ölverbrauch gering. Benzinverbrauch 5,5 bis 6,7 Liter auf 100 Kilometer. Betankung kein Problem, wenn man Zapfpistole senkrecht nach unten hält. Verarbeitung, Werkzeug, Betriebs- und Reparaturanleitung könnten nicht besser sein.
Bin aufs ABS gespannt. Ein Gewicht unter 200 Kilo wäre schön.
Stefan Hartmann, Kisslegg
Meine Erfahrungen mit der 2003er-KTM 950 sind bis Kilometerstand 4000 – weil ich sie dann in Schottland geschrottet habe – überwiegend positiv. Mängel hatte sie trotzdem: Konstantfahrruckeln, bei niedriger Drehzahl Schlagen in der Kette, Bremsenquietschen vorn. Während einer längeren Fahrt löste sich die Wärmeschutzfolie zwischen Auspuff und Sitz. Direkt nach dem Starten sehr unangenehme Geräusche aus dem Motor; zu geringer Öldruck. Beim Tanken muss man vorsichtig sein, um nicht
alles zu verschütten. Geringer Lenkeinschlag. Ich warte bis
Februar 2006, wenn die Adventure endlich ABS, 990 cm3 mit
hoffentlich etwas mehr Druck und Einspritzung bekommt. Trotz der Mängel halte ich die KTM Adventure für ein klasse Motorrad.
André Leue

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