Lesererfahrungen

Derzeitiger Kilometerstand meiner 1994er Competition: 17000, davon mehr als die Hälfte im Gelände. Probleme bisher: Bei einer Wüstentour wurde die Kupplung verheizt, der dabei überkochende Kühler hatte auf die Motorhaltbarkeit keine Spätfolgen. Was mit gefällt:- stabiles Fahrwerk mit exzellenten Federelementen;- unglaublich spritziger Motor und klasse Fahrleistungen. Was mir nicht gefällt: - Kickstarter nervt, auch wenn der Motor sofort anspringt;- Höllenvibrator (ohne Ausgleichswelle) bei mehr als 110 km/h.Anzumerken ist, daß die KTM für Anfänger im Gelände nicht leicht zu fahren ist.Eduard KrausIch fahre eine KTM LC4 EGS mit Erstzulassung März 1995. Bis auf die verkürzte Übersetzung (15/40) fahre ich im Originalzustand. Ein Five-Stars- Topcase für Givi-Koffer ist dezent auf dem Gpäckträger montiert. Reifenmäßig ist die LC 4 mit Pirelli MT 21 bestückt, die einen guten Kompromiß zwischen Straßentauglichkeit, guter Traktion im Gelände und passabler Haltbarkeit bieten.Bei Kilometerstand 800 klemmte der Schwimmer, mit etwas Feilerei war das Problem für immer behoben. Ansonsten hatte ich keine Probleme. Selbst das Versenken in einer Furt bis zum Tank steckte meine KTM klaglos weg. Ein paar mal durchkicken, und schon lief sie wieder.Die LC 4 ist spurtstark, einigermaßem handlich und durch den 20-Liter-Tank mit hoher Reichweite versehen (Verbrauch im Schnitt 5,7 Liter/100 km). Die Vibrationen sind zwar permanent spürbar, stellen aber nur bei Tempi über 120 km/h eine Belästigung dar.Robustheit und Leidensfähigkeit der LC 4 ist beispielhaft. Da gibt es keine gebrochenen Armaturen und Schalthebel. Manche japanische Enduro wäre schon längst verreckt (ich hatte vorher drei Japaner, weiß also, wovon ich spreche).Roland Merkt

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