Lesererfahrungen

Seit Juni 1997 bin ich mit meiner Drag Star 14500 Kilometer gefahren. Nach meinem Empfinden sind Fahrwerk und Motor für so einen »Rollstuhl« absolut ausreichend: gemütlich, bequem, schnell – wenn nötig. Cruising im wahrsten Sinn des Wortes. Störend ist lediglich das laute Krachen beim Einlegen des ersten Gangs bei kaltem Motor. Während des Umbaus meines Bikes habe ich keine Verarbeitungsmängel seitens Yamaha entdeckt. XVS-Besitzer sollten allerdings darauf achten, ob die Schwinge beim Einfedern an den Batteriekasten stößt, wodurch der Lack abgescheuert wird und Rost entstehen kann. Außerdem lockern sich mitunter die Speichen des Hinterrads.Walter Zährl, IngolstadtMeine Entscheidungsgründe für den Kauf einer Drag Star waren das Design und das Preis-/Leistungs-Verhältnis. Die Fahrleistungen sind ausreichend, die Bremsen gut, der Federungskomfort könnte besser sein. Außerdem reagiert die XVS empfindlich auf Spurrillen. Unlängst montierte ich die Cruiser-Cases der Firma Givi, die – abgesehen vom komplizierten Anbau – überzeugen.Uwe Harms, StuttgartKilometerstand: 5365. Durchschnitts-Verbrauch: 4,6 l/100 km. Pannen: keine. Aussehen: einsame Spitze. Auch am Motor der XVS ist nichts zu bemängeln, seitens des Fahrwerks stören die geringe Schräglagenfreiheit und der schlechte Soziuskomfort. Zudem ist der Winddruck ab 100 km/h kaum auszuhalten. Eine Scheibe entlastet zwar den Oberkörper, zieht aber starke Verwirbelungen nach sich.Stefan Häne, Algetshausen-CHIch fahre seit August 1997 eine Drag Star, natürlich in Orange. Derzeitiger Kilometerstand: 16000. Die Reifen hielten bis jetzt. 500 Märker für neue Schlappen halte ich allerdings für heftig. Auf Garantie mussten die bereits nachgezogenen, nun aber gebrochenen Hinterradspeichen ausgetauscht werden. Die Drag Star hat nur zwei Nachteile: null Sound und wenig Soziustauglichkeit. Yamaha führt zwar einen Nachrüst-Sitz namens »Tour« für 379 Mark, das Ding hat aber Metall-Niete, was mir erstens nicht gefällt und zweitens den Tausch des Fahrersitzes nach sich zieht.Michael Dung, WeilerswistEs war Liebe auf den ersten Blick. Nach 20 Jahren Abstinenz kaufte ich im April 1997 eine Drag Star. Wahrscheinlich zähle ich altersbedingt schon zur Generation der Warmduscher, jedenfalls montierte ich als erstes ein Windschild und ein größeres Sozius-Sitzbrötchen. Später kam der etwas breitere Lenker der Drag Star Classic dazu. Damit macht die XVS noch mehr Spaß. Es liegt vielleicht an der Einstellung des Fahrers und an seiner Körpergröße, ob er auf längeren Touren leidet oder Vergnügen pur erlebt. Bei mir jedenfalls triff seit 17000 Kilometern immer Letzteres zu.Horst-Heinrich Laue, TegelbuschAbgesehen von den lautstarken Schaltgeräuschen bei kaltem Motor bin ich mit meiner Drag Star voll zufrieden – auch wenn sie schlecht asphaltierte Kurven nicht mag. In zweieinhalb Jahren legte ich 16000 Kilometer mit ihr zurück, sogar die letzten beiden Winter bin ich durchgefahren. Umgerüstet habe ich mein Moped mit einer Remus-Auspuffanlage und einem Heckumbau der Firma HM – alles mit dem Segen TÜVs.Rudolf Link, Recklinghausen

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