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MOTORRAD hat an der 6750 Euro teuren Dauertestmaschine Zubehör für insgesamt 2305,30 Euro ausprobiert. Der größte Batzen fiel mit fast 1000 Euro auf die Sebring-
Hunter-Auspuffanlage mit Kat. Sie wiegt
5,2 Kilogramm weniger als das Original,
ist sauber verarbeitet, kostet aber Leistung. Ihr Gewichtsvorteil macht sich nur unter
Rennbedingungen bemerkbar. Das Heck
verschlankt sich mit der Hunter-Anlage um
fast vier Zentimeter. Im Schiebebetrieb trat heftiges Auspuffpatschen auf.
Rein optischer Natur sind die Rahmenschützer aus Karbon. Sie werten das Fahrzeug auf, sind passgenau, allerdings recht teuer. Der Gepäckträger bietet die Möglichkeit, ein Topcase zu montieren und bewährte sich weit über die von Yamaha vorgegebenen Belastungsgrenze von maximal fünf Kilogramm. Die Verzurrmöglichkeiten sind ebenfalls okay, die Konstruktion könnte jedoch flacher ausfallen. Empfehlenswert und gut verarbeitet (schwarz pulverbeschichtet) sind Hauptständer wie auch Motorschutzbügel der Firma SW-Motech. Letzterer schirmt vor allem die Wasserpumpe bei einem Sturz gut ab – im Gegensatz zum
direkt über Yamaha erhältlichen Aluminium-Motorschutz. Dieser ist nur in Verbindung mit dem SW-
Motech-Sturzbügel bedingt empfehlenswert.
Ebenfalls bedingt empfehlenswert: die hohe Scheibe aus dem Yamaha-Zubehör – eigentlich die Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat. Stilistisch unpassend für ein Supermoto-Bike, verursacht sie vor allem Turbulenzen im Helmbereich. Als absolut stabil und wirksam erwiesen sich dagegen die Yamaha-Hand-
protektoren. Progressive Federn von Wirth haben die Abstimmung der Gabel verbessert. Die Front reagiert jetzt sensibler auf Unebenheiten, geht bei extrem harten Bremsungen trotzdem noch auf Block.

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