Moto Cross ist Verschleiß im Zeitraffer 30 Millionen Umdrehungen, 50 Tausend Schaltvorgänge

Die Yamaha wurde von April 1998 bis Januar 1999 ausschließlich vom Autor bei regionalen Rennen und zu Trainingszwecken eingesetzt. Die gesamte Laufleistung betrug knapp 100 Stunden bei etwa 60 Einsätzen. Eine harte Belastung, wenn man berücksichtigt, daß ein Hobbyfahrer es auf kaum mehr als eine Stunde Fahrzeit pro Trainingseinheit bringt, bei einem wöchentlichen Training so in der Saison gerade einmal auf 30 Stunden käme. Neben den Trainingsfahrten wurde die YZ-F bei 13 Rennen vorwiegend im süddeutschen Raum eingesetzt, die Palette reichte vom DMSB -Regionalpokal über die Viertakt-Meisterschaft des DAMCV und des MSR, Club-Meisterschaften bis zum »wilden« Dreistunden-Cross. Der kleine Viertakter und das fortgeschrittene Alter des Fahrers machten den Start in verschiedenen Klassen möglich: offen, 500er, Viertakt, Senioren und Veteranen. Dadurch waren auch einige Doppelstarts in zwei Klassen bei einer Veranstaltung möglich. Interessant ist der Vergleich mit anderen Hubraumkategorien. Die YZ-F trat gegen Konkurrenten von der 250er Honda bis zur 610er Husky an. In allen Kategorien war die Yamaha für Podestplätze gut, das weiche, kraftschonende Fahren macht die Yamaha immer konkurrenzfähig.

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