Triumph nimmt Stellung ...

...zum defekten Zündimpulsgeber, der zum einzigen echten Ausfall führte.
Weitere Defekte dieses Bauteils sind bei Triumph nicht bekannt. Der Geber ist auch in anderen Maschinen verbaut, und es gab bislang keinen Grund zu einer Änderung.

...zu den Laufspuren an Ölpumpe sowie Nockenwellen- und Pleuellager.
Dabei handelt es sich um optische Schönheitsfehler. Da sämtliche Teile nicht annähernd an der Verschleißgrenze liegen, gibt es keinen Grund für eine Reparatur oder einem Austausch. Alle Teile lassen sich in diesem Zustand bedenkenlos weiterverwenden.

...zu den leicht undichten Ventilen.
Selbst bei geringen Ölkohleablagerungen kann eine Prüfung mittels Flüssigkeit leichte Un­dichtigkeiten aufweisen, ohne dass sich diese im ­dynamischen Zustand auswirken. Eine Druckverlustprüfung könnte dies sicher bestätigen.

...zu den verschlissenen Kanten der Schaltklauen des dritten Gangrads.
Triumph liegen keine weiteren Schäden dieser Art vor. Allerdings kann ein solcher Verschleiß auch durch hastige Gangwechsel, bei denen das Zahnrad nicht exakt in die vorgesehene Position gleitet, zum Beispiel im Rennstreckenbetrieb oder bei Fahrleistungsmessungen, hervorgerufen werden. Solange es keine Klagen über herausspringende Gänge gibt, können die Zahnräder weiterverwendet werden.

...zum auffälligen Radialspiel der Zahnräder von gut einem Zehntel Millimeter.
Triumph prüft aufgrund dieser Auffälligkeit die Einbautoleranzen der Gleitlager zwischen Getrieberädern und Welle. Auf die Funktion und Dauerhaltbarkeit hat dieses Spiel keinen Einfluss.

...den verschlissenen Bremsscheiben und dem hohen Verschleiß von Bremsbelägen am Vorderrad.
Je nach Beanspruchung erreichen diese Bauteile mehr oder weniger schnell die Verschleißgrenze. Bei eingelaufenen, riefigen Bremsscheiben erhöht sich automatisch auch der Verschleiß der Bremsbeläge, speziell beim Einsatz auf der Rennstrecke, wenn die Anlage thermisch und mechanisch hoch belastet wird.

...zur Batterie, die mehrfach Startschwächen zeigte.
Die Batterieleistung wurde von zehn auf zwölf Ah erhöht, um bei der Verwendung von Alarman­lagen oder anderen zusätzlichen Verbrauchern genügend Spannungsreserven bereitzustellen.

...den zweimal gerissenen Halteblechen des Spannungsreglers.
Das Haltblech wurde insofern verändert, dass es jetzt zur besseren Wärmeleitfähigkeit aus Alu­minium anstatt Stahlblech gefertigt ist. Dadurch erhöht sich auch die Vibrationsbeständigkeit.

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