Die 20 größten Motorrad-FlopsGoldene Gurken
Sie haben gewählt, liebe Leserinnen und Leser. Und so die zehn größten Zweirad-Flops der Neuzeit aus 22 Vorschlägen bestimmt. Warum diese Bikes in der Gunst des Publikums nicht vorn lagen und welche Vorteile sie trotzdem boten, hat MOTORRAD für Sie recherchiert. Aber lesen Sie selbst...
In diesem Artikel:
Yamaha BT 1100 Bulldog,
BMW C1,
BMW F 650 CS,
Honda FMX 650,
Yamaha GTS 1000,
Ducati Indiana 650,
BMW K 1,
Kawasaki KLE 500,
Münch Mammut,
Bimota Mantra,
Ducati Multistrada 1100,
BMW R 1200 C,
Suzuki RF 900 R,
Sachs Roadster 800,
Aprilia RST 1000 Futura,
MZ Skorpion Sport,
MZ Skorpion Tour,
MZ Skorpion Traveller,
Suzuki TL 1000 S,
Moto Guzzi V 10 Centauro,
Honda VTR 1000 SP-2,
Buell XB12X Ulysses
Bei den Filmfestspielen wird der schlechteste Streifen am Vorabend der Oscar-Verleihung mit der »Goldenen Himbeere« gekürt. Im Motorradbereich ist das bislang ausgeblieben. Zumindest offiziell. Allerdings gibt es einige Modelle, die scheinbar am Kunden vorbei entwickelt wurden der Verkaufserfolg blieb aus. Dafür kann es vielerlei Gründe geben. In den meisten Fällen hatte es allerdings etwas mit Mut zu tun.
Mut, etwas Neues zu wagen. So kamen etwa aus der bayerischen Innovations-Schmiede viele Ideen, die ihrer Zeit vielleicht voraus waren. Der überdachte Roller C1 beispielsweise, die vollverkleidete und aerodynamisch optimierte K1 oder auch die F 650 CS Scarver: Alle am Geschmack des Publikums vorbei.
Manche Bikes floppten auch, weil das Motorrad nicht mit dem Image des Herstellers übereinstimmte. Ducati wagte mit der Indiana den Sprung ins Cruiser-Geschäft und versuchte, sich mit der Multistrada ein großes Stück vom Endurokuchen abzuschneiden. Letzteres wollte auch Buell mit der Ulysses. Es misslang. Dass Mut in technischer Hinsicht manchmal ebenfalls nicht belohnt wird, musste Yamaha spüren. Die aufwendige Achsschenkellenkung brachte der GTS 1000 weder im Fahrbetrieb noch gegenüber der Konkurrenz spürbare Vorteile.
Neben reibungslos funktionierender Technik ist letztlich auch die Optik entscheidend, denn nicht wenige Käufer lassen sich vom Bauch leiten. Wenns beim Anschauen kribbelt, dann kann die Maschine noch so dick sein, zu wenig PS haben oder schlechter als die Konkurrenz ums Eck biegen. Dann ist es Liebe.
Das sind sie nun, die zwanzig größten Flops, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, gewählt haben. Dass 41,6 Prozent aller Einsendungen auf den BMW C1 fielen, mag überraschen. Bereits die R 1200 C Montauk konnte nur noch 10,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und neun Prozent etwa fielen auf die drittplazierte Ducati Multistrada. Unter den Motorradfahrern und -fahrerinnen herrscht wohl Einigkeit, was ihnen nicht gefällt, denn bis zum zehnten Platz (Suzuki TL 1000 mit 1,3 Prozent) waren bereits 93 Prozent der Stimmen vergeben. Zwar haben die Hersteller ihre Schlüsse aus dem Misserfolg gezogen, aber sie sollten auch in Zukunft nicht den Mut verlieren, zu neuen Ufern aufzubrechen. Denn Stillstand ist Rückschritt. Und Mut wird oft belohnt. Ausgefallene Ideen müssen nicht gleich im Papierkorb verschwinden.
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Motorrad-Versicherung Vergleich

| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.690 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.790 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 5.689 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.980 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.790 € |
| YAMAHA FZS 600 Fazer | 2.990 € |
| YAMAHA XJR 1300 | 5.995 € |
| YAMAHA XJ6-Diversion | 7.195 € |
| YAMAHA XJR 1300 | 9.150 € |
| YAMAHA XS 400 | 500 € |
| YAMAHA XJ6-Diversion | 6.590 € |
| YAMAHA FZ1 | 6.990 € |
| YAMAHA FZ6 S2 | 7.995 € |
| YAMAHA XJ6 | 7.095 € |
| YAMAHA FZ-1N | 6.395 € |
| YAMAHA FZS 600 Fazer | 3.550 € |
| YAMAHA XJ6-Diversion | 5.450 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.980 € |
| YAMAHA XJ6 | 6.630 € |
| YAMAHA FZ-6N | 5.500 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.690 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 5.290 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 5.290 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.590 € |
| YAMAHA BT 1100 Bulldog | 4.500 € |























