| 04.06.2007 Von: Werner Koch, Karsten Schwers | Erschienen in: 12/2007 |
Sportreifen 2007Breit, schnell, gut
Power-Sportler brauchen breite Schlappen mit klebrigem Grip. Sonst verpufft die Kraft, und der Mensch am Gasgriff verzweifelt. MOTORRAD hat mit der Suzuki GSX-R 1000 sieben Sportgummis aufgerieben.
Es ist keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens. Welche Pellen kommen aufs Motorrad? Die billigsten? Die, die immer drauf waren? Die, die der Spez’l drauf hat? Am besten die, die aus der Sportskanone das machen, was man sich wünscht: eine noch bessere Sportskanone. Aber das gelingt nicht jedem Pneu. MOTORRAD hat deshalb für die Suzuki GSX-R 1000, 2006er-K6-Modell, sieben Gummipärchen ausgewählt und beim aufwendigen Reifentest gehörig in die Mangel genommen.
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Um zu entscheiden, welcher letztlich der ideale Pneu ist, muss man sich zunächst noch einmal vergegenwärtigen, wie die Reifenwahl die geliebte Supersportfeile beeinflussen kann. Beispielsweise bei maximaler Kurvengeschwindigkeit und Schräglage, beides Punkte, die in erster Linie eine Frage der Gummimischung sind. Doch was nützt bester Trockengrip auf der Rennpiste, wenn bei Regen nichts mehr geht? So wie das bei manchen Superduper-Rennmischungen der Fall ist. Für sportliche Vielfahrer sind solche heiklen Pellen eh keine Lösung, denn wenn bei der Heimreise ab Brenner Passhöhe der Schnürlesregen einsetztsind’s noch ein paar lange Stunden bis in die Garage. Und die möchte man ohne Fußeln und peinliches Daherschleichen hinter sich bringen. Nicht dass noch der relaxte Harley-Cruiser am Fernpass außen rum an einem vorbeiballert.
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