Ducati 749

Ducati 749/Dark/S
Hersteller: Ducati

2007

Um in der Supersport-WM mit Erfolgschancen starten zu können, legte Ducati als serienmäßige Basis die R auf, welche sich konstruktiv von den anderen 749 unterscheidet. So besitzt ihr noch kurzhubigerer Motor Titanventile und Ventildeckel aus Magnesium. Der ganze Aufwand hat sich in der WM nie wirklich gelohnt, immerhin entstand so ein exotisches Sportgerät von erlesener Güte. Die voll einstellbaren Öhlins-Federelemente erhöhen die Rennstrecken-Performance des sehr stabilen Fahrwerks deutlich, die heftigen, radial verschraubten vorderen Bremsen wären immer noch WM-tauglich, die hauchleichten Schmiederäder verbessern die Handlichkeit.

Modell: Ducati 749 R
Hubraum:  ccm
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

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2006

Weil die Supersport-WM nach einer Serienbasis verlangt, darf auch der – zahlungskräftige – Kunde diese ganz spezielle 749 erwerben. Ihr Motor fällt kurzhubiger aus als jener der Normalversion, die Racer profitieren von seiner gesteigerten Drehfreude und noch mal höheren Endleistung. Auf der Straße bleibt von dieser Herrlichkeit eher wenig, bis 8000/min drückt eine 749S sogar mehr PS. Also zurück auf die Renntrecke, wo sich die Öhlins-Federelemente oder die leichten Schmiederäder beliebt machen. Und dann auf die Werkbank, denn das Schönste an dieser R blüht im Verborgenen: Als erste Ducati hat sie Titan-Ventile, ihre Ventildeckel sind aus Magnesium.

Modell: Ducati 749R
Hubraum:  ccm
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2006

Der Preisabstand zur 999 ist beträchtlich, das Vergnügen – zumindest auf Landstraßen – ebenso groß. Aber Vernunft zählt beim Ducati-Kauf wenig, deswegen sei an die noch etwas größere Drehfreude des kleineren Aggregats erinnert, an die Lust, es mit dem knackigen Getriebe stets bei Laune zu halten. Der wassergekühlte und bestens abgestimmte Vierventil-V2 steckt in einem superben Fahrwerk, das mit hoher Stabilität und Präzision sowie glasklarer Rückmeldung an den Fahrer besticht. Auch die Handling-Eigenschaften können sich mittlerweile sehen lassen. Die preiswertere Dark-Version trägt – das sei ihr gestattet – keinen Lenkungsdämpfer und alle Lackteile in Schwarz.

Technische Daten Ducati 749 (H5)
Modelljahr 2006
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 90,0 / 58,8 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,7
Leistung 79,5 kW ( 108,1 PS ) bei 10000 /min
Max. Drehmoment 80 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Stahl, Motor mittragend
Federweg vorn/hinten 125 mm / 128 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 320 mm Vierkolben-Festsättel / 240 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1420 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 95 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe 780 mm
Zulässiges Gesamtgewicht k.A.
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Preis
Neupreis k.A.

2005

Mutig, einen 750er-Zweizylinder mit 121 PS Nennleistung anzubieten. Doch schon bei der alten R mit 116 Pferdchen hat noch jeder Prüfstand diesen Mut bestätigt, meist drückte sie sogar zwei, drei Mehr-PS. Kurzhubiger ausgelegt als die anderen 749, gönnt sie sich obendrein Pleuel und Ventile aus Titan sowie größere Einlassquerschnitte. Damit verlieren Drehzahlorgien – die Rennversion mit speziellem Kit soll 140 PS bei 13000/min leisten – jeden Schrecken, dank hervorragender Abstimmung kommt sogar eine alltagstaugliche Leistungsentfaltung zustande. Alltag, so’n Quatsch: Edle Öhlins-Federelemente und sündteure Schmiederäder verbaut niemand fürs Brötchenholen.

Modell: Ducati 749R
Hubraum:  ccm
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2005

Nicht nur acht Mehr-PS adeln die S, im Vergleich mit ihrer normalen Schwester fallen auch der variable Steuerkopfwinkel und die höherwertigen Federelemente ins Gewicht: Statt eines Sachs-Federbeins arbeitet hinten eines von Showa, die Upside-down-Gabel vom selben Hersteller tritt mit einer Titannitrid-Beschichtung ihrer Gleitrohre an. Namentlich das Federbein bringt für Pisten-Beanspruchung mehr Reserven mit. Dort brillieren alle 749 mit ihrem äußerst stabilen Fahrwerk, das zwar beim Einlegen Nachdruck fordert, aber die früher Ducati-typische Sturheit abgelegt hat. Die S gibt’s wie die R auch als Einsitzer, dann kann die Sitzposition horizontal variiert werden.

Technische Daten Ducati 749 S (H5)
Modelljahr 2005
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 90,0 / 58,8 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 12,3
Leistung 81,0 kW ( 110,2 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 82 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Stahl, Motor mittragend
Federweg vorn/hinten 125 mm / 128 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 320 mm Vierkolben-Festsättel / 240 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1420 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 95 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 390 kg
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Preis
Neupreis k.A.

2005

Beim letzten MOTORRAD-Vergleich mit aktuellen japanischen 600ern überzeugte die 749: Im Motorenkapitel trennte sie nur ein Lidschlag vom Sieger, die Fahrwerkswertung konnte sie mit toller Kurven- und Geradeauslaufstabilität, hoher Lenkpräzision sowie hinreichender Handlichkeit sogar für sich entscheiden. Der neue Jahrgang profitiert von allen Änderungen, die Ducati seinen Superbikes angedeihen ließ: flacheres Unterteil der Verkleidung, dafür obenrum höher mit besserem Windschutz, außerdem die bislang nur bei den R-Modellen verbaute Schwinge. Die preiswerte Variante Dark ist in allen Lackteilen ausschließlich dark und verzichtet auf den Lenkungsdämpfer.

Technische Daten Ducati 749 Dark (H5)
Modelljahr 2004
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 90,0 / 58,8 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,7
Leistung 76,0 kW ( 103,4 PS ) bei 10000 /min
Max. Drehmoment 77 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Stahl, Motor mittragend
Federweg vorn/hinten 125 mm / 128 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 320 mm Vierkolben-Festsättel / 240 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1420 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 95 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 390 kg
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h
Preis
Neupreis k.A.

2004

Schon die 748 war ein Meilenstein in der Supersportklasse. Die 2002 präsentierte 749 setzt eins drauf. Ihr Testastretta-Twin hat den Leistungsabstand zu Japans Vierzylindern um einiges reduziert und gleichzeitig deutlich an Manieren gewonnen. Dasselbe Wunder gelang bei der Ergonomie: Nichts, was von Sport ablenken würde, aber eine so angenehme Sitzhaltung, dass Sport wahrlich zur Erbauung wird. Am hervorragenden Fahrwerk hätte man nicht viel ändern müssen, es spricht für die Ernsthaftigkeit der Bologneser, dass sie sich des Handlings annahmen: Die 749 ist irgendwie kaum noch stur. Wer Mattschwarz mag, greift zur Dark. Und spart.

Technische Daten Ducati 749 Dark (H5)
Modelljahr 2004
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 90,0 / 58,8 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,7
Leistung 76,0 kW ( 103,4 PS ) bei 10000 /min
Max. Drehmoment 77 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Stahl, Motor mittragend
Federweg vorn/hinten 125 mm / 128 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 320 mm Vierkolben-Festsättel / 240 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1420 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 95 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 390 kg
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h
Preis
Neupreis k.A.

2004

Unterhalb allzu offensichtlicher Pracht und Herrlichkeit, genau da liegen jene Sphären, in denen sich echter, tiefer Genuss abspielt. Das ist im Leben nicht anders als beim Motorradfahren. Wer eine 999R besitzt, der wird beobachtet, gemessen, bewundert. Meistens will er all das, wenigstens ein bisschen. Wer 749R fährt, der macht sein Ding. Und der weiß, was er macht: Der Griff zum kleineren Hubraum lässt sich nämlich in diesem Fall keineswegs mit Sparzwang begründen, nein, der findet seinen Anfang in der Lust am Drehen, im Wunsch, einen Motor zu begreifen – und dann zu fordern.

Oder im Versuch, es den Vierzylindern in der Supersport-Serie doch noch zu zeigen: 140 PS verspricht Ducati in der Rennversion. Bei 13000 Umdrehungen – allein das schon Grund genug, nächstes Jahr mal wieder Rennen zu besuchen. Um derartige Orgien zu überstehen, musste der R-Kolben im Vergleich zu den anderen 749 wachsen, der Hub schrumpfen. 94 statt 90 zu 54 statt 58,8 Millimeter heißt das siegträchtige Verhältnis, aber das allein reicht nicht. Größere Einlassquerschnitte für satte Füllung und leichte Titanventile – erstmals in einem Duc-Motor – für möglichst geringe bewegte Massen mussten auch noch her, um diesen irrwitzigen Drehwurm auf seine geschmiedeten Alu-Räder stellen zu können. Im Fahrwerk bemühen sich beste Komponenten von Öhlins und Brembo, die Schwinge wurde verstärkt. Das passende Umfeld liefert der bekannte Gitterrohrrahmen, leicht und stabil, mit variablem Lenkwinkel und – immer wieder schön – rot lackiert. 116 PS springen straßenzulassungsfähig heraus, die Waage bleibt bei 192 Kilogramm Trockengewicht stehen: ein bisschen mehr respektive weniger als bei der S. Aber darauf kommt’s hier nicht an. Sondern auf verstellbare Rasten, verstellbare Sitzbank, Verkleidung aus Carbon, Radialpumpen für Vorderbremse und Renn-Kupplung. Italienisch für Fortgeschrittene eben.

Modell: Ducati 749R
Hubraum:  ccm
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

2003

Ducati baut die Superbike-Reihe aus – mit einem Motorrad für die Supersport-Klasse. Nach der jüngst präsentierten 999 mit 998-cm³-Testastretta-Motor bringen die Bologneser einen 748erTestastretta im Fahrwerk und im Look der 999. Der neue Motor hat weniger Hub und mehr Bohrung; analog wurden die Ventile größer, die Kanäle weiter. Die Leistungsangabe von 103 PS erscheint deshalb sehr zurückhaltend. 749 und 749s unterscheiden sich in wenigen Details. Trägt die S an der Gabel Titannitrid-beschichtete Gleitrohre, kommt die 749 mit verchromten aus, statt des Showa-Federbeins erhielt sie eines von Sachs-Boge.

Technische Daten Ducati 749 S (H5)
Modelljahr 2005
Motor
Zylinderzahl, Bauart 2 , V-Motor
Bohrung/Hub 90,0 / 58,8 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 12,3
Leistung 81,0 kW ( 110,2 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 82 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Gitterrohrrahmen aus Stahl, Motor mittragend
Federweg vorn/hinten 125 mm / 128 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 320 mm Vierkolben-Festsättel / 240 mm Zweikolben-Festsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1420 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 95 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 390 kg
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Preis
Neupreis k.A.
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