Alles zu Ducati

Hauptsitz der Firma: Bologna/Italien
Gründungsjahr: 1946
Neuzulassungen in Deutschland bis Oktober 2016: 5600
Händler in Deutschland: 70



Im zukünftigen Ducati-Modellprogramm drückt sich eine Kurskorrektur aus. Die Bologneser wollen nicht mehr nur exklusive und teure Motorräder bauen. Sie haben ihre Palette für 2017 kräftig nach unten erweitert.

Der Superlativ Superleggera kann nicht darüber hinwegtäuschen: Am meisten Entwicklungsarbeit hat Ducati den günstigeren Motorrädern gegönnt. Die neue Basis-Monster 797 mit luftgekühltem Zweiventilmotor zählt dazu, ebenso zwei neue Scrambler-Modelle, in denen mehr steckt als reines Optik-Tuning. Und obwohl ihre Listenpreise schon im fünfstelligen Bereich angesiedelt sind, dürfen die Supersport und die Multistrada 950 in dieser Aufzählung nicht fehlen. Der von Marketing-Strategen so genannte Einstieg in die „Ducati-Welt“ führt jetzt also wieder über eine niedrigere Schwelle. Die Faszination, die Ducati insgesamt als Marke ausstrahlt, wird darunter nicht leiden, denn alle die genannten Motorräder sind attraktiv gestylt, durchweg hochwertig ausgestattet, gut verarbeitet und auf dem neuesten Stand der Technik. Diese Strategie rechtfertigt die immer noch stattlichen Preise und sorgt für hohe Wertstabilität. Ohne konkrete Angaben über laufende Entwicklungsprojekte zu machen, kündigte Ducati-Chef Claudio Domenicali für die nächsten Jahre allerdings weitere Neuheiten im High-End-Bereich an. Auch gut. Motorradhersteller, die in allen Bereichen Gas geben, sind uns die liebsten.

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