Die Crosser werden angekickt

Gleichzeitig mit den Enduros bringt KTM beide Hubraumversionen als Cross-Varianten auf den Markt. Unterschiede zu den Enduros: Der Verzicht auf E-Starter nebst Batterie drückt das Gewicht auf 107 Kilogramm. Beide Modelle haben statt den sechs Gängen der Enduro ein ebenso gut schaltbares Vierganggetriebe, dazu kommt eine Zündanlage mit weniger Schwungmasse und eine anderer Fahrwerksabstimmung. Ein etwas offenerer, trotzdem aber noch relativ zivil klingender Auspuff sorgt für ein wenig mehr Leistung. Die kleinere 400 SX Racing dürfte eine Außenseiterrolle spielen. Hobbyfahrer werden zwar ihre Freude an der leichteren Beherrschbarkeit und der Gutmütigkeit der 400er haben, für Wettkämpfe auf höherem Niveau wird die Leistung wohl kaum reichen. Gegenüber der 400er-Yamaha fehlt es im mittleren Bereich wie in der Spitze (46 PS) an Power, das nutzbare Band ist schmaler. Ambitionierte Viertakt-Crosser werden daher die kraftvolle 520 SX bevorzugen, die spürbar kerniger als die Enduro-Version wirkt. Wer bei nominell 56 PS Leistung vermisst, ist wahrscheinlich Grand Prix-Pilot. Das niedrige Gewicht, das messerscharfe Handling, die belastbaren Federelemente und der gut kontrollierbare Motor machen die 520 SX Racing zum ernsthaften Gegner für alle Huskies, Husaberg und Yamaha.

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