Die Geschichte der Bonneville

Die erste Triumph, die den Beinamen Bonneville erhielt, war 1959 eine mittels Doppelvergaser auf für damalige Verhältnisse enorme 46 PS erstarkte T110 Tiger. Stark genug für den Titel „Stärkstes Motorrad der Welt“. Namensgebend waren die bereits im September 1955 erfolgten, wenngleich offiziell von der FIM (internationale Motorsportbehörde für Zweiräder) nicht anerkannten Rekordfahrten auf dem gleichnamigen Salzsee in Utah/USA. 311 und im zweiten Anlauf im September 1956 sogar 344 km/h erreichte Johnny Allen mit einer stromlinienförmig verkleideten Triumph. Ungeachtet aller Regularien verlangten besonders die Amerikaner nach der Krone des damaligen Zweiradbaus. Der Stern der Bonneville begann Anfang der siebziger Jahre zu verblassen, als die Japaner, allen voran Honda mit der CB 750 und Kawasaki mit der Z 900, anfingen, starke, zuverlässige und bezahlbare Motorräder auf den Markt zu bringen.

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