Die Geschichte der Yamaha-Superbikes

Weltmeister-Titel sind wichtig, doch Weltmeister zu werden ist nicht ganz einfach. Um die Superbike-Lorbeeren zu kassieren versuchte sich Yamaha 1988 mit einer »verkleinerten« 750er Version der ersten FZR 1000. Doch das windige Chassis taugte zu allem, nur nicht zum Rennen gewinnen. Das tat dafür die Rumi-Honda RC 30 unter dem Amerikaner Fred Merkel. Ein Jahr später machten die Yamaha-Techniker ernst. Mit der OW 01 schuf man eine hervorragende Basis, doch Weltmeister wurden andere. Ducati zum Beispiel. Dafür staubte der Schwarzwälder Udo Mark die deutsche Superbike-Meisterschaft ab. Markenkollege Bernd Caspers hielt derweil die Konkurrenten in der 750er Serienklasse in Schach. Als Ablösung der OW 01 folgte 1993 die YZF 750 SP. Weitaus billiger, aber ohne technischen Highlights, scheiterte auch dieser Versuch, die WM-Krone zu ergattern. Mit dem japanischen Draufgänger Noriuki Haga und der neuen R7 schnürte Yamaha für 1999 abermals ein schlagkräftiges Paket, dass bereits in der ersten Saison einen Laufsieg verbuchen konnte.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote