Vater-Bandit 1250 S Die umgebaute Bandit von Rainer Vater

Mit kleinen, gezielten Eingriffen entlockt Rainer Vater der Suzuki Bandit 1250 S mehr Leistung und Drehmoment.

Foto: jkuenstle.de
Der Suzuki-Händler Rainer Vater in Bondorf (www.motorrad-vater.de) beschäftigt sich schon lange mit dem Dauerbrenner aus Hamamatsu. Besonders die luft-/ölgekühlte Version des Vierzylinders gilt als dankbares und robustes Objekt für Tuning-Begierden. Warum sollte das bei der 2007 erschienenen wassergekühlten Version anders sein, fragte sich Vater und ging ans Werk.

Gemäß seiner Philosophie des minimalen Aufwands bei maximaler Wirkung bleibt der bullige Motor komplett unangetastet. Geändert wurde das Mapping. Die Krümmer wurden bearbeitet, das heißt Grate entfernt und Übergänge angeglichen. Am anderen Ende sitzt ein optisch wie akustisch unauffälliger Dämpfer von SR. Zur besseren Atmung wurde der Ansaugschnorchel des Luftfilterkastens entfernt. That‘s it.
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Zeichnung: Archiv
Das Ergebnis ist beeindruckend: In der Spitze drückt die Vater-Bandit 12 PS und 12 Nm mehr auf die Prüfstandsrolle. Beide Kurven liegen stets deutlich über der Serie. Die für den Umbau aufgerufenen 1100 Euro sind also gut angelegt. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: TÜV sei, so heißt es, in Vorbereitung.

Was die Freude am äußerlich kaum sichtbaren Umbau nur bedingt trübt. Vom recht rauen Lauf abgesehen, gibt sich der Antrieb beinahe makellos. Bei Schleichfahrt ist er mit gut eingeschenkten fünf Litern zufrieden, im Spaßmodus dürfen es zwei mehr sein. Dafür dreht die Vater auch gut und vor allen gern bis weit über 8000 Touren, der Serie geht 1500 Umdrehungen vorher die Puste aus.

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