Fahrbericht Bimota DB5R Leichtes Rädchen

Nachdem die supersportliche DB5 vergangenes Jahr die Wiederbelebung von Bimota eingeläutet hat, kommt mit der DB5R eine limitierte Renndiva auf den Markt. Besondere Kennzeichen: weniger Gewicht, bessere Motorperformance. Letzteres verdankt die »R« einem völlig neuen, auf die Zard-Titan-Auspuffanlage abgestimmten Mapping. Es bringt nicht nur eine wesentlich geschmeidigere Gasannahme, sondern auch mehr Power. Endgültige Angaben gibt es noch keine, aber Bimota spricht von rund zehn Prozent mehr Drehmoment und knapp fünf Mehr-PS. Wirklich bemerkbar machen sich die Extra-Pferdchen beim Testritt über die Mittelmeersträßchen freilich nicht. Umso mehr beeindruckt dort der satte Drehmoment-Zuschlag. Mit sanfter Gasannahme drückt die »R« schon ab 2500/min ganz gewaltig los.
Ebenso begeistert das enorm leichtfüßige Handling. Fünf Kilogramm soll die »R« gegenüber der herkömmlichen DB5 abgespeckt haben. Allein vier durch die geschmiedeten OZ-Aluminiumräder. Den Rest steuern Verkleidung und Abdeckungen aus Kohlefaser bei. Das dementsprechend geänderte Set-up der Öhlins-Dämpfer liegt zwar auf der straffen Seite, harmoniert jedoch mit der DB5R ganz prächtig. Eingefangen ist sie ebenfalls schnell, denn statt in 298-Millimeter-Scheiben vorn wie bei der DB5 beißen die radialen Brembos nun in standesgemäße 320er-Scheiben. Und eine Anti-Hopping-Kupplung hält beim Ankern das Hinterrad im Zaum.
Das alles hat natürlich seinen Preis. Im Falle der »R« 26990 Euro
inklusive Auslieferung nach Hause. Als Bonbon darf sich der Käufer dafür die Lackierung frei. ac/us

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