Fahrermeinungen

Karsten Schwers (Top-Tester)
Die R1 ist ein toller Kompromiss

Ein wunderschön verarbeitetes Motorrad. Mit ihrem feinfühlig ansprechendem Fahrwerk schafft sie unter den japanischen 1000er den besten Kompromiss zwischen Landstraßenbummeln und zügigem Rennstreckentempo. Dass der Motor im unteren Drehzahlbereich unter der japanischen Konkurrenz liegt, stört mich nicht, dafür brüllt sie im oberen umso mehr. Für meinen nächsten Motorradurlaub kommt
sie auf jeden Fall in die engere Wahl.


Georg Jelicic (Top-Tester)
Eine Sportlerin mit feinsten Manieren

Über die Jahre verfeinert und perfektioniert, hat sich aus der R1 ein Sportmotorrad mit feinsten Manieren entwickelt. Die Sitzposition ist moderat, das Fahrwerk lässt sich in einem weiten Bereich einstellen. Die Yamaha ist funktionell gestaltet und sieht dabei noch adrett aus. Wenn man die Drehmoment-Schwäche des Motors im unteren Bereich verzeiht, darf man sich über das tolle Handling, die Spurstabilität und über die prima Rückmeldung des Fahrwerks freuen.


Annette Johann (Reiseredakteurin)
Fast nebenwirkungsfrei gut

Ein tolles Motorrad! Selbst zwölfstündige Fotoproduktionen sind locker machbar, und zwar ohne Kreuzschmerzen oder sonstiges Ungemach. Die R1 hat ein astreines Fahrwerk, das sogar auf miesen, kleinen Nebenstrecken funktioniert, der Motor eine beherrschbare Leistungsentfaltung. Aber das beste ist der Sound. Echt sexy. Leider lässt sich wegen des Underseat-Auspuffs das Gepäck nur mit viel Improvisationstalent festzurren.

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