Gebrauchtberatung Yamaha XJ 600 N/S

Eine für alles und für jeden Geldbeutel – die unaufdringliche 600er mit ihrem robusten Reihenvierer ist mit über 30000 Zulassungen ein Allrounder-Hit aus zweiter Hand.

Foto: Archiv
Für die Saison 2009 stellen sich XJ6 und XJ6 Diversion als Yamahas neue Repräsentantinnen in der 600er-Mittelklasse vor. Fünf Jahre Pause liegen seit der Verabschiedung der Vorgängerinnen und Neunziger-Jahre-Topseller XJ 600 S Diversion sowie XJ 600 N dazwischen. Die sind zwar schon längst aus dem Rampenlicht gerückt, vom Gebrauchtmarkt jedoch nicht wegzudenken. Ihr Erfolgsrezept reicht bis zum Ur-Modell XJ 600 F aus den 1980ern zurück: solide, verlässliche Technik, niedrige Anschaffungs- und Unterhaltskosten, Tourentauglichkeit. Ein so geschnürtes Paket kommt gestern wie heute besonders bei pragmatisch entscheidenden Motorradfahrern gut an. Jedenfalls greifen nicht nur junge Einsteiger (wegen 34-PS-Drosselvariante) und gereifte Wiedereinsteiger (am liebsten mit Gepäcksystem) gerne zu, sondern auch Alltagsfahrer auf der Suche nach einem Low-Budget-Zweitmotorrad. Außerdem kaufen Frauen gern die Japanerin aufgrund ihres unkomplizierten Handlings, sanfter Leistungsentfaltung und angenehmer Sitzposition (insbesondere, wenn sich die Yamaha durch ein Tieferlegungs-Kit sehr bodenständig gibt). Obwohl die XJ 600 mittlerweile technisch doch sehr in die Jahre gekommen ist und nur wenige erwähnenswerte optische Reize bietet, war, ist und bleibt die sympathische Yamaha ein kostengünstiger Allrounder. Und ist somit für viele nach wie vor eine sehr lebendige Secondhand-Alternative zu den beiden neuen XJ6-Modellen.

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