Interview mit Martin Röth, 33, Gechäftsführer von Voxan

MOTORRAD sprach mit Martin Röth, 33, Gechäftsführer von Voxan Deutschland in Hammelbach

Seit Januar gibt´s die Voxan GmbH in Hammelbach. Welche Pläne haben Sie dieses Jahr?Wir hoffen, rund 500 Maschinen für Deutschland und Österreich produziert zu bekommen. Wir bauen unser Ersatzteillager und das Vertriebsnetz auf, welches insgesamt 50 Händler umfassen wird. Bei der Auswahl nehmen wir uns Zeit, weil wir hohe Ansprüche haben und Wert darauf legen, dass die Händler sich mit der Marke identifizieren. Welche Kunden sprechen Sie mit Voxan an?Die Interessenten stammen aus allen Schichten und Altersstufen. Uns freut besonders, dass viele Jüngere auf Voxan abfahren. Natürlich sprechen wir besonders Ästheten jeder Couleur und auch den interessanten Bereich derfrankophilen Kunden an. Wie steht´s mit der Produktion in Frankreich?Momentan produzieren insgesamt 160 Mitarbeiter pro Monat 200 Maschinen. Weil die Nachfrage weit höher ist, soll die Herstellung langsam auf 400 Motorräder gesteigert werden. Was plant Voxan für die Zukunft?Im Jahr 2004 können 10 000 Motorräder produziert werden und sieben bis acht Modelle auf dem Markt sein, die zu einem großen Teil identische Teile verwenden. Das führt zu hoher Entwicklungseffizienz, rationeller Produktion und hoher Qualität, macht aber auch geringe Stückzahlen pro Modell möglich und attraktiv. Massenhersteller will Voxan nicht werden.

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