Inteview mit Werksfahrer Vittoriano Guareschi

Herr Guareschi, Sie kommen aus der 600er Klasse. Das ist Ihre erste Saison auf einem Superbike. Was ist jetzt anders?Die Reifen. Es kostet viel Überwindung, an die Grenzen dieser Slicks zu gehen. Die Mehrleistung macht mir dagegen gar keine Probleme. Ich muß nur meinen Fahrstil noch umstellen, da mit dem Superbike engere Kurvenradien gefahren werden, um früher wieder zu beschleunigen. Der enorme Kurvenspeed der 600er bringt hier nicht viel.Wie verstehen Sie sich mit Ihrem japanischen Teamkollegen Haga? Prima, er ist ein richtig lockerer Typ. Etwas verrückt vielleicht, aber sehr hilfsbereit. Wir stimmen die Maschinen beim Training gemeinsam ab, und er hilft mir auch dabei. Und diese Woche gehen wir gemeinsam zum Snowboarden.Wie sind Ihre Ziele für das erste Jahr?Zuerst gilt es in den ersten drei, vier Rennen von meinen erfahrenen Gegenern zu lernen. Außerdem muß ich mein Bike noch besser kennenlernen. In der Endabrechnung soll ein Platz unter den ersten Zehn drin sein, und vielleicht reicht es dieses Jahr schon einmal fürs Treppchen.

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