Kommentare Punktewertung

Motor
Kürzer ist besser, so lautet die Quintessenz dieses Kapitels. Denn vor allem dank einer kürzeren Übersetzung zieht die neue GS besser durch und beschleunigt schneller als die alte. Und dank der neu gewonnenen Drehfreudigkeit des Boxers gibt’s sogar noch Extra-Punkte für höheren Topspeed und die spritzigere Motorcharakteristik.

Fahrwerk
nicht alles, was am Fahrwerk besser wurde, ist dem ESA zuzuschreiben. Die straffere Grundabstimmung des Federbeins wirkt hier überwiegend positiv – mit Ausnahme leichter Einbußen beim Federungs­komfort. Die nicht viel, aber spürbar bessere Handlichkeit der 2007er-GS dürfte ein Verdienst der Metzeler-Tourance-Bereifung sein.

Alltag
Durch Den leicht gestiegenen Verbrauch reduziert sich die theoretische Reichweite zwar nur um 16 auf immer noch reichliche 392 Kilometer, unterschreitet jedoch die Grenze für die nächsthöhere Punktzahl. Die Scheinwerfer strahlen in der serienmäßigen Einstellung breit und gleichmäßig. Für flottes Tempo ist die Leuchtweite etwas knapp bemessen.

Sicherheit
Bremsen auf hohem Niveau ermöglichen die baugleichen Anlagen beider BMW. An den Regelbereich des ABS müssen sich ungeübte Fahrer erst herantasten. Manch einer wird zunächst schockiert sein über die Verzögerungsspitzen.

Kosten
Verbrauch zum Zweiten, zudem fallen bei der neuen GS höhere Unterhaltskosten an, weil sie mit 105 statt 98 PS in eine höhere Versicherungsklasse rutscht.

Preis-Leistungs-Verhältnis
In der Summe aller gezählten Erbsen erringt die Neue einen Vorsprung, der trotz höheren Preises die bessere Note sichert.

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